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In dieser Blaton Sendung dreht sich alles ums Thema Kampf.
Im "Mal Ehrlich" erfahren wir unter anderem vom Kampfsportlehrer Erik Golowin , was der Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst ist.
Zudem hören wir, für was die Organisation "Lobbywatch" kämpft.
Für den Beitrag zum Thema Demagogie von der Blaton Sendung zum Thema Verführerisch vom 17. September, haben wir mit einem Politikwissenschaftler gesprochen. Da nicht das ganze Interview in unserer Sendung platz hatte, kannst du es hier in voller Länge hören.
Demagogie neu gedacht
Wenn man im Antiken Griechenland als Demagoge bezeichnet wurde, dann war das, zu der Zeit, als der Begriff neu entstand, tatsächlich als grosses Lob gemeint. Perikles, der im antiken Griechenland des 5. Jahrhunderts den Ausbau der Demokratie in Athen vorangetrieben hatte, wurde oft als Demagoge bezeichnet. Als ein Volks-Führer. Doch schon im Altertum selber zu Zeiten Platons uns Aristoteles’ veränderte sich die Bedeutung des Begriffes ins Negative: Ein Demagoge wurde zu einem Volksverführen. Diese Veränderung passierte im Zusammenhang mit eines eher negativen Bedeutungswandels des Begriffs Demokratie in der Antike.
Die Demokratie wird heute wieder mehrheitlich als etwas Positives gesehen, die Demagogie hat die Rückkehr zu einem positiven Konzept nicht geschafft. Zu unrecht, findet der Politikwissenschaftler Marc Bühlmann, denn ganz sachlich betrachtet bringen die Methoden, welche Demagogen und Demagoginnen anwenden einen positiven Mehrwert. Man könnte sogar argumentieren, dass sie für eine funktionierende Demokratie notwendig sind. Was diese Methoden genau sind, wo die Gefahren der Demagogie sind und ob wir einfachen tatenlos zusehen dürfen, wie die liberalen Demokratien langsam verschwinden, darüber hat Ralph Natter mit Marc Bühlmann von der Uni Bern gesprochen. Er ist Politikwissenschaftler und Direktor des année polique suisse, das die Entwicklungen in der schweizer Gesellschaft und Politik wissenschaftlich dokumentiert und analysiert.
Verfüherisch ist oft in einem Sexuellen Sinn gedacht, bei Blaton denken wir das Thema (auch) aus anderen Perspektiven. Seit wann will uns Reklame verführen statt uns nur ein Produkt zu erklären? In welchem Zusammenhang eine Schilddrüsenunterfunktion und die griechische Göttin Aphrodite stehen, erfährst du in der Sendung. Moderiert durch Anita Hettich und Samuel Schwegler.
Wieviele Bäume braucht es um ein A4-Papier herzustellen? Diese Frage beantworten Ralph Natter und Samuel Schwegler in dieser Folge von Blaton. Und sie fragen sich, ob denn Papier in unserem digitalen Zeitalter überhaupt noch nötig ist.
Im «Mal ehrlich» ist das Ehepaar Grimm zu Gast. Er ist Buchbinder. Sie ist Origamikünstlerin. Was diese beiden Passionen verbindet, für wen man heutzutage überhaupt noch Bücher binden muss und was Origami mit Dialekt zu tun hat, darüber sprechen Sie mit Anita Hettich.
Was genau ist eigentlich ein*e «Sans-Papier»? Dieser Frage hat sich Karin Friedli angenommen. Sie hat sich mit der Co-leiter der Sans-Papier-Beratungsstelle in Bern getroffen. Mit ihr hat sie darüber gesprochen, von welchen Herausforderung und Emotionen der Alltag von «Sans-Papiers» geprägt ist und warum es so schwierig ist den Status als illegal in der Schweiz anwesende Person gegen einen anderen einzutauschen.
Wer die Arbeit der Beratungsstelle unterstützen möchte, kann am Solidaritätslauf für Sans-Papiers am Samstagnachmittag, den 5. September 2026, auf dem Münsterplatz in Bern teilnehmen. Während 45 Minuten rennt man runden zwischen der Zentralbibliothek und dem Münster und wird von seinen Sponsoren dafür bezahlt. Wer nicht rennen möchte, darf gerne als Sponsor*in aktiv werden.
Den Dreh raus haben ist der Titel unserer Sendung. Daher haben wir uns verschiedene Drehungen unter die Lupe genommen.
Anita erläutert in ihrer Moderation, wann bzw. in welchem Alter ein Kind welchen Körperteil drehen kann. Karin fragt sich, wie man den Dreh raus haben kann, mit Hitze umzugehen.
Wenn sich Strassen treffen, muss man sich entscheiden, wie der Verkehr diese Verkehrsknoten passiert. Ist es Rechtsvortritt, eine Ampelanlage oder ein Kreisel?
Samuel hat sich mit Jonas Zehnder getroffen, er arbeitet beim Verkehrsplanungsbüro Verkehrsteiner und kümmert sich in seinem Berufsalltag um diese Fragen.
