BRAIN EXPLAIN

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By Katharina Hiller und Leonie HillerScienceSocial Sciences
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BRAIN EXPLAIN episodes

  • #21: Abwechslung: Booster für's Gehirn?

    Warum haben Einstein, Darwin & Co. täglich lange Spaziergänge gemacht? Und warum kommen einem die besten Ideen manchmal genau nach der Sport-Session in der Mittagspause?

    In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Abwechslung unser Gehirn fordert – und warum das mehr ist als ein netter Nebeneffekt. Die Forschung deutet darauf hin, dass unterschiedliche Aktivitäten unterschiedliche neuronale Netzwerke beanspruchen und so die neuronale Flexibilität stärken können. Wir sprechen darüber, was das für unseren (Arbeits-)Alltag bedeutet und wie sich das ganz praktisch nutzen lässt.

    Kleiner Disclaimer: Die Forschung zu diesem Thema istkomplex und noch nicht abschließend geklärt – wir stellen manche Mechanismen bewusst vereinfacht dar, damit sie leichter greifbar werden.

    Reinhören lohnt sich für alle, die mehr aus ihrem Gehirn herausholen wollen.

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    Zitierte Quelle:

    American Psychological Association. (2018). Resilience. In APA dictionary of psychology. Abgerufen am 10. September 2026, von https://dictionary.apa.org/resilience

    15 min
  • #20: Generationenclash: Zukunft statt Zündstoff – mit CEO Wolfgang Hennen

    Dass ältere Generationen die jüngeren kritisieren, ist kein Novum. Doch der Gap zwischen den Generationen steht heute vielleicht an einem historischen Höchstpunkt: Digital Natives treffen auf die letzten Babyboomer im Arbeitsleben. Die Technologisierung verändert radikal, wie wir kommunizieren und Informationen austauschen – mit Herausforderungen und Potenzialen, wie es sie so noch nie gab. Ein Umstand, der zu extremer Emotionalisierung in vielen Firmen führt.

    In dieser Folge spricht Katharina Hiller (31) mit CEO Wolfgang Hennen (53) über genau diesen Clash - über anspruchsvolle Erwartungshaltungen im Gegensatz zum bequemen Elend.

    Wolfgang ist Geschäftsführer der Berliner Unternehmensberatung OMC. Als ehemaliger Geschäftsführer von TooGoodToGo hat er mehrere Jahre ein junges Team geführt. In dieser Folge spricht er Klartext darüber, was er dabei über Herausforderungen, Potenziale und Zukunftsperspektiven in der Zusammenarbeit mit der viel kritisierten Gen Z (Jahrgänge 1995–2010) gelernt hat.

    Katharina ist Co-Gründerin von BRAIN EXPLAIN und entwickelt Programme für Young Professionals rund um die gehirngerechte Selbstführung im Berufsalltag – und zählt dabei selbst, je nach Definition, noch zum ältesten Jahrgang der Generation Z.

    Gemeinsam ordnen die beiden unter anderem neurobiologische und psychologische Hintergründe des Generationenclashs ein. Über OMC bieten sie dazu Workshops für Firmen an: „Generationenclash: Zwischen Zukunft und Zündstoff“.

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    OMC (Anfrage für Firmen-Workshops)

    Website:  https://omc-berlin.de/


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    Zitierte Quelle:

    Deloitte (2025). Gen Z und Millenial Survey.

    22 min
  • #19: Wie Ziele scheitern - nicht im Einklang mit dem Gehirn?

    In dieser Folge sprechen wir darüber, weshalb wir unsere Ziele häufig nicht erreichen - ob beruflich oder privat. Wir beleuchten, weshalb z.B. Diäten oft scheitern. Deshalb tauschen wir uns aus über Zielsetzungen, die auch im Einklang mit der Funktionsweise des Gehirns stehen. In diesem Rahmen stellen wir eine Alternative vor zur altbekannten SMART-Methode - und zwar eine Methode aus der Motivationsforschung von Gabriele Oettingen. Sie ist Psychologie-Professorin, die zu den Themen Zukunftsdenken und Selbstregulation forscht.

