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In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Hafer im Alltag und in der Hundeernährung immer wieder eine Rolle spielt. Wir gehen darauf ein, dass Hafer historisch als Kraftfutter genutzt wurde und heute in vielen Formen wie Flocken, Kleie, Drink oder Porridge bekannt ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Hafer im Hundefutter eine sinnvolle Zutat ist oder nur als Füllstoff dient.Wir erklären, dass Hafer mehrere ernährungsphysiologische Eigenschaften hat, darunter Beta-Glucane, ein günstiges Aminosäurenprofil, Fettbestandteile und Mikronährstoffe. Außerdem sprechen wir über den Unterschied zu klassischem Weizengluten und darüber, dass Hafer Avenin enthält und meist besser verträglich ist. Gleichzeitig wird betont, dass die Verarbeitung wichtig ist, damit der Hund den Hafer gut nutzen kann.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wirkung auf Verdauung und Energie. Wir sprechen über resistente Stärke, die bei bestimmter Verarbeitung und beim Backen entsteht, sowie über den Einfluss auf den Dickdarm und die Butyratbildung. Auch die Bedeutung von Ballaststoffen, langsamer Energie und einem stabilen Blutzuckeranstieg wird erwähnt.Außerdem stellen wir neue Haferprodukte für Hunde vor, darunter Kekse in vegetarischer und fleischhaltiger Variante. Wir sprechen über die Form, die Verpackung, die Rezeptur und die geplante Deklaration. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass die Futtermenge an Aktivität, Größe und Verträglichkeit des Hundes angepasst werden muss.Zum Schluss geht es um die Grenzen von Hafer, etwa bei Hunden mit bestimmten Unverträglichkeiten, und um die Unterschiede zwischen Hafer, anderen Getreiden und getreidefreien Rezepturen. Wir fassen zusammen, dass Hafer kein schlechter Bestandteil ist, sondern auf den Hund und die Verarbeitung ankommt.
In dieser Folge sprechen wir über FODMAPs und die Frage, ob ein Low-FODMAP-Ansatz bei Hunden mit Blähungen, Bauchgrummeln oder Durchfall sinnvoll sein kann. Wir erklären, dass FODMAP für bestimmte fermentierbare Kohlenhydrate und Zuckeralkohole steht und dass diese im Dünndarm schlecht aufgenommen werden können.Wir ordnen ein, dass FODMAPs nicht grundsätzlich schlecht sind, sondern im Dickdarm auch als Nahrung für Darmbakterien dienen. Problematisch kann es werden, wenn zu viel davon im Futter ist oder wenn der Darm bereits empfindlich oder gestört ist. Dann kann Fermentation zu Gasbildung, Wasserbindung im Darm, weichem Kot und Durchfall führen.Wir besprechen typische FODMAP-Quellen im Hundefutter wie Erbsen, Linsen, Bohnen, Weizen, Chicorée und Inulin. Dabei betonen wir, dass nicht Gluten das Thema ist, sondern die fermentierbaren Kohlenhydrate. Entscheidend sind Menge, Zusammensetzung und individuelle Verträglichkeit des Hundes.Wir gehen auch darauf ein, dass FODMAPs nicht einfach dauerhaft weggelassen werden sollen. Es geht eher um eine vorübergehende Reduktion, wenn Beschwerden bestehen, und um eine spätere vorsichtige Wiederzufuhr. Eine dauerhafte Ausschlussdiät ist nicht das Ziel.Anhand eines Fallbeispiels zeigen wir, dass Beschwerden oft nicht nur von einer Zutat kommen, sondern vom Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie Trockenfutter, Snacks, Milchprodukte, Kauartikel und zusätzlicher Darmpräparate. Deshalb sollte die gesamte Fütterung betrachtet werden und nicht nur ein einzelner Bestandteil.Zum Schluss halten wir fest, dass FODMAPs beim Hund keine eigene Diagnose sind und es keine fertige Low-FODMAP-Therapie für Hunde gibt. Wir empfehlen, Symptome ernst zu nehmen, Ursachen abzuklären und die Fütterung individuell und fachlich begleitet zu prüfen.
