
Sign up to save your podcasts
Or


Verena, 35, wirkt nach außen souverän, zweifelt innerlich aber ständig. Ist das Widerspruch oder Normalzustand?
Quellen:
In dieser Folge erkläre ich, warum das automatische Ja keine Entscheidung ist, sondern eine Reaktion des Nervensystems. Und was das mit Selbstverrat zu tun hat.
Quellenangaben:
Walker, P. (2013): Complex PTSD: From Surviving to Thriving. Azure Coyote Publishing.
Kuang, X. et al. (2025): The Mental Health Implications of People-Pleasing. PsyCh Journal. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12318589/
Nuyken, K. (2026): People Pleasing. Psychologisches Glossar. knuyken.de
Katharina ist anfangs bei Weiterbildung, Sport oder neuen Projekten immer Feuer und Flamme. Ab einen gewissen Punkt, macht sie aber einen RĂĽckzieher, weil sie das GefĂĽhl hat das Interesse zu verlieren. Was steckt dahinter?
Quellen:
Dweck, C.S. (2006): Mindset: The New Psychology of Success. Random House, New York.
Dweck, C.S. (2000): Self-Theories: Their Role in Motivation, Personality, and Development. Psychology Press, Philadelphia.
Godin, S. (2007): The Dip. A Little Book That Teaches You When to Quit (and When to Stick). Penguin Group, New York.
Heute sprechen wir über die Frage von Lisa (29 Jahre). Sie möchte wissen wieso sie Gespräch, die längst vorbei sind, bis in die späten Nachtstunden zerdenkt.
Quellenangaben:
Gilovich, T., Medvec, V.H. & Savitsky, K. (2000): The spotlight effect in social judgment: An egocentric bias in estimates of the salience of one’s own actions and appearance. Journal of Personality and Social Psychology, 78(2), 211.
Zeigarnik, B. (1927): Über das Behalten von erledigten und unerledigten Handlungen. Psychologische Forschung, 9, 1–85.
Lehrbuch-Psychologie.de (2026): Overthinker – Bedeutung, Merkmale & was dahinter steckt. (mit Verweis auf Hofmann, S.G. et al. (2010): The Effect of Mindfulness-Based Therapy on Anxiety and Depression: A Meta-Analytic Review. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 78(2), 169–183.)
In dieser Folge erkläre ich, warum das kein Höflichkeitsreflex ist, sondern ein Selbstschutzmechanismus. Und was 70 Prozent aller Menschen damit zu tun haben.
Quellenangaben:
Clance, P.R. & Imes, S.A. (1978): The imposter phenomenon in high achieving women. Psychotherapy: Theory, Research and Practice, 15(3), 241–247.
Sakulku, J. & Alexander, J. (2011): The Impostor Phenomenon. International Journal of Behavioral Science, 6(1), 75–97.
Klinik Friedenweiler (2026): Imposter-Syndrom & Selbstzweifel. klinik-friedenweiler.de
In dieser Folge unseres Sommerspecials fragt sich meine Hörerin Julia, ob sie aufgrund ihrer Arbeit an sich nun gesunde Grenzen hat oder intolerant geworden ist? Schließlich höre sie nun oft sie sei zu anspruchsvoll.
Quellenangaben:
Gottman, J. & Silver, N. (1999): The Seven Principles for Making Marriage Work. Crown Publishers, New York.
Stahl, S. (2015): Das Kind in dir muss Heimat finden. Kailash Verlag, MĂĽnchen.
Baumeister, R.F. et al. (2003): Does high self-esteem cause better performance, interpersonal success, happiness, or healthier lifestyles? Psychological Science in the Public Interest, 4(1), 1–44.
In dieser Folge erkläre ich, warum das kein Beziehungsproblem ist, sondern ein inneres Echo. Und was es wirklich bedeutet, wenn ausgerechnet die schwierigen Personen in deinem Leben so viel Platz in deinem Kopf einnehmen.
