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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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Business News episodes

  • Taiwans Franchise-Verband fordert mehr ausländische Arbeitskräfte und andere BizNews
    Taiwans Franchise-Verband fordert mehr ausländische Arbeitskräfte
    Fast alle Unternehmen (98%) der Branche klagen über Personalmangel
    Taiwans Regierung sollte Unternehmen im Dienstleistungssektor künftig erlauben, bis zu fünf Prozent ihrer Belegschaft mit ausländischen Arbeitskräften zu besetzen. Das fordert der taiwanische Verband der Ketten- und Franchiseunternehmen (Taiwan Chain Stores and Franchise Association).
    Der Personalmangel im Dienstleistungssektor sei nach wie vor gravierend, erklärte Verbandsvorsitzender Tsai Te-chung (蔡德忠), der zugleich CEO des Gesundheitsdienstleisters MedFirst Healthcare Services ist. Ausländischen Staatsangehörigen müsse daher der Zugang zu Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich erleichtert werden. Zudem sprach sich Tsai dafür aus, die derzeitige Begrenzung für ausländische Hochschulabsolventen zu lockern. Diese dürfen bislang höchstens zwei Jahre ohne reguläre Arbeitserlaubnis beschäftigt werden, berichtet die Liberty Times.
    Wie eine im Juli und August durchgeführte Umfrage des Verbands unter Unternehmen der Ketten- und Franchisebranche zeigt, sind 98,8 Prozent der Betriebe vom Personalmangel betroffen. Bei mehr als der Hälfte besteht das Problem bereits seit mindestens einem Jahr.
    Im Hotelgewerbe ist die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte inzwischen möglich. Für den Einzelhandel und die Gastronomie gilt dagegen weiterhin ein entsprechendes Verbot. Nach Ansicht von Tsai könnte eine Öffnung schrittweise erfolgen. Zum Einstieg wäre eine Quote von fünf Prozent ausländischer Beschäftigter gemessen an der Gesamtbelegschaft denkbar.
    Angesichts des anhaltenden Arbeitskräftemangels soll damit insbesondere Unternehmen in Bereichen wie Einzelhandel und Gastronomie geholfen werden, offene Stellen schneller zu besetzen.
    US-Drohnenhersteller wollen Zusammenarbeit mit Taiwan ausbauen
    Shield AI bewirbt sich um Auftrag der taiwanischen Marine
    US-Drohnenhersteller wollen ihre Zusammenarbeit mit Taiwan ausbauen. Shield AI bereitet sich auf eine Ausschreibung der taiwanischen Marine für senkrecht startende und landende Drohnen (VTOL) vor, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
    Gemeinsam mit Aevex Aerospace informierte Shield AI über Projekte mit dem taiwanischen Verteidigungsministerium und lokalen Partnern. Aevex hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 10.000 Drohnen ausgeliefert und will gemeinsam mit dem taiwanischen Elektronikkonzern Coretronic die Modelle Vandal und Onyx produzieren. Beide werden derzeit in Taitung getestet.
    Die Vandal erreicht laut Aevex eine Reichweite von 486 Kilometern und kann 4,5 Kilogramm Nutzlast transportieren. Die Onyx kommt auf 270 Kilometer und kann bis zu 13,6 Kilogramm tragen.
    Shield-AI-Gründer Brandon Tseng sagte, sein Unternehmen arbeite an vier Projekten in Taiwan. Dazu gehören die Integration des KI-Systems Hivemind in taiwanische Drohnenflotten, die lokale Produktion wichtiger Komponenten sowie die Einführung und Weiterentwicklung von VTOL-Drohnen.
    Taiwans Marine will zwischen 2026 und 2029 rund 36 Milliarden Taiwan-Dollar (1,13 Milliarden US-Dollar) für 280 schiffsgestützte VTOL-Drohnen, 140 Leitsysteme und 82 Trägersysteme ausgeben. Shield AI wolle den Auftrag gewinnen, sagte Tseng.
    Taiwans Optikbranche könnte von US-Beschränkungen gegen China profitieren
    Morgan Stanley erwartet zunächst Fokus auf neue Generation von Hochgeschwindigkeitsprodukten
    Taiwans Hersteller von Komponenten für die optische Kommunikation könnten von möglichen US-Beschränkungen für in China gefertigte Produkte profitieren. Laut einem Bericht von Morgan Stanley könnten die USA bereits im Oktober optische Transceiver-Module aus China auf eine Liste kontrollierter Produkte setzen.
    Zunächst sei kein umfassendes Verbot geplant. Die Beschränkungen könnten sich vor allem auf die nächste Generation von 3,2-Terabit-Transceivern konzentrieren. Dadurch könnten taiwanische Unternehmen als alternative Lieferanten einspringen, wenn US-Kunden ihre Lieferketten stärker diversifizieren.....
    5 min
  • Ehemaliger TSMC-Ingenieur in Taiwan wegen illegalem Währungsnetzwerk festgenommen und andere BizNews
    Ehemaliger TSMC-Ingenieur in Taiwan wegen illegalem Währungsnetzwerk festgenommen
    Ein ehemaliger TSMC-Ingenieur in Taiwan ist festgenommen worden, weil er seit 2018 ein illegales Währungs- und Geldtransfersystem zwischen Taiwan und Südkorea betrieben haben soll. Die Ermittlungen begannen im Februar nach einem Hinweis auf ein Logistikunternehmen, das an den Transaktionen beteiligt gewesen sein soll.
    Das Netzwerk ermöglichte taiwanischen Bekleidungsunternehmen, Zahlungen für in Südkorea eingekaufte Waren außerhalb offizieller Bankkanäle abzuwickeln. Die Gewinne entstanden vor allem durch Wechselkursdifferenzen. Das beteiligte Logistikunternehmen soll zudem Versand und Warentransporte übernommen haben.