Uhren und besonders Taschen- und Armbanduhren haben sich im laufe der Zeit von einer Notwendigkeit zu einem Acessoire gewandelt. Das erzählt uns Jost Schlatter. Er ist Uhrmacher bei Haldimann Horlogy und ausgebildeter Uhrenrestaurator. Diese kleine Manufaktur mag vielen Laien unbekannt sein, aber bei Uhrensammlerinnen und Uhrenliebhabern ist diese kleine Firma in Thun durchaus bekannt. Sie stellen in filigraner Handarbeit Kleinserien her.
Kapitel:
00:00 Anmoderation
01:20 Beitrag mit Verkehrsplaner
12:05 Mal Ehrlich mit Jost Schlatter, Uhrmacher
33:22 Moderation zu idealem Umgang mit der Hitze
Armut hat viele Gesichter, auch in der reichen Schweiz. Im «mal Ehrlich» spricht Karin mit dem emeritierten Soziologie-Professor Ueli Mäder über Armut in der Schweiz. Was bedeutet sie für die Betroffenen und was könnte getan werden, damit es in der Schweiz keine Armut mehr geben würde? Vier mal jährlich erscheint das Magazin Mascara von der Gassenarbeit Bern. Die Autorinnen sind FINTA welche armutsbetroffen sind. Samuel konnte den Autorinnen über die Schulter schauen. Sie erzählen im Beitrag was das Schreiben für sie bedeutet und warum es wichtig ist, dass es Aktivitäten gibt, bei denen man kein Geld ausgeben muss. Zudem tut Anita etwas gegen Geschmacksarmut im Gaumen des heutigen Moderationsteams und Ralph philosophiert über empfundene Ideenarmut im Land der Filmindustrie.
In dieser Sendung dreht sich alles um den Mond. Wir sprechen über das bekannte Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" und sprechen darüber warum wir manchmal einen Mann oder einen Hasen im Mond sehen.
Samuel trifft sich mit dem Präsidenten der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft Marc Eichenberger in Luzern in der Sternwarte Hubelmatt. Jeden Dienstagabend steht sie offen für die Bevölkerung und man kann Himmelskörper beobachten wie die Sonne oder auch der Mond.
Warum Menschen nicht nur auf den Mond schauen sondern nun auch wieder auf den Mond wollen. Wie er den Astronomen im weg steht und was es sonst noch für Monde gibt hört ihr im Mal Ehrlich.
Im Beitrag von Anita hören wir eingies über den Einfluss des Mondes beim Haareschneiden, in der Landwirtschaft und beim Biertrinken
Bei Blaton gehts um Holz. Als Baumaterial, als Stilelement, als Rohstoff und als letzte Ruhestätte.
Im Studio klären Samuel Schwegler und Ralph Natter, warum die Baumart, welche in der Schweiz aktuell am meisten existiert, den ersten Platz wohl bald verlieren wird.
Neues aus der Landwirtschaft: Agroforst
Pirmin Adler integriert auf seinem 22ha grossen Hof in der Reussebene Agroforst. Was das ist, was dies für ihn und seinen Betrieb bedeutet, welchen Nutzen Gebüsch, Bäume und Holz seinem Betrieb und der Natur bringen, erfährst Du im heutigen Mal ehrlich. Pirmin Adler hat mit seinem Projekt 2025 den Prix Climat gewonnen. Der Prix Climat ist ein Schweizer Preis für klimafreundliche Landwirtschaft, der vom Verein Netzwerk Klima & Landwirtschaft (NKL) verliehen wird. Er zeichnet Pionierbetriebe aus, die innovative Methoden für Klimaschutz, Resilienz und Biodiversität umsetzen. Anita Hettich hat ihn auf seinem Betrieb getroffen.
Sterben und zu Holz werden
Karin B. Friedli hatte Gelegenheit das Projekt Evergreen Capink etwas näher kennen zu lernen. Hier geht es um eine neue Form von Bestattung- nämlich die Asche, eingearbeitet in Wurzeln eines Baumes wieder zurück in den Kreislauf der Natur zu geben. Wie dieser Prozess abläuft, hört ihr in ihrem Beitrag.
Du denkts Du warst noch nie kriminell ? Dann hör Dir mal die Moderation von Anita Hettich an. Evtl. entdeckst Du dann für Dich doch das eine oder andere, wo Du bereits unwissend "kriminell" geworden bist.
Was macht eigentlich eine Krinimonlogin? Bei Samuel Schwegler im "Mal ehrlich" ist Ineke Regina Pruin, Professorin für Kriminologie an der Universität Bern zu Gast. Es geht nicht um das perfekte Verbrechen, sondern um Kriminalität aus verschiedenen Blickwinkeln. Welche Rolle spielen die Medien, die Politik und die Opfer bei der Beurteilung von Kriminalität?
Karin B. Friedli geht in ihrer Moderation der Frage nach, warum True Cime momentan so viel Zulauf hat, vor allem bei Frauen.
Im Beitrag von Ralph Natter hören wir Lisa Hecht. Als Politikwissenschaftlierin und nun tätig als Assistenzprofessorin an der praktischen Philosophie in Bern, hat sie einiges darüber zu erzählen, warum gewisse Handlungen bei uns als kriminell gelten und an anderen Orten der Welt nicht. Und warum sich dies auch ändern kann.
Was ist Milch, warum heisst die Milchstrasse Milchstrasse? - Warum bleiben die Kälber nicht bei Ihrer Mutter und wie viel Litter Milch braucht es für eine Badewanne.
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