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Resident Evil Requiem ist das neueste Highlight in der Survival-Horror-Reihe und überzeugt total. Das Spiel kam am 27. Februar 2026 raus und hat auf Steam 96% positive Bewertungen.
Mit Leon S. Kennedy und der neuen FBI-Agentin Grace Ashcroft wechselst du zwischen First- und Third-Person-Ansichten – pure Spannung mit limitierter Munition und unvorhersehbaren Zombies.
Die RE Engine liefert atemberaubende Path-Tracing-Beleuchtung, Schatten und Reflexionen – auf PS5 Pro läuft es flüssig bei 4K und 60+ FPS mit Raytracing, bei toller Optik, Bullet-Impacts und blutige Details sehen brutal realistisch aus. Kein Vergleich zu früheren Teilen, das ist next-level Horror-Film-Feeling.
Capcom feiert die Serie mit Rückkehr nach Raccoon City, Leon’s Action-Phasen und Nostalgie-Momenten wie Dual-Inventories – und passt super zur Story. Fans loben es als bestes RE seit dem Original, voller Referenzen ohne billig zu wirken. Das Ganze fühlt sich wie ein dickes Danke an die Community an. Matze ist begeistert.
Ihr wisst ja schon, dass Amazon Prime Video nun Werbung drin hat und einige Features fehlen. Nun wird noch mehr gestrichen bzw. es gibt ein neues Angebot, welches mehr Features hat aka diese Features fallen aus dem free Paket raus. In den USA wird Prime Video Ultra wohl statt bisher 2,99$ nun 4,99$ kosten und 5 gleichzeitige Streams (statt 3), bis zu 100 Downloads und UHD / 4K sowie Dolby Atmos enthalten. Ja richtig: ohne Aufpreis gibt es wohl nur noch HD Qualität.
Heute tauchen wir in Ryan Cooglers „Blood & Sinners“ (2025) ein – einen Vampirfilm, der Blues, Südstaaten-Drama und Horror zu etwas ganz Eigenem verwebt. Zwei Brüder, gespielt von Michael B. Jordan in einer Doppelrolle, wollen 1932 im Mississippi-Delta neu durchstarten. Doch dann stürmen Vampire einen Juke Joint und alles kippt in blutige Action.
Handlung & Themen
Es startet als intensives Rassismus-Drama mit pulsierendem Blues-Sound, bevor der Vampirhorror losbricht. Dahinter steckt eine klare Allegorie: Untote als Symbol für Sklaverei, Ausbeutung und Klan-Gewalt – plus Fragen nach Freiheit und Familiengeschichte.
Was rockt?
• Hammer-Performances von Jordan, Hailee Steinfeld und Delroy Lindo.
• Wunderschöne 30er-Südstaaten-Bilder mit Neonlichtern und Kirchenstimmung.
• Der Blues-Soundtrack trägt das Ganze.
Die erste Hälfte baut Figuren auf, die zweite explodiert tarantinesk. Nicht rundum perfekt, aber ein smarter Genre-Mix mit Biss, der nachhallt.
Ja, es kommt ein neues Cyberpunk. Geht gerade auf Kickstarter durch die Decke. Am Tag der Recherche (25.03.2026) waren ca. 11,4 Millionen von benötigten 86.180€ erreicht. Und das Beste: Ihr braucht nicht viel Hardware. Ein Tisch reicht völlig aus. Es ist nämlich ein Trading Card Game. Perks beginnen bei 50$
Fatoni hat mit “Wann werd ich endlich ausgetauscht?” eine frische Single rausgehauen, die perfekt zum neuen Album “Drama endet nie” passt.
Der Track kam am 18. März 2026 online und ist jetzt überall streambar. Text stammt von Fatoni und dissy, Beats von Greedo, Dexter und Lambert – mit Mix von Dexter und Master von Zino Mikorey. Das Video drehten Saskia Kuhnert und Sebastian Tomczak, voll mit VFX und starkem DoP Levi Stute.
Fatoni rappt über den Alltagsstress: Karriere, Dates, Politik-Chaos und den Wunsch, von KI abgelöst zu werden – “Liebe AI, wann bin ich frei?”. Es fühlt sich nah an, besonders für alle, die mit Job, Privatleben und Weltgeschehen jonglieren.