    Um Geld international zu transferieren, nutzte die Gruppe außerdem Kryptobörsen wie Binance und Bybit sowie persönliche Cold Wallets. Die unterschiedlichen Zahlungswege sollten laut Polizei die Ermittlungen erschweren.
    Der ehemalige TSMC-Mitarbeiter setzte dabei seine technischen Fähigkeiten ein: Er entwickelte Formeln zur Gewinnberechnung und analysierte Wechselkursunterschiede, um die Gewinne zu maximieren.
    Bei drei Razzien Ende Juli durchsuchten die Behörden insgesamt 14 Objekte. Dabei wurden der ehemalige Ingenieur und elf weitere Verdächtige festgenommen.
    Sichergestellt wurden unter anderem 2,55 Mio. NT$, 1.078 Tether (USDT), 1,71 Mio. südkoreanische Won sowie weitere Vermögenswerte. Außerdem beschlagnahmten die Ermittler drei Piguet-Uhren, eine Rolex und einen Tesla Model S Plaid.
    Der ehemalige TSMC-Mitarbeiter wurde gegen eine Kaution von 500.000 NT$ wieder freigelassen.
    ESMC-Fabrik in Dresden erreicht wichtigen Meilenstein beim Bau
    Die von TSMC unterstützte European Semiconductor Manufacturing Co. (ESMC) hat einen wichtigen Meilenstein beim Bau ihrer Halbleiterfabrik in Dresden erreicht und das Richtfest gefeiert. Laut ESMC-Präsident Christian Koitzsch liegt das Projekt weiterhin im Zeit- und Kostenplan. Derzeit sind rund 2.000 Arbeiterinnen und Arbeiter aus 106 Ländern am Bau beteiligt.
    Die Fabrik ist ein Gemeinschaftsunternehmen von TSMC, Bosch, Infineon und NXP. Die Installation der ersten Produktionsanlagen soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 beginnen. Nach Angaben von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert könnte das Projekt bis 2030 zwischen 15.000 und 20.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen.
    Taiwanischer Drohnenhersteller erschließt US-Markt durch neue Partnerschaft
    Das taiwanische Unternehmen 7A Drones und die North American Taiwan Unmanned Aerial Vehicle Association haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um in Taiwan hergestellte Drohnen in den USA zu fördern. Die Partnerschaft soll taiwanische Wirtschaftsnetzwerke in den Vereinigten Staaten nutzen, um den Marktzugang auszubauen und von der steigenden Nachfrage nach alternativen Drohnen-Lieferketten zu profitieren.
    Taiwan verfügt laut dem Landrat des Landkreises Chiayi, Weng Chang-liang, über umfangreiche Kompetenzen bei kleinen und mittelgroßen Drohnen und ergänzt damit das US-Know-how bei größeren Plattformen. Er erklärte, dass sich der Sektor zu einer wichtigen Industrie entwickeln könnte, da Länder nach alternativen und widerstandsfähigeren Lieferketten suchen.
    Der CEO von 7A Drones, Dwayne Hsu, hob Taiwans Stärken bei der Integration von KI, Kommunikations- und Sensortechnologien sowie präzisen Steuerungssystemen hervor. Die lokalen Hersteller seien zudem sehr flexibel und könnten ihre Produkte an die Anforderungen der Kunden anpassen.
    Taiwan genehmigt Erweiterung des Longtan Science Park um 95,6 Mrd. NT$
    Der taiwanische National Development Council hat einen Plan zur Erweiterung des Longtan Science Park in Taoyuan um 104 Hektar genehmigt. Damit soll weiteres Wachstum des Halbleiterindustrie-Clusters im Norden Taiwans ermöglicht werden. Das Projekt mit einem Volumen von 95,6 Milliarden Taiwan-Dollar (NT$) soll der steigenden Nachfrage der Chiphersteller gerecht werden und Taiwans Wettbewerbsfähigkeit in fortschrittlichen Technologiebranchen....
    5 min
  • Deutsches Wirtschaftsbüro arbeitet mit Taichung an neuen Chancen für die Zusammenarbeit und andere BizNews
    Deutsches Wirtschaftsbüro arbeitet mit Taichung an neuen Chancen für die Zusammenarbeit
    Kürzlich trafen Dr. Eva Langerbeck, Generaldirektorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei und der stellvertretende Bürgermeister von Taichung, Huang Kuo-jung, sowie weitere Vertreter der Stadtverwaltung Taichung zusammen. Wie das Wirtschaftsbüro erklärte, nahmen auch Repräsentanten deutscher Unternehmen, die in Taichung tätig sind, an dem Treffen teil.
    Im Mittelpunkt des Austauschs standen Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft weiter zu stärken. Gemeinsame Schwerpunkte waren dabei die Lebensqualität in der Stadt, die Qualität der Infrastruktur, nationale Verteidigung, Sicherheit sowie die Drohnenindustrie.
    Zentrale Themen waren:
    Öffentlich-private Zusammenarbeit – Stärkung der Plattformen zwischen öffentlichen Institutionen und deutschen Unternehmen, um Perspektiven auszutauschen und gemeinsame wirtschaftliche Prioritäten anzugehen.
    Industrielle Ergänzung – Taichung verfügt über etablierte Cluster in den Bereichen Präzisionsmaschinenbau, Werkzeugmaschinen, Halbleiter und intelligente Fertigung. Diese bieten zahlreiche Synergien mit dem technologieorientierten deutschen Mittelstand.
    Laut dem Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei habe man im Rahmen des Treffens auch den Bürgermeister und den stellvertretenden Bürgermeister von Taichung zum diesjährigen Deutschen Oktoberfest in Taichung eingeladen. Die Veranstaltung stehe im Zeichen des 45-jährigen Bestehens des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei und findet bereits im zweiten Jahr in Folge in Taichung statt.