Die Debatte zwischen Kaltpressung und Backverfahren prägt den Hundefuttermarkt. Entgegen dem Werbeversprechen ist kaltgepresstes Trockenfutter keine unbehandelte Rohkost: Gesetzliche Vorgaben erfordern für tierische Proteine eine vorangehende Erhitzung auf mindestens 90 °C, während beim Pressvorgang durch Reibung und Druck Temperaturen von 75 °C bis 90 °C entstehen. Das traditionelle Backverfahren setzt dagegen auf drucklose, kontinuierliche Hitze über 45–55 Minuten, was kurzkettige Stärkestrukturen und resistente Stärken begünstigt, ohne empfindliche Rohstoffe extremen mechanischen Scherkräften auszusetzen.
Mythos 1: „Kaltgepresst bedeutet maximale Rohkost-Qualität ohne Hitze.“
Fakt: Fleischmehle und tierische Nebenprodukte müssen aus Seuchenschutzgründen vorab sterilisiert und getrocknet werden. Beim anschließenden Pressen erzeugen Reibung und Matrizendruck zusätzliche Eigenwärme.
Mythos 2: „Kaltgepresstes Futter verhindert Magendrehungen, weil es nicht aufquillt.“
Stärkeaufschluss: Hunde besitzen im Vergleich zu Herbivoren einen kurzen Verdauungstrakt. Langsam gebackene Kohlenhydrate bilden feine, kurzkettige Moleküle, die von den körpereigenen Amylasen ohne metabolischen Stress gespalten werden können.
**Kontakt & Feedback
Nach dem großen Sommerfest bei der Firma Bubeck ziehen Joe, Kai und Gina Bilanz. Über 150 Besucher blickten bei den Werksführungen hinter die Kulissen der tradierten Hundefutter-Bäckerei. Die Faszination war groß: Warum unterscheidet sich schonend gebackenes Hundefutter fundamental von industriell extrudierten Kroketten?
Glykämischer Index: Hochverarbeitete, extrudierte Stärken sorgen für schnelle Blutzuckerspitzen und raschen Abfall – Dauersattheit bleibt aus, Heißhunger entsteht.
Richtiger Gewichtsabbau: Schrittweise Reduktion um 2–3 % der Tagesmenge, um den Magen-Darm-Trakt schonend anzupassen und den Insulingehalt zu stabilisieren.
Diagnostik: Unterschiedliche Marker in Blut (Gewebsentzündung) und Kot (Enzymaktivität).
Therapie & Prävention: Organentlastung durch Reduktion von Fett und leicht verdaulicher Stärke. Einsatz von gebackenem Futter mit resistenten Stärken zur Förderung der Dickdarmgesundheit.
Verständnis der Weender-Analyse: Ein höherer Rohasche- bzw. Faseranteil bedeutet meist wertvolle Mineralstoffe und Ballaststoffe, die Wasser binden und den Output volumöser wirken lassen.
Warum mehr Output oft gesund ist: Ein aktiver Dickdarm und eine intakte Verdauung erzeugen ein natürliches Kotvolumen – künstlich auf "Minimal-Output" getrimmte Futter sind oft Marketingtricks zu Lasten der Darmflora.
Tipp zum Reinlisten: Das Buch zum Thema gibt es ab sofort auch als ungekürztes Hörbuch – von Podcast-Host Joe persönlich eingesprochen! Erhältlich auf Spotify, YouTube und allen gängigen Audioplattformen.
Support Your Local Dogfood-Dealer: Die neue Bubeck Vintage-T-Shirt-Kollektion mit den historischen Zeichnungen von Karikaturist Henning Rosenthal.
ProViZell (Folge 41): Gezielter Aufbau der Darmflora mit Pro- und Präbiotika (z. B. Inulin) bei Futterumstellungen oder Dysbiosen (SIBO).
Seeräuber Weinschorle: Das regionale Entspannungsmittel für das andere Ende der Leine.
Fragen, Anregungen oder ein eigenes "Shitpick" für den Podcast?
E-Mail: [email protected]
Website: bubeck-petfood.de
„Was tut unseren Hunden eigentlich wirklich gut?" – mit dieser Frage steigen wir in eine Folge ein, in der zwei Welten aufeinandertreffen, die auf den zweiten Blick dieselbe Haltung teilen: Bubeck mit handwerklich gebackenem Hundefutter und Nacani mit handgemachten Hanf-Produkten in Lebensmittelqualität. Handwerk statt Masse, echter Rohstoff statt Trend-Etikett.
Mit Gründerin Maike Köstring klären wir, was CBD ist und was nicht, wie es sich von THC unterscheidet und woran man bei Hanföl überhaupt Qualität erkennt. Wir sprechen über die Gründungsgeschichte rund um ihren Rüden Henry, über Slow Food – schonend gebacken, schonend gedörrt – und über den steinigen Weg durch Zulassung, Werbeverbote und Abmahnungen. Am Ende gibt's die eine oder andere Anekdote vom Ausstellerabend.