Ab September rockt Fatoni die Bühnen: Leipzig, München (23.09.), Berlin und mehr. Tickets über fatoni.shop. Album-Drop ist am 3. Juli 2026 – vorbestellen lohnt sich.
A Knight of the Seven Kingdoms ist Westeros in kompakter Form: deutlich weniger brutal als Game of Thrones, mit geradlinigerer Handlung, aber immer noch packende Fantasy-Unterhaltung, die einen entspannt mitnimmt.
Im Gegensatz zu GoT gibt’s hier keine Dauer-Schockmomente oder übertriebene Gore-Szenen – Gewalt dient der Story und hat Gewicht, ohne ständig im Vordergrund zu stehen. Die Welt bleibt gefährlich, wirkt aber zugänglicher und weniger deprimierend.
Statt Dutzender Plotlines und Charaktere dreht sich alles um Ser Duncan (Dunk) und seinen Knappe Egg – ein Roadtrip-Abenteuer mit politischem Hintergrund, das leicht zu folgen ist. Kein Intrigen-Marathon, dafür knackige Episoden mit klaren Konflikten.
Dunk als idealistischer Ritter und Egg als cleverer Sidekick bringen Humor, Wärme und echte Chemie rein – das macht die Serie sympathisch und unterhaltsam. Man mag die beiden und freut sich über ihre Erfolge, ohne dass alles blutig endet.
Perfekt für Fans, die epische Fantasy ohne den ganzen GoT-Schwerefaktor wollen.
Eigentlich als mobile Arbeitslösung gekauft, wurde die ASUS ROG Ally nun doch mal ausführlicher zum Spielen getestet. Und es war furchtbar. Peppi erzählt.
Nintendo hat mit dem Virtual Boy für Nintendo Classics einen echten Retro-Kracher rausgehauen. Seit dem 17. Februar 2026 könnt ihr über Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket die Klassiker der legendären (und gefloppten) 90er-VR-Konsole zocken. Dazu braucht ihr das spezielle Zubehör: entweder die Plastik-Nachbildung für ca. 80 Euro oder die günstige Karton-Version für 20 Euro. Beides exklusiv im My Nintendo Store für Abonnenten. Die Plastik-Replika ist ein Highlight – sie fühlt sich super authentisch an und bringt das volle Virtual Boy-Feeling zurück. Der hochwertige Kunststoff-Nachbau mit Linsen und Standfüßen sieht dem Original zum Verwechseln ähnlich, und wenn ihr eure Switch (oder Switch 2) reinschiebt, entsteht durch die zwei separaten Bildfenster ein toller stereoskopischer 3D-Effekt. Dank dem schärferen und helleren Switch-Bildschirm wirkt alles knackiger als 1995, ohne dass es die Retro-Ästhetik verliert. Klar, die roten Töne und die Haltung fordern ihren Tribut (Pro-Tipp: Höhenverstellbarer Tisch hilft gegen Nackenschmerzen), aber genau das macht den Kick aus.
Und die Emulation? Hammer! Die Spiele laufen butterweich emuliert, mit Save-States, Rückspulfunktion und anpassbarer Tastenbelegung. Später kommt sogar eine Option, die Farben zu ändern – weg mit purem Rot! Zum Launch gibt’s sieben Titel: Virtual Boy Wario Land (super Plattformer), Galactic Pinball, 3-D TETRIS, Teleroboxer, RED ALARM, GOLF und The Mansion of Innsmouth (erstmals außerhalb Japans). Im Jahr folgen neun mehr, inklusive Unveröffentlichter wie Zero Racers und D-Hopper, plus Mario Clash oder Jack Bros.
Für uns Geeks ist das ein Muss, wenn ihr Nintendos obskure Geschichte liebt. Die Emulation holt das Beste aus den Originalen raus, und das Plastik-Zubehör versetzt euch direkt zurück in die rote VR-Welt. Probier’s aus – aber nicht zu lange, sonst blinkt’s vor den Augen! Wer hat’s schon bestellt?