    An dem Gespräch diese Vertreter führender deutscher Unternehmen in Taichung teil:
    Herr Gorden Lai, Director, E-Chain Systems, igus Taiwan
    Herr Phylex Ong, General Manager, Beckhoff Automation
    Kärcher baut Präsenz in Taiwan aus
    Der deutsche Reinigungstechnikspezialist Kärcher baut seine Präsenz in Taiwan aus, berichtet das deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Grund dafür sind die steigende Nachfrage infolge des Booms bei KI und der Halbleiterproduktion sowie zunehmende Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Um dieses Wachstum zu unterstützen, hat das Unternehmen in Taipehs Technologiebezirk Neihu seinen bislang größten taiwanischen Flagship-Showroom mit angeschlossenem Servicezentrum eröffnet. An der Eröffnungszeremonie nahm auch Dr. Eva Langerbeck, Generaldirektorin und Hauptrepräsentantin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, teil.
    Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Kärcher in Taiwan vereint die neue Einrichtung Lösungen für gewerbliche und private Kunden unter einem Dach. Angeboten werden Produktvorführungen, professionelle Beratung, Wartung und Instandhaltung von Geräten sowie Kundendienstleistungen. Kärcher will dabei seine mehr als 90-jährige globale Erfahrung nutzen, um speziell auf die industriellen und privaten Anforderungen des taiwanischen Marktes zugeschnittene Reinigungslösungen anzubieten.
    Das neue Flagship-Zentrum präsentiert unter anderem autonome Scheuersaugmaschinen, automatisierte Fahrzeugwaschanlagen, Dampfreiniger und mobile kabellose Reinigungsgeräte.
    Für die Zukunft plant Kärcher, weiterhin Reinigungsprodukte und Lösungen der nächsten Generation unter seiner Markenphilosophie „Built for Life“ einzuführen. Damit sollen Unternehmen und Privathaushalte bei der Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen an Reinigung und Instandhaltung in Taiwan unterstützt werden.
    Taiwan und Deutschland vertiefen Zusammenarbeit im Halbleiterbereich
    Wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei erklärte, haben Taiwans Nationaler Wissenschafts- und Technologierat (National Science and Technology Council) und das deutsche Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gemeinsam ein dreitägiges Halbleiterforum in München veranstaltet. Ziel war es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Chipdesign, fortschrittliche Packaging-Technologien und neue Halbleitertechnologien zu stärken.....
    4 min
  • Kaohsiung erweitert Nanzih Science Park für TSMC und andere BizNews
    Kaohsiung erweitert Nanzih Science Park für TSMC
    Die Stadt Kaohsiung hat Ende August die Umwidmung eines ehemaligen Raffineriegeländes genehmigt, um die weitere Expansion des Halbleiterherstellers TSMC zu ermöglichen.
    Dafür sollen 29,83 Hektar zusätzliche Fläche in den Nanzih Science Park integriert werden. Die Stadt erwartet durch die Erweiterung eine Wirtschaftsleistung von rund 960 Milliarden NT$ (29 Milliarden US-Dollar) und die Schaffung von 6.600 Arbeitsplätzen.
    Der bestehende Park umfasst 182,57 Hektar. Dort baut TSMC seine Kapazitäten für die 22-Nanometer-Chipfertigung schrittweise aus. Werk 1 hat bereits die Produktion aufgenommen, Werk 2 soll noch 2026 starten. Werk 3 soll Anfang 2027 folgen. Die Werke 4 und 5 befinden sich seit August 2025 im Bau und sollen Ende 2027 den Betrieb aufnehmen.
    Für die Verkehrsanbindung planen Stadt und Zentralregierung neue Straßen. Zudem wurden 15,6 Milliarden NT$ für zusätzliche Auffahrten zur Autobahn 1 bewilligt, die bis 2028 Cuihua Road mit der Provinzstraße 17 verbinden sollen.
    Auch die Wasserversorgung soll ausgebaut werden. Geplant sind Recyclingwasseranlagen in Qiaotou und Nanzih, die bis 2030 zusammen rund 100.500 Tonnen Wasser täglich bereitstellen sollen.
    Der Antrag wird nun dem Innenministerium zur Prüfung vorgelegt. Die Erweiterung ist Teil von Kaohsiungs Strategie, den wirtschaftlichen Schwerpunkt von der Petrochemie hin zu Hightech-Industrien zu verlagern.
    Der Anteil von TSMC am Umsatz der taiwanischen Chipfertigung sinkt auf 81,8 %, da die Speicherhersteller expandieren
    Der führende Foundry-Hersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) ist seit Jahresbeginn um 37 % gewachsen – und hat dennoch vier Prozentpunkte beim Umsatzanteil innerhalb dieses Teilsektors verloren. Grund ist laut Digitimes, dass die anderen 26 Hersteller mehr als doppelt so schnell gewachsen sind.
    Drei Memory-Hersteller sind für den größten Teil dieser Veränderung verantwortlich. Nanya Technology, Winbond und Macronix erzielten zusammen einen kumulierten Umsatz von 356,19 Mrd. NT$ (etwa 9 Milliarden Euro), gegenüber 105,16 Mrd. NT$ im Vorjahr – ein Anstieg um 251,02 Mrd. NT$ (7,88 Mrd. US-Dollar).
    Ihr gemeinsamer Anteil am Teilsektor stieg damit von 4,3 % auf 10,2 %.
    AMD investiert Milliarden in Taiwans Chip-Ökosystem
    AMD plant, mehr als 10 Milliarden US-Dollar in Taiwan zu investieren. Das Geld soll nicht nur an TSMC fließen, sondern in das gesamte taiwanische Halbleiter-Ökosystem – insbesondere in Advanced Packaging, Chip-Substrate und die Produktion kompletter KI-Systeme. Die Investitionen sollen bis 2029 laufen und unter anderem die Produktion von AMDs Helios-KI-Racks ermöglichen.
    AMDs neuer Venice-EPYC-Serverprozessor wird bereits mit TSMCs fortschrittlicher 2-Nanometer-Technologie produziert. Für KI- und Rechenzentrumschips nutzt AMD zudem TSMCs SoIC-X und CoWoS-L.