Über unseren Gast: Maike Köstring ist Gründerin von Nacani (Grafing bei München).
Herzlich willkommen zu einer neuen Episode! Heute dreht sich alles um Liebe, Glück und… artgerechte Hundekekse! Nora von Mr. & Mrs. Panda gibt uns exklusive Einblicke in die Erfolgsgeschichte ihrer Kooperation mit Bubeck und erklärt, wie aus positiven Botschaften und gesunden Zutaten echte Herzensprodukte für Vierbeiner werden.
Die Themen dieser Folge im Überblick:
Der Startschuss 2018: Wie eine mutige E-Mail vor der Pandemie eine langfristige, kreative Partnerschaft besiegelte.
Die Psychologie des Schenkens: Warum uns liebevolle Mitbringsel für den Hund emotional berühren und den Alltag verschönern.
Vom Entwurf zum Keks: Wie aus handgezeichneten Skizzen (von Herzen bis zu Glückssymbolen) perfekt geformte Hunde-Kekse entstehen.
Saisonale Trends im Tierbedarf: Warum Halloween- und Weihnachts-Editionen boomen und wie sie den Markt verändern.
Gesundheit & Wohlbefinden: Die Bedeutung des Slow-Bake-Verfahrens (schonendes Backen) für die Verdauung und die psychologische Wirkung von Wohlfühlmomenten auf die Hund-Mensch-Achse.
Mindset & Innere Stimme: Wie wir durch positive Psychologie und die Gelassenheit unserer Hunde lernen können, Stress abzubauen.
Schaltet ein, lasst euch inspirieren und erfahrt, wie ihr mit kleinen Gesten die Schwanzwedel-Quote eures Lieblings nach oben treibt!
Du hast dich vorinformiert, alles richtig gemacht – und trotzdem zittert, juckt, hungert oder wächst dein Hund nicht so, wie er sollte. Der Grund heißt oft Rassedisposition. In dieser Folge von „Betreutes Füttern" sprechen Joe Rahn, Kai Bubeck und Gina über die wichtigsten Rassen aus der Beratung und darüber, warum ausgerechnet die Herstellungsart des Trockenfutters (Extrudat vs. gebacken) den Unterschied macht.
**Diese Rassen besprechen wir
Chihuahua & Pomeranian/Zwergspitz – Unterzuckerneigung, Zittern, Luftröhre
Berner Sennenhund – Magendrehung, tiefer Brustkorb (Purdue-Studie, Glickman et al.)
Malinois & Schlittenhunde – Hochleistung, Magenerosion, Muskelaufbau
Großer & kleiner Münsterländer – kontrolliertes Wachstum, Calcium-Phosphor-Verhältnis
Jack Russell & Französische Bulldogge – Hyperlipidämie, Pankreas, atopische Dermatitis (26-fach erhöhtes Risiko, SLC27A4/SLUM-F1-Gen)
Windhunde – geringe Energiereserve, empfindlicher Magen, nüchternes Erbrechen
Dalmatiner – Purinstoffwechsel, Harnsteine, Kutschenbegleithund-Geschichte
**Die Kernbotschaft
**Erwähnt in dieser Folge
Bubeck Windspiel Basic & Power – das einzige rassespezifische Futter im Sortiment
Vorherige Folge mit Florian Quast (Provicell) zu resistenten Stärken
Live-Event: Bubeck-Stand auf dem Windhund-Festival in Donaueschingen (August)
**Feedback & Mitmachen
**Nächste Folge
Der Darm ist schuld? Warum herkömmliches Futter oft Unterstützung braucht
In der heutigen Folge von Betreutes Füttern tauchen wir tief in das Thema Barriere- und Darmgesundheit beim Hund ein. Zu Gast ist Florian Quast von Provicell, einem Expertenunternehmen im Bereich natürlicher Ergänzungsfuttermittel.
Viele Hundebesitzer kennen das Problem: Trotz bestem Futter kämpft der Vierbeiner mit empfindlicher Verdauung, Juckreiz oder Futtermittelallergien. Wir beleuchten die wissenschaftlichen Hintergründe der darmbasierten Immunabwehr und erklären, wie man den Hundekörper ganzheitlich wieder ins Gleichgewicht bringt.
