Meisterschulen am Ostbahnhof, München

Bunkerbefüller Senkrecht gegen Schräg Schneckenförderung


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Bunkerbefüller Senkrecht gegen Schräg Schneckenförderung


Titel der Episode: Senkrecht vs. Schräg – Das Duell der Hackschnitzel-Förderer (G30/G50)

Beschreibung:

Stehen Sie bei der Planung Ihrer Bunkeraustragung vor der entscheidenden Frage: Soll es senkrecht nach oben gehen oder doch lieber klassisch schräg? In dieser Episode tauchen wir tief in die technische Auslegung von Förderschnecken für trockene Hackschnitzel ein und klären, welches System wann gewinnt.

Das erwartet Sie in dieser Folge:

  • Der Taktgeber: Wir starten an der Basis mit der waagerechten Trogschnecke. Erfahren Sie, warum dieser „Master“ mit 50 U/min und 2,2 kW Leistung den Volumenstrom für die gesamte Anlage auf ca. 45 m³/h begrenzt und warum das Anlaufdrehmoment hier wichtiger ist als die reine Drehzahl,.
  • Team Senkrecht (90°): Wir analysieren die reine Fliehkraft-Förderung. Warum Sie hier zwingend 200 U/min benötigen und weshalb Sie für Förderhöhen zwischen 5 und 7 Metern mit massiven 15 kW Motorleistung und Sanftanlauf rechnen müssen. Außerdem: Warum ein Standard-Kernrohr (Ø 76mm) ab 4 Metern Höhe zum Sicherheitsrisiko wird.
  • Team Schräg (45°): Die materialschonende Alternative mit nur 100 U/min. Wir rechnen vor, warum ab einer Förderhöhe von 5 Metern (entspricht ca. 7,10 m Länge) die Durchbiegung zum Problem wird und wann Sie zwingend auf ein 114mm-Kernrohr oder eine Kaskaden-Lösung umsteigen sollten,.
  • Das Urteil: Energieeffizienz gegen Platzbedarf. Wir verraten, warum die 45°-Variante trotz der mechanischen Länge meist die betriebssicherere Wahl ist und weniger Verschleiß verursacht.

Hören Sie rein, bevor Sie das falsche Rohr bestellen!

Analogie zum Verständnis:Man kann sich den Unterschied wie beim Bergsteigen vorstellen: Die Senkrechtförderung ist wie Klettern an einer Steilwand – es geht schnell und direkt, erfordert aber extrem viel Kraft und birgt ohne Sicherung (dickes Kernrohr) hohe Risiken. Die Schrägförderung ist wie ein steiler Wanderweg – der Weg ist deutlich länger (Faktor 1,41), aber man kommt mit weniger Anstrengung (Motorleistung) und verschleißärmer ans Ziel.



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Meisterschulen am Ostbahnhof, MünchenBy Franz Höpfinger, Meisterschulen am Ostbahnhof, München, Landmaschinenmechanik