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Der HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an. Psalm 6,10
Wenn du betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Matthäus 6,6
Beten im Kämmerlein
Das Psalmwort, das heute unsere Losung ist, steht nicht am Anfang des Psalms, sondern ist sein vorletztes Wort: Dass bedeutet, das eine solche ruhige Gewissheit, nämlich bei Gott erhört und angenommen zu sein, etwas ist, was sich manchmal erst im Laufe des Gebets nach und nach einstellt; manchmal auch etwas ist, zu dem wir uns regelrecht durchgraben müssen. Nur eines sollten wir nicht tun: Aufhören zu beten, ohne diese Gewissheit erlangt zu haben! Was nützen uns die vielen Anliegen, wenn bis zum Schluss unklar bleibt, ob unser Gebet überhaupt etwas bewegt und wirklich zu Gott durchdringt!
Mit dem Lehrtext heute stoßen wir ins Zentrum der Gebetsunterweisung von Jesus vor: Hier geht es nicht mehr um das eine oder andere Anliegen. Sondern vorrangig noch einmal um die Frage, zu wem wir denn nun beten. Jesus lehrt uns das Gebet zum Vater - so, wie er auch gebetet hat. Unser Beten kann also durchaus eine Zeitlang nur daraus bestehen, dass wir uns das klar machen: "Ich komme jetzt zum Vater." Dass wir alle unsere Assoziationen und Erinnerungen, die das Wort "Vater" in uns wach ruft, zur Seite legen; dass wir auf Jesus sehen, der von sich sagt: "Wer mich sieht, sieht den Vater." (Johannes 14,9). Es geht nicht darum, mit welchen biographischen Erinnerungen der Vaterbegriff bei dir gesetzt ist, überhaupt nicht; sondern darum, ob du bereit bist, eine Offenbarung über den Vater von Jesus zu empfangen. Wir kommen nicht über leibliche Vatererfahrungen zum Vaterherzen Gottes, sondern nur über Offenbarung.
Und es geht Jesus um den "Ort des Gebetes". das ist das "Kämmerlein". Das war zur Zeit von Jesus der einzige abschließbare, innerste und nicht einsehbare Raum im Haus und die Vorratskammer. Will heißen: das "Kämmerlein" ist dein Herz, der Innenort deiner Seele; dort, wo du ganz bei dir selbst bist und wo es nicht mehr darum geht, einen bestimmten Schein aufrecht zu erhalten oder einen gewissen Eindruck zu machen; der Ort, an dem du "nackt" vor Gott bist, aber auch erkennst, wie reich du in Gott bist. Hier lagern nämlich deine geistlichen Reichtümer und Ressourcen - z.B. auch die oben genannte Erhörungsgewissheit.. Es ist ein überaus kostbarer Ort, der das ganze Haus erst zu dem macht, was es ist. Geh an deinem "Kämmerlein" nicht achtlos vorüber, denn es ist der Vater, der dort auf dich wartet. Lass ihn nicht warten!
In Jesus bist du gesegnet mit dem Zugang zum Vaterherzen Gottes.
in Jesus bist du aber auch gesegnet mit einem reich gefüllten "Kämmerlein".
In Jesus bist du gesegnet, angehört und angenommen.
By Johannes HilligesDer HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an. Psalm 6,10
Wenn du betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Matthäus 6,6
Beten im Kämmerlein
Das Psalmwort, das heute unsere Losung ist, steht nicht am Anfang des Psalms, sondern ist sein vorletztes Wort: Dass bedeutet, das eine solche ruhige Gewissheit, nämlich bei Gott erhört und angenommen zu sein, etwas ist, was sich manchmal erst im Laufe des Gebets nach und nach einstellt; manchmal auch etwas ist, zu dem wir uns regelrecht durchgraben müssen. Nur eines sollten wir nicht tun: Aufhören zu beten, ohne diese Gewissheit erlangt zu haben! Was nützen uns die vielen Anliegen, wenn bis zum Schluss unklar bleibt, ob unser Gebet überhaupt etwas bewegt und wirklich zu Gott durchdringt!
Mit dem Lehrtext heute stoßen wir ins Zentrum der Gebetsunterweisung von Jesus vor: Hier geht es nicht mehr um das eine oder andere Anliegen. Sondern vorrangig noch einmal um die Frage, zu wem wir denn nun beten. Jesus lehrt uns das Gebet zum Vater - so, wie er auch gebetet hat. Unser Beten kann also durchaus eine Zeitlang nur daraus bestehen, dass wir uns das klar machen: "Ich komme jetzt zum Vater." Dass wir alle unsere Assoziationen und Erinnerungen, die das Wort "Vater" in uns wach ruft, zur Seite legen; dass wir auf Jesus sehen, der von sich sagt: "Wer mich sieht, sieht den Vater." (Johannes 14,9). Es geht nicht darum, mit welchen biographischen Erinnerungen der Vaterbegriff bei dir gesetzt ist, überhaupt nicht; sondern darum, ob du bereit bist, eine Offenbarung über den Vater von Jesus zu empfangen. Wir kommen nicht über leibliche Vatererfahrungen zum Vaterherzen Gottes, sondern nur über Offenbarung.
Und es geht Jesus um den "Ort des Gebetes". das ist das "Kämmerlein". Das war zur Zeit von Jesus der einzige abschließbare, innerste und nicht einsehbare Raum im Haus und die Vorratskammer. Will heißen: das "Kämmerlein" ist dein Herz, der Innenort deiner Seele; dort, wo du ganz bei dir selbst bist und wo es nicht mehr darum geht, einen bestimmten Schein aufrecht zu erhalten oder einen gewissen Eindruck zu machen; der Ort, an dem du "nackt" vor Gott bist, aber auch erkennst, wie reich du in Gott bist. Hier lagern nämlich deine geistlichen Reichtümer und Ressourcen - z.B. auch die oben genannte Erhörungsgewissheit.. Es ist ein überaus kostbarer Ort, der das ganze Haus erst zu dem macht, was es ist. Geh an deinem "Kämmerlein" nicht achtlos vorüber, denn es ist der Vater, der dort auf dich wartet. Lass ihn nicht warten!
In Jesus bist du gesegnet mit dem Zugang zum Vaterherzen Gottes.
in Jesus bist du aber auch gesegnet mit einem reich gefüllten "Kämmerlein".
In Jesus bist du gesegnet, angehört und angenommen.