Diesmal trifft es die von Vorwerk gekaufte Firma NEATO. Die Server wurden deutlich früher als erwartet abgeschaltet
In Episode 282 von Sag was! Geektalk wird es blutig, nostalgisch und herrlich nerdig. Matze und Peppi sprechen über ein Resident-Evil-Highlight, einen ungewöhnlichen Vampirfilm, neue Westeros-Unterhaltung, Fatonis frische Musik und die Frage, warum moderne Technik manchmal einfach nur anstrengend ist.
Für Matze ist Resident Evil Requiem ganz klar das Highlight der Folge. Der neue Hauptteil der Reihe verbindet klassische Serien-Nostalgie mit moderner Technik und viel Atmosphäre. Besonders gefeiert wird die Rückkehr nach Raccoon City, inklusive starker Verbindungen zu älteren Teilen der Serie. Dazu kommt der Wechsel zwischen Leon S. Kennedy und der neuen Figur Grace Ashcroft, was dem Spiel unterschiedliche Spannungslevel gibt.
Auch technisch ist das Spiel ein Brett: starke Lichtstimmung, überzeugendes Raytracing, wuchtiger Sound und eine Inszenierung, die fast schon Horrorfilm-Feeling erzeugt. Trotz einiger intensiver Verfolgungsmomente bleibt das Spiel angenehm spielbar und liefert genau die Mischung aus Action, Horror und Fanservice, die sich viele gewünscht haben.
Weniger Begeisterung gibt es beim Thema Amazon Prime Video. In der Folge geht es um Werbung, gestrichene Features und die Frage, wie attraktiv Streamingdienste eigentlich noch sind, wenn immer mehr Leistungen nur gegen Aufpreis verfügbar sind.
Deutlich positiver fällt der Blick auf Blood & Sinners aus. Der Film startet als intensives Drama im Mississippi der 1930er-Jahre und kippt dann überraschend in Richtung Vampirhorror. Gerade dieser wilde Genre-Mix aus Blues, Südstaaten-Atmosphäre und Horror bleibt hängen.
Außerdem geht es um Cyberpunk 2077 – diesmal nicht als Videospiel, sondern als Trading Card Game, das auf Kickstarter komplett durch die Decke geht. Ein schönes Beispiel dafür, wie stark das Universum auch abseits des eigentlichen Spiels noch zieht.
Musikalisch ist ebenfalls etwas los: Fatoni ist mit „Wann werde ich endlich ausgetauscht?“ zurück und liefert einen nachdenklichen Track über KI, Überforderung und modernen Alltagswahnsinn. Das neue Album „Drama endet nie“ist damit auf jeden Fall auf dem Radar.
Mit A Knight of the Seven Kingdoms gibt es außerdem neuen Stoff aus Westeros. Die Serie ist kompakter, zugänglicher und deutlich weniger brutal als Game of Thrones, bleibt aber trotzdem unterhaltsame Fantasy-Kost mit sympathischen Figuren.
Dazu kommt Peppis Erfahrungsbericht zum Windows-Gaming mit der ASUS ROG Ally. Die Idee eines mobilen Gaming-Windows-Geräts klingt gut, in der Praxis nerven aber Updates, Launcher, Logins und Performance-Probleme. Gerade im Vergleich zur Konsole zeigt sich, wie angenehm Plug-and-Play eigentlich ist.
Richtig schön nerdig wird es beim Virtual Boy. Nintendo hat für Switch Online eine Hommage an die legendäre Flop-Konsole veröffentlicht. Mit passendem Zubehör lässt sich das alte 3D-Gefühl überraschend gut nachbauen – inklusive seltsamer Haltung und echtem Retro-Charme.
Zum Schluss wird es noch einmal ärgerlich: Die NEATO-Server wurden früher abgeschaltet als erwartet. Für Besitzer älterer Saugroboter ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie abhängig smarte Geräte von Cloud-Diensten sind – und warum offene Standards oft die bessere Wahl sind.
Episode 282 ist eine wunderbar bunte Mischung aus Horror, Popkultur, Technikfrust und Retro-Liebe. Von Resident Evil Requiem über Blood & Sinners bis zum Virtual Boy ist alles dabei, was Geeks glücklich macht – oder zumindest für Gesprächsstoff sorgt.
Der Beitrag Blut und Nostalgie – Episode 282 erschien zuerst auf Willkommen beim Sag was! Podcast.