Quellenangaben:
Eisenberger, N.I., Lieberman, M.D. & Williams, K.D. (2003): Does Rejection Hurt? An fMRI Study of Social Exclusion. Science, 302, 290–292.
Bowlby, J. (1969): Attachment and Loss, Vol. 1. Basic Books, New York.
Ainsworth, M.D.S. et al. (1978): Patterns of Attachment. Erlbaum, Hillsdale NJ.
Skinner, B.F. (1938): The Behavior of Organisms. Appleton-Century-Crofts. (Grundlagenforschung zur intermittierenden Verstärkung)
In dieser Folge spreche ich ĂĽber das, was dahintersteckt, wenn der eigene Wert so eng an Leistung geknĂĽpft ist, dass Pause sich anfĂĽhlt wie Versagen.
FĂĽr alle, die sich auf der Couch schlechter fĂĽhlen als beim Arbeiten.
Quellenangaben:
Callard, F. et al. (2016): „The Rest Test.” In: Tillmann & Callard (Hrsg.): The Restless Compendium. Palgrave Macmillan.
Crocker, J. & Wolfe, C.T. (2001): Contingencies of self-worth. Psychological Review, 108, 593–623.
Dorsch Lexikon der Psychologie (2022): Selbstwertkontingenz. Hogrefe AG.
Covington, M.V.: Self-Worth Theory. Zit. nach: whitespring.de (2025)
Sonnentag, S.: Erholung im Berufsalltag. Zit. nach: plativio.at (2026)
Wilson, T.D. et al. (2014): Just think: The challenges of the disengaged mind. Science, 345(6192), 75–77.
WHO (2019): Burn-out – International Classification of Diseases (ICD-11).
Heute sprechen wir im DenkSnack über: Das Schweigen im Gespräch als höfliches Verschwinden. Tut uns das wirklich gut?
Quellenangaben:
North American Menopause Society – Studie zu Self-Silencing und kardiovaskulärer Gesundheit, präsentiert beim Jahrestreffen der NAMS; zusammengefasst in: PSYLEX – „Eigene Emotionen unterdrücken (Self-Silencing)” (psylex.de)
Neff, K. D. (2003). Self-Compassion: An Alternative Conceptualization of a Healthy Attitude Toward Oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101. Zitat nach: Rose, N. (2025). nicorose.de
Knoll, N. & Kienle, R. (2007). Fragebogenverfahren zur Messung von Stressbewältigung. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie.
Psychologie Heute – „Lieber nichts sagen? Warum Angestellte schweigen.” (2022). psychologie-heute.de
Jedes Jahr dieselben Schlagzeilen. Jedes Jahr dieselbe Empörung. Und trotzdem passiert es immer wieder.
In dieser Folge geht es nicht um Ausreden, sondern um Erklärungen. Warum können liebevolle Eltern oder verantwortungsbewusste Hundebesitzer einen Fehler machen, den sie sich selbst niemals zugetraut hätten? Was passiert in unserem Gehirn unter Stress, Schlafmangel und Routine? Und warum glauben wir fast alle: „Mir würde das nie passieren.“
Quellen & wissenschaftliche Grundlagen
* David A. Diamond – Forschung zu Gedächtnisprozessen und dem sogenannten Forgotten Baby Syndrome (Zusammenspiel von Gewohnheitssystem und bewusstem Gedächtnis).
* Tali Sharot, Christoph W. Korn & Raymond J. Dolan (2011) – How Unrealistic Optimism Is Maintained in the Face of Reality, Nature Neuroscience. Forschung zum Optimismus-Bias und zur verzerrten Verarbeitung positiver bzw. negativer Informationen.
* Tali Sharot et al. (2007) – Neural Mechanisms Mediating Optimism Bias, Nature. Neurowissenschaftliche Grundlagen des Optimismus-Bias.
* Erkenntnisse der kognitiven Psychologie zu Aufmerksamkeit, Routinen, Arbeitsgedächtnis und menschlichen Denkfehlern bilden die Grundlage der in dieser Folge erläuterten Mechanismen.
From the publisher's feed