    Gleichzeitig erweitert AMD sein Zulieferernetzwerk. Gemeinsam mit ASE Technology, SPIL und Powertech Technology entwickelt das Unternehmen neue Packaging-Technologien. Auch taiwanische Substrat- und Systemhersteller sollen die Massenproduktion von Helios unterstützen.
    Der Ausbau ist strategisch wichtig: TSMC-CEO C.C. Wei erklärte im Juli 2026, dass begrenzte Advanced-Package-Kapazitäten bereits das Wachstum von Kunden bremsen.
    Obwohl AMD keine eigenen Fabriken betreibt, bindet der Konzern erhebliches Kapital. Ende Q2 2026 hatte AMD 30,3 Mrd. US-Dollar an Verpflichtungen, vor allem für Wafer, Substrate, Komponenten und Cloud-Kapazitäten.
    Die Herausforderung: AMDs Non-GAAP-Betriebsmarge lag zuletzt bei 27 %, während langfristig mehr als 35 % angestrebt werden. Lisa Su setzt daher Milliarden darauf, dass die erwartete KI-Nachfrage tatsächlich in profitables Wachstum übergeht
    5 min
  • Garden City eröffnet letzten Bereich und will mit Taipei 101 konkurrieren und andere BizNews
    Garden City eröffnet letzten Bereich und will mit Taipei 101 konkurrieren
    Das Einkaufszentrum Garden City im Komplex des Taipei Dome hat den Betrieb für seinen letzten und zugleich größten Bereich Monet Garden gestartet. Betreiber Far Eastern SOGO teilte mit, dass die Eröffnung Garden City zu einem neuen Wahrzeichen Taipeis machen und mit dem Einkaufszentrum des Taipei 101 konkurrieren soll.
    Monet Garden umfasst rund 99.000 Quadratmeter und bietet mehr als 560 Marken, darunter 200, die erstmals in Taiwan vertreten sind. Insgesamt wurden mehr als 1.200 Tage für die Vorbereitung benötigt.
    Garden City richtet sich vor allem an junge und urbane Kunden und verbindet Luxus, Kosmetik, Sport, Familienangebote, Smart-Home-Produkte und Gastronomie. Im Untergeschoss befindet sich Taiwans größter Bereich für Beauty, Kosmetik und Parfüm mit mehr als 50 Marken. Insgesamt verfügt das Zentrum über rund 36.000 Quadratmeter Gastronomiefläche mit 150 Restaurantmarken.
    Allein Monet Garden bietet mehr als 80 Restaurants. Im vierten Quartal soll dort zudem die japanische Supermarktkette LOPIA eröffnen. Weitere internationale Restaurants sowie elf Michelin- oder Bib-Gourmand-Restaurants ergänzen das Angebot.
    Garden City will außerdem den umliegenden Kultur- und Kreativpark sowie Veranstaltungen im Taipei Dome einbinden und so Shopping, Gastronomie und Freizeit miteinander verbinden. Eine besondere Herausforderung seien dabei die großen Besucherströme bei Veranstaltungen im Stadion und die damit verbundenen Sicherheitsanforderungen.
    Statistikamt: Taiwans durchschnittliches Jahreseinkommen erreicht 2025 Rekordhoch
    Das durchschnittliche persönliche Jahreseinkommen in Taiwan ist 2025 auf einen Rekordwert von 763.000 NT$ (etwa 20.500 US-Dollar) gestiegen. Dabei erhöhten sich die Einkommen in allen Altersgruppen, was auf das starke Wirtschaftswachstum zurückzuführen ist, teilte Taiwans Statistikamt (DGBAS) mit.
    Laut der DGBAS-Erhebung zu den Haushaltseinkommen verdienten Menschen unter 30 Jahren durchschnittlich 587.000 NT$ – 5 Prozent mehr als die 559.000 NT$ im Jahr 2024.
    Das durchschnittliche Jahreseinkommen lag bei 770.000 NT$ für die Altersgruppe 30 bis 34 Jahre, bei 860.000 NT$ für 35 bis 39-Jährige, bei 959.000 NT$ für 40 bis 44-Jährige und bei 886.000 NT$ für 55 bis 64-Jährige.
    Die Altersgruppe 45 bis 54 Jahre erzielte mit durchschnittlich 982.000 NT$ das höchste Einkommen aller Altersgruppen. Dies entspricht einem Anstieg von 4,03 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Menschen im Alter von 65 Jahren und älter hatten mit 502.000 NT$ das niedrigste Einkommen, das gegenüber dem Vorjahr um 2,03 Prozent zunahm.
    DGBAS-Berater Lee Chia-hang (李佳航) erklärte, das anhaltende Wirtschaftswachstum, ein stabiler Arbeitsmarkt, die niedrigere Arbeitslosenquote und Erhöhungen des Mindestlohns hätten dazu beigetragen, die Einkommen in allen Einkommensgruppen zu steigern. Allerdings sei das Einkommenswachstum bei den einkommensstärksten Haushalten weiterhin höher gewesen als bei den Haushalten mit den niedrigsten Einkommen.
    Die DGBAS-Erhebung ergab außerdem, dass das durchschnittliche verfügbare Haushaltseinkommen 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf einen Rekordwert von 1,21 Millionen NT$ stieg. Der Median erhöhte sich um 3,4 Prozent auf 1,018 Millionen NT$.
    Nach Bereinigung um die Haushaltsgröße stieg das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen um 7,4 Prozent auf 450.000 NT$, während der Median um 3,2 Prozent auf 367.000 NT$ zunahm.
    Neuer Startup-Hub für Taiwan in Tokio eröffnet
    Der Nationale Entwicklungsrat (National Development Council/NDC) hat Ende August die Erweiterung des Startup Island TAIWAN-Hubs in Tokio bekannt gegeben. Die neue Einrichtung im Stadtteil Shibadaimon soll taiwanischen Start-ups dabei helfen, auf dem japanischen Markt Fuß zu fassen, Kooperationen auszubauen und das Innovationsökosystem zwischen Taiwan und Japan zu stärken.....