Themen dieser Folge:
Die Entstehungsgeschichte: Wie eine Rugby-Verletzung und Physiotherapie den Grundstein für die Kooperation zwischen Bubeck und Provicell legten.
Das Problem mit dem Futter: Warum hitzestabile Bakterienstämme oft nicht im normalen Trocken- oder Nassfutter verarbeitet werden können und warum Kapseln (wie bei Mucotherapura) den entscheidenden Unterschied machen.
Probiotika vs. Präbiotika: Kai erklärt es in der "Motoren-Sprache" – Was ist der Motor (Darmbakterien) und was ist der Treibstoff (Ballaststoffe)?
Produkt-Deep-Dive: Wir sprechen über die gezielte Anwendung von Mucotherapura (Darmschleimhaut), Sanatox (Ausleitung von Ballaststoffen/Detox), Prebiota & Basan (Darmbakterien-Support) sowie das flüssige EM-San / EM-Vital.
Allergiker-Mythen: Warum der Stempel „Allergiker“ oft zu schnell vergeben wird und warum die Ursachenforschung immer an erster Stelle stehen sollte.
Sonder-Ankündigung: Am Ende der Folge erfährst du alles zum anstehenden Bubeck Sommerfest am 18. Juli 2026! Freut euch auf Zughundesport-Profis, tolle Angebote, erstklassigen Flammkuchen von Pier 58, die Seeräuber-Bar und natürlich die Chance, das Team (und vielleicht auch Florian von Provicell) persönlich zu treffen!
Links & Kontakt:
Habt ihr Fragen zur Darmgesundheit oder einen witzigen Erklärungsansatz zur Mehrwertsteuer-Thematik bei Pulver vs. Flüssigkeiten? Schreibt uns an: [email protected]
In der Episode #40 - Schwein gehabt, unseres Podcasts sprechen wir, Gina, Kai und Joe, ausführlich über das kontroverse Thema Schweinefleisch in der Hundeernährung, ein Thema, das stets polarisiert und in vielen Welpenkursen sowie Facebook-Gruppen oft als Dogma behandelt wird. Wir beleuchten die weitverbreitete Angst vor Pseudowut, einem Virus, das die Diskussion über die Fütterung von Schweinefleisch regelrecht dominiert. Dabei schauen wir uns die biologischen Vorteile von Schweinefleisch an, das als hochwertiger Energielieferant gilt und für Hunde tatsächlich viele Vorteile bieten kann, wenn bestimmte Maßgaben eingehalten werden.
Ein zentrales Anliegen ist es, die Meinungen der Tierhalter und die Practices in der Futtermittelindustrie zu hinterfragen. Wir analysieren, warum viele Hundefutter-Hersteller Schweinefleisch aus ihren Rezepturen streichen und welche Angstvorstellungen dabei eine Rolle spielen. Ein wichtiges Thema ist auch die Temperatur im Fressnapf: Wie die Zubereitung und Erhitzung des Fleisches die Sicherheit für unsere Hunde beeinflussen. Eine diskrete Temperaturkontrolle könnte den Unterschied zwischen einer gesunden und einer gefährlichen Futtermittelquelle ausmachen.
Im Verlauf der Diskussion werden auch die Vorteile des Mikrobioms des Hundes beleuchtet. Der gesunde Hundedarm ist entscheidend dafür, wie das Tier auf verschiedene Proteinquellen reagiert und ob das Schnitzel eine gute Idee ist oder nicht. Wir klären auch häufige Missverständnisse über die Nahrungsmittelallergien, die oft mit Schweinefleisch assoziiert werden, und warum einige Komponenten wie Schweineohren als problematisch betrachtet werden können.
Wir beleuchten die Bedeutung von regionalen Fleischquellen im Kontext von Nachhaltigkeit und dem sich verändernden Markt, in dem exotische Proteine zunehmend unverfügbar werden könnten. Die Diskussion über regionale Produkte wird von der Notwendigkeit ergänzt, über die Vorurteile gegen heimisches Schweinefleisch aufzuklären. Schließlich stelle ich einen Aufruf an unsere Hörer, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen, und Signalisiere, dass wir eventuell eine neue Sorte eines hochwertigen Hundefutters auf Schweinefleischbasis entwickeln könnten, das gleichzeitig eine preisliche Attraktivität hat.
Schließlich betone ich, dass die Angst vor dem Pseudowutvirus unbegründet ist und eine informierte Fütterung mit Schweinefleisch durchaus vorteilhaft und unproblematisch sein kann.
00:01:03 Willkommen zum Podcast
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