By Josef Max HajdaResident Evil Requiem ist das neueste Highlight in der Survival-Horror-Reihe und überzeugt total. Das Spiel kam am 27. Februar 2026 raus und hat auf Steam 96% positive Bewertungen.
Mit Leon S. Kennedy und der neuen FBI-Agentin Grace Ashcroft wechselst du zwischen First- und Third-Person-Ansichten – pure Spannung mit limitierter Munition und unvorhersehbaren Zombies.
Die RE Engine liefert atemberaubende Path-Tracing-Beleuchtung, Schatten und Reflexionen – auf PS5 Pro läuft es flüssig bei 4K und 60+ FPS mit Raytracing, bei toller Optik, Bullet-Impacts und blutige Details sehen brutal realistisch aus. Kein Vergleich zu früheren Teilen, das ist next-level Horror-Film-Feeling.
Capcom feiert die Serie mit Rückkehr nach Raccoon City, Leon’s Action-Phasen und Nostalgie-Momenten wie Dual-Inventories – und passt super zur Story. Fans loben es als bestes RE seit dem Original, voller Referenzen ohne billig zu wirken. Das Ganze fühlt sich wie ein dickes Danke an die Community an. Matze ist begeistert.
Ihr wisst ja schon, dass Amazon Prime Video nun Werbung drin hat und einige Features fehlen. Nun wird noch mehr gestrichen bzw. es gibt ein neues Angebot, welches mehr Features hat aka diese Features fallen aus dem free Paket raus. In den USA wird Prime Video Ultra wohl statt bisher 2,99$ nun 4,99$ kosten und 5 gleichzeitige Streams (statt 3), bis zu 100 Downloads und UHD / 4K sowie Dolby Atmos enthalten. Ja richtig: ohne Aufpreis gibt es wohl nur noch HD Qualität.
Heute tauchen wir in Ryan Cooglers „Blood & Sinners“ (2025) ein – einen Vampirfilm, der Blues, Südstaaten-Drama und Horror zu etwas ganz Eigenem verwebt. Zwei Brüder, gespielt von Michael B. Jordan in einer Doppelrolle, wollen 1932 im Mississippi-Delta neu durchstarten. Doch dann stürmen Vampire einen Juke Joint und alles kippt in blutige Action.
Handlung & Themen
Es startet als intensives Rassismus-Drama mit pulsierendem Blues-Sound, bevor der Vampirhorror losbricht. Dahinter steckt eine klare Allegorie: Untote als Symbol für Sklaverei, Ausbeutung und Klan-Gewalt – plus Fragen nach Freiheit und Familiengeschichte.
Was rockt?
• Hammer-Performances von Jordan, Hailee Steinfeld und Delroy Lindo.
• Wunderschöne 30er-Südstaaten-Bilder mit Neonlichtern und Kirchenstimmung.
• Der Blues-Soundtrack trägt das Ganze.
Die erste Hälfte baut Figuren auf, die zweite explodiert tarantinesk. Nicht rundum perfekt, aber ein smarter Genre-Mix mit Biss, der nachhallt.
Ja, es kommt ein neues Cyberpunk. Geht gerade auf Kickstarter durch die Decke. Am Tag der Recherche (25.03.2026) waren ca. 11,4 Millionen von benötigten 86.180€ erreicht. Und das Beste: Ihr braucht nicht viel Hardware. Ein Tisch reicht völlig aus. Es ist nämlich ein Trading Card Game. Perks beginnen bei 50$
Fatoni hat mit “Wann werd ich endlich ausgetauscht?” eine frische Single rausgehauen, die perfekt zum neuen Album “Drama endet nie” passt.
Der Track kam am 18. März 2026 online und ist jetzt überall streambar. Text stammt von Fatoni und dissy, Beats von Greedo, Dexter und Lambert – mit Mix von Dexter und Master von Zino Mikorey. Das Video drehten Saskia Kuhnert und Sebastian Tomczak, voll mit VFX und starkem DoP Levi Stute.
Fatoni rappt über den Alltagsstress: Karriere, Dates, Politik-Chaos und den Wunsch, von KI abgelöst zu werden – “Liebe AI, wann bin ich frei?”. Es fühlt sich nah an, besonders für alle, die mit Job, Privatleben und Weltgeschehen jonglieren.