    6 min
  • Meldungen von der SEMICON Taiwan 2026
    SEMICON Taiwan 2026 wächst auf Rekordgröße und vertieft die Halbleiterkooperation mit Europa
    Die vielleicht wichtigste Halbleiter-Messe der Welt, die SEMICON Taiwan 2026 ging am vergangenen Samstag in Taipeh zu Ende. Wie What's Chippening, der Podcast von Silicon Saxony e.V., schrieb, erreichte die Semicon mit mehr als 1.300 Ausstellern, 4.300 Ständen und über 100.000 Fachbesuchern aus 65 Ländern eine neue Größenordnung. Im Mittelpunkt standen Künstliche Intelligenz, High Performance Computing, Advanced Packaging, Smart Manufacturing, Photonik und neue Prozessknoten. Laut What's Chippening erwarte SEMI-CEO Ajit Manocha, dass der globale Halbleitermarkt bis 2030 auf rund 2 Billionen US-Dollar und bis 2035 auf 3 Billionen US-Dollar wachsen könnte.
    Auf seiner Webseite wies What's Chippening auf die gestiegene europäische Präsenz bei der SEMICON 2026 hin. Beim zweiten EU-Taiwan Semiconductor Industry Dialogue standen unter anderem Chips Act 2.0, AI-Chips, Rechenzentren sowie Kooperationen bei Chiparchitektur, Design-Tools, IP, Foundry-Technologien und Packaging auf der Agenda.
    Deutscher Pavillon erreicht bei Semicon neuen Rekord
    In diesem Jahr erreichte der Deutsche Pavillon, bei der SEMICON 2026 in Taipeh mit 31 teilnehmenden Organisationen einen neuen Rekord – gegenüber 18 im Jahr 2025 ein Anstieg von rund 72 %. Der Pavillon, der in Zusammenarbeit des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei mit Silicon Saxony organisiert wurde, vereinte Halbleiterunternehmen, Industriecluster, Städte, Wirtschaftsförderungsagenturen und Anbieter professioneller Dienstleistungen. Ihr Know-how reicht von Halbleiterfertigungsanlagen, intelligenter Fab-Infrastruktur und Reinraumlösungen über Vakuum- und Dünnschichtabscheidung, Sensorik und Inspektion, industrielle Automatisierung sowie Materialien und Komponenten bis hin zu Dienstleistungen in den Bereichen Investitionen, Fachkräftegewinnung und Unternehmensansiedlung. Gemeinsam unterstreichen sie die Vielfalt und Stärke des deutschen Halbleiter-Ökosystems – von fortschrittlichen Technologien und Fertigungslösungen bis hin zur Unterstützung von Investitionen.
    Dr. Eva Langerbeck, Generaldirektorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, erklärte: „Die Halbleiterkooperation zwischen Deutschland und Taiwan tritt in eine neue Phase ein. Während die ESMC-Fabrik in Dresden weiter Gestalt annimmt, weitet sich unsere Zusammenarbeit über große Investitionsprojekte hinaus auf die Bereiche Ausrüstung, Materialien, intelligente Fertigung, Fachkräfte und die gesamte Lieferkette aus. Deutschland verfügt über umfassendes Know-how in industriellen Technologien, Präzisionsanlagen und Automatisierung, während Taiwan weltweit führende Kompetenzen in der Halbleiterfertigung und ein dynamisches Technologie-Ökosystem vorweisen kann. Unsere Stärken ergänzen sich in hohem Maße. Mit dem diesjährigen Deutschen Pavillon möchten wir weitere deutsche und taiwanische Unternehmen miteinander vernetzen, konkrete Partnerschaften fördern und gemeinsam die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Halbleiter-Lieferketten in Europa und Taiwan stärken."
    Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, führte auch in diesem Jahr erneut eine Delegation nach Taiwan und nahm an der Eröffnung des Deutschen Pavillons teil. Damit unterstrich er das starke Engagement Sachsens für eine Vertiefung der Halbleiterkooperation mit Taiwan, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei.
    Dirk Panter erklärte: „Taiwan ist ein weltweit führender Standort der Halbleiter- und Hightech-Industrie. Der Freistaat Sachsen wird sich dort als leistungsstarker Technologie- und Investitionsstandort positionieren. Damit reagiert der Freistaat auf das Interesse taiwanischer Unternehmen an europäischen Standorten im Zuge des Baus einer neuen Chipfabrik des taiwanischen Halbleiterkonzerns TSMC im Rahmen des ESMC-Joint-Ventures in Dresden,....
    6 min
  • Taiwans Markt für Elektrofahrzeuge steht vor der Rückkehr zum Wachstum und andere BizNews
    Taiwans Markt für Elektrofahrzeuge steht vor der Rückkehr zum Wachstum
    Der Markt für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in Taiwan dürfte in diesem Jahr wieder wachsen, nachdem die zuvor mehrere Jahre andauernde Wachstumsphase 2025 beendet worden war.
    Der Markt verlor im vergangenen Jahr an Dynamik. Unsicherheit über die US-Zollpolitik und ein Mangel an neuen Modellen belasteten den Absatz. Die Zahl der jährlichen Neuzulassungen sank um 14,34 Prozent auf 32.600 Fahrzeuge. Branchenanalysten erwarten nun laut CTEE, dass der Jahresabsatz in diesem Jahr 50.000 Fahrzeuge erreichen könnte.
    In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden 22.400 vollelektrische Fahrzeuge zugelassen – 44,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit entfielen 9,31 Prozent aller Neuzulassungen auf Elektrofahrzeuge.
    Der Markt hat in diesem Jahr deutlich an Fahrt gewonnen. Ausschlaggebend waren vor allem ein kräftiger Anstieg der Tesla-Verkäufe sowie die Einführung neuer batterieelektrischer Modelle verschiedener Hersteller. Analysten erwarten, dass die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte weiter zunehmen werden.