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    Zitierte Quelle:

    Oettingen, G. (2012). Future thought and behaviour change. European Review of Social Psychology, 23(1), 1–63.

    17 min
  • #18: Achtsamkeitstraining - Hokuspokus und total ausgelutscht?

    Achtsamkeit: Ein fast tot gerittener Begriff, den viele nicht mehr hören können. Häufig wird das Wort in Verbindung gebracht mit Hokuspokus oder Spiritualität. Dennoch findet der Begriff immer mehr Raum - auch im beruflichen Alltag.

    In diesem kurzen Wissensimpuls beleuchten wir die Tücken des Achtsamkeitstrainings, den aktuellen Stand der Forschung und potenzielle Auswirkungen auf das Gehirn.

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    21 min
  • #17: Künstliche Intelligenz: Neuro-smarte Prompts gegen vorzeitige Demenz!

    Macht die Nutzung von KI uns dumm? Eine Frage, die wir in unserer vorherigen Podcastfolge diskutiert haben.

    In diesem kurzen Wissensimpuls beleuchten wir einen Prompt, der ein sinnvoller Schritt in Richtung einer neuro-smarten KI-Nutzung sein könnte. Also im Sinne von Motivationserlebnissen, spielerischem Herangehen und allem, was für das Gehirn so wichtig ist, wenn es darum geht, dass Informationen im Langzeitgedächnis landen und man der eigenen Psyche einen Gefallen tut. Denn unsere These ist: Wer über einen längeren Zeitraum ein überwiegend unreflektiertes Cognitive Offloading durch die KI betreibt, riskiert auf Dauer das eigene mentale Wohlbefinden.

    Der Prompt, den wir in dieser Folge untersuchen:

    "Verwandle das Thema […] in ein Level-basiertes Lernspiel.

    – Level 1–5, jeweils mit kurzer Story– Jede Stufe hat eine Challenge (Quiz, Rätsel, Mini-Case)– Am Ende eines Levels bekomme ich Fähigkeiten (‘Skill Unlocks’).

    Lass uns direkt ab Level 1 starten."

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    14 min
  • #16: KI - Superpower oder Demenz vorprogrammiert?

    Macht die Nutzung von KI uns dumm? Eine Frage, die aktuell viel diskutiert wird. Künstliche Intelligenz revolutioniert die Produktivität und Entwicklungsgeschwindigkeit im Arbeitsalltag und es entstehen nie dagewesene Möglichkeiten.

    In diesem kurzen Wissensimpuls beleuchten wir, inwiefern die KI-Nutzung dem Gehirn eigentlich gut tut und welche Handhabe dazu beiträgt, dass man sich selbst den Weg zielsicher in Richtung Altersdemenz bereitet. In der Folge sprechen wir über unser eigenes - teils problematisches - Nutzungsverhalten und gleichen es mit Erkenntnissen aus der modernen Bildungsforschung ab.

    Wir sind Leonie (28 Jahre alt) und Katharina (30 Jahre alt), wir gehören je nach Definition gerade noch zur Generation Z, und wir reflektieren kritische Punkte in der KI-Nutzung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit des Gehirns.

    Diese Folge wurde ohne Zuhilfenahme von KI erstellt.

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    Zitierte Quelle:

    Kast, B. (2016). Und plötzlich macht es KLICK! DasHandwerk der Kreativität oder wie die guten Ideen in den Kopf kommen. Fischer Taschenbuch.

    19 min
  • #15: Selbstinduzierter Stress - Das Prinzip der kontrollierten Belastung

    Selbstinduzierter Stress – ein Konzept aus der Resilienzforschung, das im Arbeitskontext immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Die Idee dahinter: Kleine, bewusst gesetzte Herausforderungen können helfen, die eigene Stressregulation zu trainieren. Ähnlich wie beim Muskeltraining wird das Nervensystem durch kontrollierte Belastung widerstandsfähiger – vorausgesetzt, die Belastung bleibt dosiert und wird durch ausreichend Erholung ergänzt.