Ab September rockt Fatoni die Bühnen: Leipzig, München (23.09.), Berlin und mehr. Tickets über fatoni.shop. Album-Drop ist am 3. Juli 2026 – vorbestellen lohnt sich.
A Knight of the Seven Kingdoms ist Westeros in kompakter Form: deutlich weniger brutal als Game of Thrones, mit geradlinigerer Handlung, aber immer noch packende Fantasy-Unterhaltung, die einen entspannt mitnimmt.
Im Gegensatz zu GoT gibt’s hier keine Dauer-Schockmomente oder übertriebene Gore-Szenen – Gewalt dient der Story und hat Gewicht, ohne ständig im Vordergrund zu stehen. Die Welt bleibt gefährlich, wirkt aber zugänglicher und weniger deprimierend.
Statt Dutzender Plotlines und Charaktere dreht sich alles um Ser Duncan (Dunk) und seinen Knappe Egg – ein Roadtrip-Abenteuer mit politischem Hintergrund, das leicht zu folgen ist. Kein Intrigen-Marathon, dafür knackige Episoden mit klaren Konflikten.
Dunk als idealistischer Ritter und Egg als cleverer Sidekick bringen Humor, Wärme und echte Chemie rein – das macht die Serie sympathisch und unterhaltsam. Man mag die beiden und freut sich über ihre Erfolge, ohne dass alles blutig endet.
Perfekt für Fans, die epische Fantasy ohne den ganzen GoT-Schwerefaktor wollen.
Eigentlich als mobile Arbeitslösung gekauft, wurde die ASUS ROG Ally nun doch mal ausführlicher zum Spielen getestet. Und es war furchtbar. Peppi erzählt.
Nintendo hat mit dem Virtual Boy für Nintendo Classics einen echten Retro-Kracher rausgehauen. Seit dem 17. Februar 2026 könnt ihr über Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket die Klassiker der legendären (und gefloppten) 90er-VR-Konsole zocken. Dazu braucht ihr das spezielle Zubehör: entweder die Plastik-Nachbildung für ca. 80 Euro oder die günstige Karton-Version für 20 Euro. Beides exklusiv im My Nintendo Store für Abonnenten. Die Plastik-Replika ist ein Highlight – sie fühlt sich super authentisch an und bringt das volle Virtual Boy-Feeling zurück. Der hochwertige Kunststoff-Nachbau mit Linsen und Standfüßen sieht dem Original zum Verwechseln ähnlich, und wenn ihr eure Switch (oder Switch 2) reinschiebt, entsteht durch die zwei separaten Bildfenster ein toller stereoskopischer 3D-Effekt. Dank dem schärferen und helleren Switch-Bildschirm wirkt alles knackiger als 1995, ohne dass es die Retro-Ästhetik verliert. Klar, die roten Töne und die Haltung fordern ihren Tribut (Pro-Tipp: Höhenverstellbarer Tisch hilft gegen Nackenschmerzen), aber genau das macht den Kick aus.
Und die Emulation? Hammer! Die Spiele laufen butterweich emuliert, mit Save-States, Rückspulfunktion und anpassbarer Tastenbelegung. Später kommt sogar eine Option, die Farben zu ändern – weg mit purem Rot! Zum Launch gibt’s sieben Titel: Virtual Boy Wario Land (super Plattformer), Galactic Pinball, 3-D TETRIS, Teleroboxer, RED ALARM, GOLF und The Mansion of Innsmouth (erstmals außerhalb Japans). Im Jahr folgen neun mehr, inklusive Unveröffentlichter wie Zero Racers und D-Hopper, plus Mario Clash oder Jack Bros.
Für uns Geeks ist das ein Muss, wenn ihr Nintendos obskure Geschichte liebt. Die Emulation holt das Beste aus den Originalen raus, und das Plastik-Zubehör versetzt euch direkt zurück in die rote VR-Welt. Probier’s aus – aber nicht zu lange, sonst blinkt’s vor den Augen! Wer hat’s schon bestellt?