    Tesla führte den Markt im ersten Halbjahr an. Die monatlichen Zulassungszahlen schwankten aufgrund von Transportplänen und dem Zeitpunkt der Einführung neuer Fahrzeuge. In den ersten sieben Monaten registrierte Tesla jedoch 11.600 Fahrzeuge, ein Plus von 92,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Sollte das Unternehmen dieses Tempo bis zum Jahresende beibehalten, könnten die jährlichen Tesla-Verkäufe in Taiwan erstmals 20.000 Fahrzeuge übersteigen.
    Auch andere Automobilhersteller bringen zunehmend vollelektrische Modelle auf den Markt und tragen damit zum Gesamtwachstum bei. Toyotas bZ4X kam in diesem Jahr bislang auf 2.349 Zulassungen. Der Bria von Foxtron Vehicle Technologies Co. erreichte 1.961 Zulassungen, während der Cavira auf 80 kam.
    Auch Mercedes-Benz verzeichnet großes Interesse an seinem neuen Elektro-CLA, nachdem der Hersteller ihn zum gleichen Preis wie die Hybridversion angeboten hat. Das Modell ist derzeit nur begrenzt verfügbar.
    In der zweiten Jahreshälfte werden weitere neue Modelle erwartet, die dem Markt zusätzlichen Schwung verleihen könnten. BMW wird den elektrischen iX3 der nächsten Generation auf den Markt bringen; die Auslieferungen sollen im vierten Quartal beginnen. Seit dem Vorverkaufsstart im Juni gingen bereits mehr als 1.200 Bestellungen für das neue Modell ein.
    Weitere Modelle, darunter neue Elektrofahrzeuge von Mini sowie der elektrische Porsche Cayenne, sollen ebenfalls später in diesem Jahr auf den Markt kommen. Damit wächst die Auswahl an batterieelektrischen Fahrzeugen für taiwanische Käufer weiter.
    Verfügbares Haushaltseinkommen in Taiwan erreicht Rekordwert von 1,21 Millionen NT$
    Das durchschnittliche verfügbare Haushaltseinkommen in Taiwan erreichte 2025 mit 1,21 Millionen NT$ (38.500 US-Dollar) einen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 3,9 Prozent, wie aus einem Bericht von Taiwan Statistikamt (DGBAS) hervorgeht.
    Hsinchu behauptete seine Position als Stadt bzw. Landkreis mit dem höchsten durchschnittlichen verfügbaren Haushaltseinkommen. Es lag dort bei 1,604 Millionen NT$, gefolgt vom Landkreis Hsinchu mit 1,569 Millionen NT$. Taipeh belegte mit 1,554 Millionen NT$ pro Haushalt den dritten Platz.
    Der Spitzenplatz Hsinchus wird auf die hohe Konzentration von Hightech-Unternehmen im Hsinchu Science Park sowie das Wachstum der KI-Branche zurückgeführt. Taipeh profitiert unterdessen von seiner Rolle als politisches und finanzielles Zentrum Taiwans, wie CNA berichtet.
    Von Taiwans sechs großen Städten lagen Taipeh, Neu-Taipeh, Taoyuan und Taichung beim durchschnittlichen verfügbaren Haushaltseinkommen über dem nationalen Durchschnitt von 1,21 Millionen NT$. Tainan und Kaohsiung lagen darunter; dort betrug das verfügbare Haushaltseinkommen durchschnittlich 1,044 Millionen NT$ beziehungsweise 1,206 Millionen NT$.....
    5 min
  • Überstunden in Elektronikunternehmen erreichen im Juni wegen KI-Booms Rekordwert und andere BizNews
    Überstunden in Elektronikunternehmen erreichen im Juni wegen KI-Booms Rekordwert
    Die Zahl der Überstunden in Taiwans Elektronikunternehmen hat im Juni einen Rekordwert für diesen Monat erreicht, seit die Aufzeichnungen im Jahr 1980 begonnen wurden. Grund dafür ist die anhaltend starke globale Nachfrage im Zuge des Booms bei künstlicher Intelligenz (KI), zeigten Daten des Statistikamtes (DGBAS).
    Laut Statistikamt leisteten Beschäftigte in der Elektronikkomponentenbranche im Juni durchschnittlich 28,7 Überstunden – deutlich mehr als der landesweite Durchschnitt von 9,1 Stunden im Industrie- und Dienstleistungssektor.
    Auch in der Computer- und Optoelektronikbranche erreichte die durchschnittliche Zahl der Überstunden im Juni mit 17,7 Stunden einen Rekordwert für diesen Monat und damit den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1980.
    Die DGBAS erklärte, die anhaltende weltweite Begeisterung für KI habe zu einem starken Anstieg der Aufträge für taiwanische Technologieunternehmen geführt und die Arbeitgeber dazu veranlasst, verstärkt auf Überstunden zurückzugreifen. Die Zahl der Überstunden gelte zudem als wichtiger Indikator für die Geschäftstätigkeit in diesem Sektor.
    Im Juni lag die durchschnittliche Zahl der Überstunden im verarbeitenden Gewerbe bei 18,0 Stunden. Das waren 0,5 Stunden mehr als im Vorjahresmonat, dem Juni 2025, aber 0,3 Stunden weniger als im Mai 2026. Im gesamten Industrie- und Dienstleistungssektor belief sich die durchschnittliche Zahl der Überstunden auf 9,1 Stunden – 0,5 Stunden mehr als ein Jahr zuvor, aber 0,2 Stunden weniger als im Vormonat.
    Im ersten Halbjahr lag der landesweite Durchschnitt bei 9,1 Überstunden pro Monat, 0,4 Stunden mehr als im Vorjahreszeitraum. Im verarbeitenden Gewerbe stieg die durchschnittliche Zahl der Überstunden gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Stunden auf 17,8 Stunden.
    Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit im Industrie- und Dienstleistungssektor belief sich im Zeitraum Januar bis Juni auf 163,1 Stunden und lag damit 2,0 Stunden unter dem Vorjahreswert. Allein im Juni stieg die durchschnittliche Arbeitszeit gegenüber Mai um 5,0 Stunden auf 171,2 Stunden, teilte die DGBAS mit.
    Anzahl der Beschäftigten steigt im Juni
    Die Beschäftigung im taiwanischen Industrie- und Dienstleistungssektor belief sich Ende Juni auf insgesamt 8,58 Millionen Personen. Das waren 10.000 beziehungsweise 0,12 Prozent mehr als Ende Mai. Das verarbeitende Gewerbe verzeichnete mit einem Plus von 4.000 Arbeitsplätzen den stärksten monatlichen Beschäftigungszuwachs.
    Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes entwickelten sich die Beschäftigungszahlen im Juni unterschiedlich. Die Zahl der Beschäftigten in der Elektronikkomponentenbranche stieg gegenüber dem Vormonat um 0,60 Prozent, während die Beschäftigung in der Computer- und Optoelektronikbranche um 0,27 Prozent zunahm. Dagegen sank die Zahl der Beschäftigten in der Gummi- und Kunststoffwarenindustrie um 0,37 Prozent und in der Kunststoffindustrie um 0,13 Prozent. Tan Wen-ling (譚文玲), stellvertretende Leiterin der Statistikabteilung des Statistikamtes (DGBAS), sagte, der Beschäftigungsrückgang in einigen traditionellen Industriezweigen zeige, dass sich die Lage in diesen Bereichen noch weiter verbessern müsse.
    Statistikamt hebt Wachstumsprognose für Taiwan 2026 auf 11,05 Prozent an – höchster Wert seit 39 Jahren
    Taiwans Statistikamt (DGBAS) hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum Taiwans im Jahr 2026 auf 11,05 Prozent angehoben. Dies wäre der höchste Wert seit 39 Jahren. Als Grund nannte die Behörde die anhaltend starke weltweite Nachfrage nach Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz (KI). Die neue Prognose liegt 1,41 Prozentpunkte über der bisherigen Schätzung. Sollte sie eintreten, wäre dies das stärkste jährliche Wirtschaftswachstum Taiwans seit 1987, als das BIP um 12,75 Prozent zulegte.....
    6 min
  • Taiwans verarbeitendes Gewerbe wächst den zehnten Monat in Folge und andere BizNews
    Taiwans verarbeitendes Gewerbe wächst den zehnten Monat in Folge
    Gestützt durch die weltweit starke Nachfrage nach Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) blieb die Aktivität im taiwanischen verarbeitenden Gewerbe auch im Juli auf Wachstumskurs. Das teilte das Chung-Hua Institut für Wirtschaftsforschung (Chung-Hua Institution for Economic Research/CIER), eine der führenden wirtschaftswissenschaftlichen Denkfabriken Taiwans, Anfang August mit.
    Nach Angaben des CIER stieg der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 61,5. Damit erreichte der Index den höchsten Stand seit August 2021, als er bei 62,1 Punkten lag.
    Im Gegensatz dazu sank der Index für den Dienstleistungssektor (Non-Manufacturing Index, NMI) im Juli gegenüber Juni um 2,6 Punkte auf 57,3, blieb damit jedoch ebenfalls im Wachstumsbereich.
    Ein Indexwert von über 50 Punkten signalisiert eine Ausweitung der wirtschaftlichen Aktivität, während Werte unter 50 Punkten auf eine Schrumpfung hindeuten.
    Von den sechs wichtigsten Industriebranchen verzeichneten im Juli die Lebensmittel- und Textilindustrie, die Chemie- und Biotechnologiebranche sowie die Transportindustrie eine stärkere Geschäftstätigkeit. Dagegen gingen die Teilindizes für die Elektronik- und Optoelektronikindustrie, die Grundstoffindustrie sowie die Elektro- und Maschinenbaubranche zurück, blieben jedoch ebenfalls im Wachstumsbereich.
    Taiwanische Männer verdienten 2024 durchschnittlich 1,54-mal so viel wie Frauen
    Das durchschnittliche Jahreseinkommen taiwanischer Männer belief sich im Jahr 2024 auf 754.172 NT-Dollar (rund 20.000 Euro). Frauen erzielten im Durchschnitt 489.894 NT-Dollar (rund 13.000 Euro), womit Männer 1,54-mal so viel verdienten. Laut dem taiwanischen Finanzministerium (MOF) ist dies die geringste geschlechtsspezifische Einkommenslücke seit 2016.
    Nach Einkommensarten betrachtet zeigte sich die größte Differenz bei den Einkünften aus freiberuflicher beziehungsweise selbstständiger Berufsausübung. Männer erzielten hier durchschnittlich 240.689 NT-Dollar pro Jahr und damit 1,83-mal so viel wie Frauen, deren Durchschnittseinkommen 131.237 NT-Dollar betrug.
    Auch bei Löhnen und Gehältern verdienten Männer mehr: Ihr durchschnittliches Jahreseinkommen lag bei 839.609 NT-Dollar, während Frauen auf 604.101 NT-Dollar kamen. Männer erhielten damit durchschnittlich 1,39-mal so hohe Erwerbseinkommen wie Frauen.
    Die einzige Einkommenskategorie, in der Frauen Männer übertrafen, waren Abfindungszahlungen. Frauen erhielten hier durchschnittlich 682.035 NT-Dollar pro Jahr, Männer dagegen 581.245 NT-Dollar.
    Das Verhältnis der durchschnittlichen Einkommen von Männern zu Frauen wurde erstmals 2016 mit 1,57 erfasst. Bis 2020 verringerte es sich schrittweise auf 1,55, stieg anschließend jedoch auf 1,60 im Jahr 2022 an. Danach sank es wieder auf 1,58 im Jahr 2023 und erreichte 2024 den Wert von 1,54, den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung.
