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Im Sommer 1900 wurde einer kinderreichen, bitterarmen Familie im Shtetl Staszów überraschenderweise noch ein Kind geboren. Chazkel (Jechezkel) David Kirszenbaum, Sohn des Rabbiners Natan Meir und seiner Frau Rachel Alta.
Schon seit frühster Kindheit hat Chazkele Augen für die ihn umgebenden Menschen, die Wasser- und Lastenträger, die Schneider, die Betenden, die Ärmsten der Armen, die Versehrten und Meschuggenen, für deren Eigenheiten, Gemeinheiten, ihre Leiden und religiöse Inbrunst.
Er wächst als ein - durch den Segen eines Wunderrabbiners - Geborener, mit einer Bestimmung auf: ein Stern des Volkes Israel zu werden. Jedoch er liebt es, zu träumen, zu zeichnen, zu malen und die (weltlichen) Bücher der grossen jiddischen Dichter zu lesen....
Weitere Informationen:
https://www.luftgeshefte.com/chezkele-german
Nach seiner Flucht aus Staszów kommt er 1920 in ein wirtschaftlich und politisch aufgewühltes und unsicheres Deutschland. Die Weimarer Republik steckt in ihren unruhigen Kinderschuhen. Im Ruhrgebiet verdient er sich als Arbeiter und Bergarbeiter seinen Lebensunterhalt, bis August Hoff, (der damalige Leiter des Duisburger Museumsvereins) Kirszenbaum darin unterstützt, ab 1923 in Weimar am Staatlichen Bauhaus ein Studium zu beginnen. 1925 zieht Kirszenbaum nach Berlin. Zwischen 1924 und 1929 herrschen ruhigere und kreative Zeiten, vor Allem in Berlin.
1933 fliehen J.D. Kirszenbaum und seine Frau Helma (Helena) nach Paris.
Wir waren eine ganze Generation von Kindern, die den Talmud im Cheder studiert hatten. Erschöpft von so vielen Jahren, die wir mit der Analyse von Texten verbracht hatten, schnappten wir uns Bleistifte und Pinsel und begannen, nicht nur die Natur, sondern auch uns selbst zu sezieren. Wer waren wir? Was war unser Platz unter den Nationen? Was sollte unsere Kunst repräsentieren? El Lissitzky 1932
Idee und Text: Yael Goldman, nach den Kindheitserinnerungen von J. D. Kirszenbaum
Sprecher: Joel Landshut, Yael Goldman
Technik Eli Jenka
Aufgenommen in ELROM Studios, Tel Aviv
Musik:
Einen grossen Dank an Inge Mandos für die Originalaufnahme von Nign Hamoyl HaMeteykhu,
Sänger Rakhmiel Grin. Mehr von dieser Musik gibt es auf dem Album WAKS – Yiddish Voices www.waks.info
Einen nicht minder grosser Dank an TRIKONT – unsere Stimme für die Musiken von dem Album
YIKHES
„Galitsyaner Khusid“, Mishke Ziganoff
„An Europeyishe Kolomeyke“, Alex Fidel, Harry Raderman
„Doina“, verm. Leon Ahl
„Nationale Hora“, Abe Shvarts
„Yoshke furt awek“ – Max Yenkovitz, Goldberg
www.Trikont.de
Danke an Dina, Libi, Leibl und Yossi
*Im Laufe seines Lebens und in den verschiedenen Ländern seines Schaffens hat Kirszenbaum seinen Namen in verschiedenen Variationenen geschrieben JDK, D.J. Kirszenbaum, Jecheskiel Kirszenbaum, Kirschenbaum, #Duwdiwani, Wani....
Deutsch 43 Minuten
c) Luftgeshefte Podcast 2021
https://www.kirszenbaum.com/exhibitions-blog-new
https://www.luftgeshefte.com/chezkele
By Yael GoldmanIm Sommer 1900 wurde einer kinderreichen, bitterarmen Familie im Shtetl Staszów überraschenderweise noch ein Kind geboren. Chazkel (Jechezkel) David Kirszenbaum, Sohn des Rabbiners Natan Meir und seiner Frau Rachel Alta.
Schon seit frühster Kindheit hat Chazkele Augen für die ihn umgebenden Menschen, die Wasser- und Lastenträger, die Schneider, die Betenden, die Ärmsten der Armen, die Versehrten und Meschuggenen, für deren Eigenheiten, Gemeinheiten, ihre Leiden und religiöse Inbrunst.
Er wächst als ein - durch den Segen eines Wunderrabbiners - Geborener, mit einer Bestimmung auf: ein Stern des Volkes Israel zu werden. Jedoch er liebt es, zu träumen, zu zeichnen, zu malen und die (weltlichen) Bücher der grossen jiddischen Dichter zu lesen....
Weitere Informationen:
https://www.luftgeshefte.com/chezkele-german
Nach seiner Flucht aus Staszów kommt er 1920 in ein wirtschaftlich und politisch aufgewühltes und unsicheres Deutschland. Die Weimarer Republik steckt in ihren unruhigen Kinderschuhen. Im Ruhrgebiet verdient er sich als Arbeiter und Bergarbeiter seinen Lebensunterhalt, bis August Hoff, (der damalige Leiter des Duisburger Museumsvereins) Kirszenbaum darin unterstützt, ab 1923 in Weimar am Staatlichen Bauhaus ein Studium zu beginnen. 1925 zieht Kirszenbaum nach Berlin. Zwischen 1924 und 1929 herrschen ruhigere und kreative Zeiten, vor Allem in Berlin.
1933 fliehen J.D. Kirszenbaum und seine Frau Helma (Helena) nach Paris.
Wir waren eine ganze Generation von Kindern, die den Talmud im Cheder studiert hatten. Erschöpft von so vielen Jahren, die wir mit der Analyse von Texten verbracht hatten, schnappten wir uns Bleistifte und Pinsel und begannen, nicht nur die Natur, sondern auch uns selbst zu sezieren. Wer waren wir? Was war unser Platz unter den Nationen? Was sollte unsere Kunst repräsentieren? El Lissitzky 1932
Idee und Text: Yael Goldman, nach den Kindheitserinnerungen von J. D. Kirszenbaum
Sprecher: Joel Landshut, Yael Goldman
Technik Eli Jenka
Aufgenommen in ELROM Studios, Tel Aviv
Musik:
Einen grossen Dank an Inge Mandos für die Originalaufnahme von Nign Hamoyl HaMeteykhu,
Sänger Rakhmiel Grin. Mehr von dieser Musik gibt es auf dem Album WAKS – Yiddish Voices www.waks.info
Einen nicht minder grosser Dank an TRIKONT – unsere Stimme für die Musiken von dem Album
YIKHES
„Galitsyaner Khusid“, Mishke Ziganoff
„An Europeyishe Kolomeyke“, Alex Fidel, Harry Raderman
„Doina“, verm. Leon Ahl
„Nationale Hora“, Abe Shvarts
„Yoshke furt awek“ – Max Yenkovitz, Goldberg
www.Trikont.de
Danke an Dina, Libi, Leibl und Yossi
*Im Laufe seines Lebens und in den verschiedenen Ländern seines Schaffens hat Kirszenbaum seinen Namen in verschiedenen Variationenen geschrieben JDK, D.J. Kirszenbaum, Jecheskiel Kirszenbaum, Kirschenbaum, #Duwdiwani, Wani....
Deutsch 43 Minuten
c) Luftgeshefte Podcast 2021
https://www.kirszenbaum.com/exhibitions-blog-new
https://www.luftgeshefte.com/chezkele