    In diesem kurzen Wissensimpuls sprechen wir über selbstinduzierten Stress im Arbeitsalltag und wie er genutzt werden kann, um die mentale Stärke und die Resilienz zu fördern.


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    12 min
  • #14: Hochsensibilität - Stärke statt Stigma

    Rund ein Drittel der Menschen gilt als hochsensibel – auch im Berufsleben. Doch Emotionen werden im Arbeitskontext oft noch als Schwäche missverstanden. Dabei zeigen Studien: Hochsensible Menschen sind häufig besonders empathisch, kreativ und nehmen komplexe Zusammenhänge schneller wahr.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was Hochsensibilität im Arbeitsalltag bedeutet und welche Strategien helfen, Sensibilität gezielt als Stärke zu nutzen statt als Belastung zu erleben.

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    Zitierte Quellen:

    Bresciani, S. & Kernbach, S. (2021): Insights from Neuroscience: Exploring Highly Sensitive Persons’ Use of Knowledge Visualization. In Proceedings of the 25th International Conference on Information Visualization (IV) (pp. 273–277).

    Caballo, V. E., MISA Team, & Salazar, I. C. (2025). Some pathological and non-pathological characteristics of the highly sensitive person (HSP). Behavioral Psychology, 33(2), Article 46124.

    Laros-van Gorkom, B. A. P., Damatac, C. G., Stevelmans, I., & Greven, C. U. (2025): Relationships of sensory processing sensitivity with creativity and empathy in an adult sample. Frontiers in Psychology, 15, Article 1465407.

    20 min
  • #13: Emotionen unterdrücken hat uns auch nicht geschadet, oder? - mit @liniert.kariert

    In dieser Folge sprechen wir mit Saskia Niechzial darüber, wie emotionale Unterdrückung Lern- und Entwicklungsprozesse beeinflusst – nicht nur im Bildungssystem, sondern auch in Arbeits- und Teamsettings. Wir beleuchten, warum nachhaltige Lern- und Arbeitsumgebungen emotionale Sicherheit fördern sollten, statt Gefühle auszublenden, und welche Konsequenzen das für Leistung und Motivation hat.

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    Saskia:

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    Webseite „Liniert-Kariert“: https://liniert-kariert.de/

    Webseite „Ein Kopf voll Gold“: https://kopfvollgold.de/

    Zitierte Quelle:

    Li, Y., & Lerner, R. M. (2011): Trajectories of school engagement during adolescence: Implications for grades, depression, delinquency, and substance use. Developmental Psychology, 47(1), 233–247.

    1 hr
  • #12: Dopamin Detox - Alles Bullshit?

    Dopamin ist ein zentraler Neurotransmitter für Motivation und Belohnung. In dieser Folge klären wir, was hinter Trendkonzepten wie „Dopamin Detox“ steckt, wie Motivation aus neurologischer Sicht funktioniert und welche Implikationen diese Einsichten für Fokus, Belohnungsverhalten und Selbststeuerung im Arbeitsalltag haben.

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    Zitierte Quellen:

    Desai, D., Patel, J., Saiyed, F., Upadhyay, H., Kariya, P., & Patel, J. (2024): A literature review on holistic well-being and dopamine fasting: An integrated approach. Cureus, 16(6).

    Persson, P. B., & Persson, A. B. (2023): Did you know? Dopamine, pop culture and beyond. Acta Physiologica, 238(2).

    Szczypka, M. S., Rainey, M. A., Kim, D. S., Alaynick, W. A., Marck, B. T., Matsumoto, A. M., & Palmiter, R. D. (1999): Feeding behavior in dopamine-deficient mice. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 96(21).

    34 min

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