    Der Bericht zeigt außerdem, dass es in Taiwan 2.824 Unternehmen mit einem Kapital von mehr als 1 Milliarde NT-Dollar gibt.
    In 2.381 Unternehmen (entsprechend 84,3 %) waren Männer als verantwortliche Person, gesetzlicher Vertreter oder Geschäftsführer tätig. Frauen besetzten diese Positionen in 443 Unternehmen, was einem Anteil von 15,7 % entspricht.
    Trotz der weiterhin deutlichen Unterrepräsentation von Frauen handelt es sich dabei um den höchsten jemals gemessenen Frauenanteil in Führungspositionen dieser großen Unternehmen.
    Taiwans Wirtschaft wächst im ersten Halbjahr um 13,72 % – stärkstes Wachstum seit 50 Jahren
    Taiwans Wirtschaft ist im ersten Halbjahr 2026 um 13,72 % gewachsen und verzeichnete damit das stärkste Wachstum in einem ersten Halbjahr seit 50 Jahren, teilte Taiwans Statistikamt (DGBAS) mit.....
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  • Ausgaben der Taiwaner für Auslandsreisen überschreiten erstmals 1 Billion NT-Dollar und andere BizNews
    Taiwans Inflation sinkt im Juli auf 2,54 %
    Die Verbraucherpreise in Taiwan sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,54 % gestiegen. Damit hat sich die Inflation zwar gegenüber dem Vormonat abgeschwächt, liegt jedoch bereits den dritten Monat in Folge über der staatlichen Warnschwelle von 2 %, berichteten Medien am Donnerstag. Allerdings fiel die Inflationsrate nach Angaben des taiwanischen Statistikamtes (DGBAS) gegenüber Juni. Auch die Kerninflation, bei der Obst, Gemüse und Energieprodukte nicht berücksichtigt werden, sank auf 2,38 %, berichtete die Nachrichtenagentur CNA.
    Zu den Hauptursachen der Inflation im Juli zählten laut Regierung:
     höhere Kraftstoffpreise,
     gestiegene Treibstoffzuschläge für internationale Flugreisen,
     höhere Kosten für Reisen sowie für Restaurantbesuche.
    Demgegenüber ging die Inflation bei den Gütern des täglichen Bedarfs von 2,17 % im Juni auf 1,95 % im Juli zurück, berichtete CNA. Die Regierung beobachtet hierfür einen Warenkorb mit 17 Grundbedarfsartikeln, darunter Eier, Zucker, Reis, Brot, Schweinefleisch, Speiseöl, Instantnudeln, Shampoo und Toilettenpapier.
    Nach Angaben der Liberty Times stiegen die Eierpreise im Juli um 9,56 %. Auch Reis, Schweinefleisch und Toilettenpapier verteuerten sich jeweils um mehr als 3 %.
    Ausgaben der Taiwaner für Auslandsreisen überschreiten erstmals 1 Billion NT-Dollar
    Die Ausgaben der Taiwaner für Auslandsreisen haben im Jahr 2025 erstmals die Marke von 1 Billion Taiwan-Dollar (NT$) überschritten. Gleichzeitig erreichte auch die Zahl der Inlandsreisen einen neuen Höchststand. Dies geht aus einer Anfang August veröffentlichten Umfrage der taiwanischen Tourismusbehörde hervor.
    Taiwanische Reisende gaben im vergangenen Jahr 1,05 Billionen NT-Dollar (rund 32,3 Milliarden US-Dollar) für Auslandsreisen aus. Das entspricht einem Anstieg von 11,93 % gegenüber 2024. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Auslandsreise – einschließlich der Flugkosten – beliefen sich auf 55.288 NT-Dollar, berichtete Hakka News. Es fehlen die Angaben, wie Preisanstiege bei den taiwanischen Fluggesellschaften zu den gestiegenen Ausgaben beitragen.
    Unter den Taiwanern ab 12 Jahren unternahm im Jahr 2025 jede Person durchschnittlich 0,81 Auslandsreisen. Insgesamt reisten fast 40 % der Bevölkerung dieser Altersgruppe mindestens einmal ins Ausland. Japan blieb mit einem Anteil von 45,3 % aller Auslandsreisen das mit Abstand beliebteste Reiseziel, gefolgt von China und Südkorea.
    Die Umfrage ergab außerdem, dass 68 % der Auslandsreisenden angaben, ihre Zahl an Inlandsreisen wegen der Auslandsreisen nicht reduziert zu haben. Die Gesamtzahl der Inlandsreisen von Taiwanern ab 12 Jahren erreichte im vergangenen Jahr mit 247,6 Millionen Reisen einen neuen Rekord.
    Im Durchschnitt unternahmen Taiwaner ab 12 Jahren im Jahr 2025 11,65 Inlandsreisen. Eine Inlandsreise dauerte durchschnittlich 1,32 Tage, wobei die durchschnittlichen Ausgaben pro Person und Reise 2.279 NT-Dollar betrugen.
    Für die Erhebung führte die Tourismusbehörde telefonische Befragungen durch und wählte die Teilnehmer aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen aus.
    Taipehs Immobilienmarkt zeigt nach einjähriger Korrektur erste Anzeichen einer Erholung
    Der Wohnungsmarkt in Taipeh zeigte im ersten Quartal erste Anzeichen einer Stabilisierung, nachdem er fast ein Jahr lang eine Korrekturphase durchlaufen hatte. Nach den neuesten Daten des Amts für Bodenverwaltung stiegen die Wohnimmobilienpreise erstmals wieder, nachdem sie zuvor vier Quartale in Folge gefallen waren.
    Der Wohnimmobilienpreisindex stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,22 % auf 127,16 Punkte und beendete damit den Abwärtstrend, der im ersten Quartal des Vorjahres begonnen hatte. Der Index misst die allgemeine Preisentwicklung von Wohnimmobilien in Taipeh, indem er vergleichbare Wohnobjekte verfolgt und sich nicht ausschließlich auf einzelne Immobilienverkäufe stützt.
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