Diesmal trifft es die von Vorwerk gekaufte Firma NEATO. Die Server wurden deutlich früher als erwartet abgeschaltet
In Episode 282 von Sag was! Geektalk wird es blutig, nostalgisch und herrlich nerdig. Matze und Peppi sprechen über ein Resident-Evil-Highlight, einen ungewöhnlichen Vampirfilm, neue Westeros-Unterhaltung, Fatonis frische Musik und die Frage, warum moderne Technik manchmal einfach nur anstrengend ist.
Für Matze ist Resident Evil Requiem ganz klar das Highlight der Folge. Der neue Hauptteil der Reihe verbindet klassische Serien-Nostalgie mit moderner Technik und viel Atmosphäre. Besonders gefeiert wird die Rückkehr nach Raccoon City, inklusive starker Verbindungen zu älteren Teilen der Serie. Dazu kommt der Wechsel zwischen Leon S. Kennedy und der neuen Figur Grace Ashcroft, was dem Spiel unterschiedliche Spannungslevel gibt.
Auch technisch ist das Spiel ein Brett: starke Lichtstimmung, überzeugendes Raytracing, wuchtiger Sound und eine Inszenierung, die fast schon Horrorfilm-Feeling erzeugt. Trotz einiger intensiver Verfolgungsmomente bleibt das Spiel angenehm spielbar und liefert genau die Mischung aus Action, Horror und Fanservice, die sich viele gewünscht haben.
Weniger Begeisterung gibt es beim Thema Amazon Prime Video. In der Folge geht es um Werbung, gestrichene Features und die Frage, wie attraktiv Streamingdienste eigentlich noch sind, wenn immer mehr Leistungen nur gegen Aufpreis verfügbar sind.
Deutlich positiver fällt der Blick auf Blood & Sinners aus. Der Film startet als intensives Drama im Mississippi der 1930er-Jahre und kippt dann überraschend in Richtung Vampirhorror. Gerade dieser wilde Genre-Mix aus Blues, Südstaaten-Atmosphäre und Horror bleibt hängen.
Außerdem geht es um Cyberpunk 2077 – diesmal nicht als Videospiel, sondern als Trading Card Game, das auf Kickstarter komplett durch die Decke geht. Ein schönes Beispiel dafür, wie stark das Universum auch abseits des eigentlichen Spiels noch zieht.
Musikalisch ist ebenfalls etwas los: Fatoni ist mit „Wann werde ich endlich ausgetauscht?“ zurück und liefert einen nachdenklichen Track über KI, Überforderung und modernen Alltagswahnsinn. Das neue Album „Drama endet nie“ist damit auf jeden Fall auf dem Radar.
Mit A Knight of the Seven Kingdoms gibt es außerdem neuen Stoff aus Westeros. Die Serie ist kompakter, zugänglicher und deutlich weniger brutal als Game of Thrones, bleibt aber trotzdem unterhaltsame Fantasy-Kost mit sympathischen Figuren.
Dazu kommt Peppis Erfahrungsbericht zum Windows-Gaming mit der ASUS ROG Ally. Die Idee eines mobilen Gaming-Windows-Geräts klingt gut, in der Praxis nerven aber Updates, Launcher, Logins und Performance-Probleme. Gerade im Vergleich zur Konsole zeigt sich, wie angenehm Plug-and-Play eigentlich ist.
Richtig schön nerdig wird es beim Virtual Boy. Nintendo hat für Switch Online eine Hommage an die legendäre Flop-Konsole veröffentlicht. Mit passendem Zubehör lässt sich das alte 3D-Gefühl überraschend gut nachbauen – inklusive seltsamer Haltung und echtem Retro-Charme.
Zum Schluss wird es noch einmal ärgerlich: Die NEATO-Server wurden früher abgeschaltet als erwartet. Für Besitzer älterer Saugroboter ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie abhängig smarte Geräte von Cloud-Diensten sind – und warum offene Standards oft die bessere Wahl sind.
Episode 282 ist eine wunderbar bunte Mischung aus Horror, Popkultur, Technikfrust und Retro-Liebe. Von Resident Evil Requiem über Blood & Sinners bis zum Virtual Boy ist alles dabei, was Geeks glücklich macht – oder zumindest für Gesprächsstoff sorgt.
Der Beitrag Blut und Nostalgie – Episode 282 erschien zuerst auf Willkommen beim Sag was! Podcast.