Bezirkspodcast

Bezirksvorsteherin Mag. Johanna Zinkl


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Mit 35 seit 15 Jahren im Bezirk engagiert

Pläne für 2026 (Interview https://www.meinbezirk.at/hietzing))

Von Fernwärme bis hin zur Sanierung des Maxingteichs: In Hietzing stehen 2026 einige spannende Projekte an. Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl (ÖVP) gibt im Interview mit MeinBezirk einen Ausblick auf 2026.

WIEN/HIETZING. In Hietzing ist immer etwas los. Vom Anrainerparken über die Umgestaltung der Altgasse bis hin zu Schulwegsicherheit, 2025 war ein bewegtes Jahr für den 13. Bezirk. Aber was steht dieses Jahr an? Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl (ÖVP) gewährt im exklusiven Interview mit MeinBezirk einen Ausblick in die geplanten Vorhaben.

Wie ist es Ihnen seit der Angelobung im Juni 2025 ergangen?

JOHANNA ZINKL: Die letzten Monate waren sehr intensiv, aber auch sehr spannend. Es war vor allem eine Einarbeitungszeit mit vielen Kontakten. Mir war von Anfang an wichtig, viel draußen unterwegs zu sein, um laufende Projekte kennenzulernen, Dienststellen zu besuchen und mir einen Überblick zu verschaffen. Projekte machen ja keine Pause bei einer Amtsübergabe, deshalb sind wir schnell direkt in die Arbeit eingestiegen.

Mit welchem Projekt geht es denn 2026 los?

Da gibt es drei große Schwerpunkte. Wien Energie hat angekündigt, eine Fernwärmeleitung in der Maxingstraße zu verlegen, um den Tiergarten Schönbrunn und die örtliche Umgebung an die Fernwärme anzuschließen. Die Bauarbeiten werden im Frühjahr beginnen, die vorübergehend Auswirkungen auf die unmittelbaren Anrainerinnen und Anrainer als auch auf die Hietzinger Wohnbevölkerung insgesamt im Alltag haben werden.

Gerade deswegen ist es mir ein großes Anliegen, dass diese Unannehmlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden, insbesondere wie bei einem Bauprojekt in dieser Größenordnung. Sie können versichert sein, dass ich stets mit Nachdruck einfordern werde, dass Informationen bereitgestellt werden, die allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern eine verlässliche Hilfestellung sein werden. Dafür setze ich mich ein!

In Hietzing wird die Fernwärme ausgebaut. (Symbolfoto) | Foto: privat

In Hietzing wird die Fernwärme ausgebaut. (Symbolfoto)Foto: privathochgeladen von Larissa Reisenbauer
Was sind die anderen beiden großen Projekte?
Ein großes Anliegen ist mir der familien- und generationenfreundliche Bezirk. Hietzing ist bereits zertifiziert als familien- und kinderfreundlicher Bezirk, nun steht die Rezertifizierung an. Diese möchten wir nutzen, um möglichst viele Menschen einzubinden und das generationenübergreifend. Themen wie Mobilität, Verkehr, Freizeit und Begegnung spielen dabei eine große Rolle. Geplant sind Workshops und Beteiligungsformate.

Jugendzentrum und Maxingteich

Kommt ein Jugendzentrum?
Das ist ein Thema, das uns seit vielen Jahren begleitet. Die große Herausforderung ist, dass der Bezirk selbst keine Räumlichkeiten anmieten kann. Es bräuchte also einen geeigneten Standort, der dem Bezirk zur Verfügung gestellt wird. Wichtig ist mir zu betonen, dass wir als Bezirk viel in außerschulische Jugendarbeit investieren, etwa Streetwork Hietzing, wo es viele Jugendkontakte und Projekte gibt oder etwa auch die Parkbetreuung im Sommer und vieles mehr, darauf sind wir stolz. Jedoch Hietzing ist derzeit der einzige Bezirk, der diese Jugendarbeit vollständig aus dem eigenen Budget finanziert. Hier gibt es nun Gespräche mit der Stadt, das künftig anders zu lösen. Hier hoffe ich auf entsprechende Unterstützung.

Und das dritte Projekt?

Ein sehr konkretes Projekt ist der Neubau des Maxingteichs im Maxingpark. Anfang Dezember 2025 wurde der alte Teich abgetragen und wird in den kommenden Monaten in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt neu errichtet. Der Maxingpark ist eine wichtige und besondere Ruheoase für viele Menschen, daher freut mich dieses Projekt besonders.

Der Maxingteich soll dieses Jahr neu errichtet werden. | Foto: BV Hietzing

Der Maxingteich soll dieses Jahr neu errichtet werden.Foto: BV Hietzinghochgeladen von Marlene Graupner
Was wird 2026 in Hietzing die größte Herausforderung sein?
Die budgetäre Lage macht es herausfordernd. Wir müssen Pflichtaufgaben wie Infrastruktur, Schulen, Kindergärten und Instandhaltung erfüllen und gleichzeitig versuchen, den Bezirk weiterzuentwickeln. Die Herausforderung besteht darin, trotz knapper Mittel Gestaltungsspielräume zu finden und Projekte umzusetzen, die Hietzing lebenswert erhalten.

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BezirkspodcastBy Norbert Netsch