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In dieser Folge des Bremer Wortboten diskutieren Thomas Klöss und Thomas Iber die zentralen gesundheitspolitischen Inhalte des aktuellen Koalitionsvertrags der Bundesregierung. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die ambulante Versorgung. Es geht u.a. um die geplante Krankenhausreform, strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen, neue Regelungen in einem Primärarztmodell mit Zugang zum Facharzt, den Ausbau der Prävention sowie die Rolle von Apotheken und Pflegeberufen in der zukünftigen Versorgung. Auch Themen wie Hybrid-DRGs, Vorhaltepauschalen, Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medizin werden eingeordnet. Die Folge dient zugleich als inhaltlicher Auftakt für die Veranstaltungsreihe Krankenhausmanagement und Perspektive im Februar 2026 in Bremen.
Kinderanästhesie ist immer wieder eine Herausforderung. Geringe Fallzahlen und weniger Expertise im Team, aber auch die besonderen Ansprüche und Bedürfnisse der kleinen Patienten, machen dieses Arbeitsfeld zu einem Hochrisikobereich. Daher freuen wir uns, dass wir für die kommende Podcast-Folge drei Experten gewinnen konnten, die häufige Fragen der Kinderanästhesie miteinander diskutieren und den einen oder anderen Tipp für das tägliche Arbeiten mit Kindern für die Hörerinnen und Hörer parat haben.
Prof. Dr. Rolf Dembinski spricht mit Prof. Dr. Dr. Burkhard Lachmann über innovative Forschungsansätze und Rekrutierungsmanöver. Professor Lachmann hat auf dem Gebiet der Anästhesie und Intensivmedizin in den letzten 50 Jahren wesentliche Beiträge geleistet. Er entwickelte beispielsweise das nach ihm benannte und weltweit eingesetzte open-lung Manöver. Die Einführung der druckkontrollierten, zeitgesteuerten Inverse-Ratio Beatmung zur Behandlung von ARDS Patient:innen geht ebenfalls auf ihn zurück.
Die Situation, dass ein Assistenzarzt (m/w/d) auf der Intensivstation im Nachtdienst zu ungünstiger Zeit ("Friday night ventilation", Gattinoni L et al. 2014) einen Patienten mit akuter respiratorischer Insuffizienz aufnimmt, wird zum Anlass genommen, zwanglos Ansätze für das klinische Vorgehen auszutauschen. Diskutanten sind dabei Prof. Dr. Ralf Müllenbach, Klinikum Kassel GmbH und Prof. Dr. Philipp Lepper, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg unter Moderation von Prof. Dr. Hermann Wrigge, BG Klinik Bergmannstrost, Halle/Saale.
https://ofradix.net/2020/09/06/den-tod-geben
Seit 2014 wurde das Patient Blood Management Programm in Deutschland auf Initiative der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Frankfurt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. K. Zacharowski und Prof. Dr. P. Meybohm in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blutspendedienst Hessen implementiert. Seit nunmehr 8 Jahren läuft es in vielen Kliniken in Deutschland als etabliertes Programm, in vielen Kliniken könnte es noch implementiert werden.Die effektivste Maßnahme zur Therapie der Eisenmangelanämie und eines der Grundprinzipien des Patient Blood Managements ist die intravenöse Substitution von Eisen. Welchen Stellenwert diese Eisensubstitution in der Zusammenschau mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, der möglichen Nebenwirkung der Hypophosphatämie nach intravenöser Eisengabe und anderen etablierten Maßnahmen des PBM wird anhand hochaktueller Forschungsergebnisse diskutiert. Mit diesem Podcast wird ein Update zum PBM gegeben und sinnvolle mögliche Modifikationen der präoperativen Vorbereitung der Patienten und intraoperativen Strategie aufgezeigt.
Referentin:
Moderatoren:
Feedbacks zur aktuellen Folge oder Anregungen senden Sie gerne an: [email protected]
Martina Bauer, und Andreas Jungblut begrüßen als Gast dieser Folge des Bremer Wortboten Prof. Dr. Michael Isfort. Als Projektleiter der Studie “Berufseinmündung und –verbleib in der Pflege in NRW sagt er: „Hinweise auf eine kurze Berufsverweildauer und einen „Pflexit“ lassen sich in der Gesamtbetrachtung NICHT ausmachen. Fakt ist: Die Zahl der versicherungspflichtig beschäftigten Pflegenden in NRW steigt weiter an.“
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