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Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlaf, der plötzlich nicht mehr funktioniert: Die Perimenopause beginnt oft lange bevor wir überhaupt wissen, dass sie da ist. In dieser Folge sprechen Liza und Birte offen darüber, was in dieser Phase im Körper passiert und warum so viele Frauen damit allein bleiben.
Die beiden erzählen von ihren eigenen Erfahrungen mit Hormonen, von Verhütung damals und heute und von der Frage, was Hormontherapie leisten kann und was nicht. Dazu kommen Einblicke, wie Östrogen, Progesteron und Co. eigentlich zusammenspielen und warum Routinen, Bewegung und Ernährung in dieser Zeit so viel ausmachen können.
Es wird aber auch nachdenklich: Was macht es mit uns, wenn die fruchtbaren Jahre zu Ende gehen? Wie fühlt sich das Älterwerden an, wenn man keine Kinder hat? Und kann diese chaotische Übergangszeit vielleicht sogar ein Geschenk sein, eine Einladung, sich selbst neu kennenzulernen?
Eine Folge für alle, die mittendrin stecken, die es kommen sehen oder einfach verstehen wollen, was da gerade mit ihnen passiert. Teilt sie gern mit den Frauen in eurem Leben, denn über dieses Thema muss viel mehr gesprochen werden.
Kapitel
00:00 Einführung in die Perimenopause
10:35 Persönliche Erfahrungen mit Hormonen
19:45 Die Rolle der Hormone im Körper
22:32 Hormonelle Veränderungen meistern
23:00 Hormontherapie verstehen
27:05 Das Chaos der Perimenopause
28:15 Den Übergang annehmen
29:32 Die Zone des Chaos erklärt
32:35 Kraft im Wandel finden
37:04 Das Geschenk, die eigenen Hormone zu verstehen
41:17 Lifestyle-Strategien für mehr Balance
45:05 Mit hormonellen Schwankungen umgehen
46:07 Die Rolle von Routinen für das Wohlbefinden
48:09 Verhütung und ihre Auswirkungen
54:02 Gedanken über das Älterwerden
56:43 Neue Lebensphasen willkommen heißen
01:00:20 Das Positive im Wandel finden
Buchtipps:
Woman on Fire von Dr. Sheila de Liz
Body in Balance von Dr. judith Bildau
Heiss Stephanie Velasco
Dare I say it von Naomi Watts
The new menopause von Dr. Mary Claire Haver
Decentering Romance – wenn die Liebe nicht mehr die Hauptrolle spielt
Diesmal sitzt Liza allein am Mikro, und es lohnt sich. Sie nimmt sich ein Phänomen vor, das gerade viele Frauen beschäftigt: Decentering Romance. Gemeint ist die bewusste Entscheidung, das eigene Leben nicht mehr um eine Liebesbeziehung herum zu bauen, sondern sich selbst in die Mitte zu stellen. Das ist keine Absage an die Liebe, sondern eine Absage an den Druck, ohne Partner irgendwie unvollständig zu sein.
Liza erzählt von ihrem eigenen Weg dahin, für sich selbst zu sorgen und sich selbst zu genügen, ehrlich und mit viel Humor. Es geht um die Erwartungen, mit denen wir als Frauen aufwachsen: dass eine Beziehung der Normalzustand ist und alles andere eine Übergangsphase. Und es geht um die Frage, was Liebe eigentlich ist, wenn man sie nicht mehr braucht, um sich wertvoll zu fühlen.
Außerdem wird es konkret: Welche Fragen sollten wir uns in unseren Beziehungen stellen? Wann lohnt es sich, genauer hinzuschauen, und wann darf man loslassen? Zum Schluss wirft Liza noch einen Blick darauf, wie unsere Kultur Männlichkeit prägt und was das mit unseren romantischen Erwartungen zu tun hat.
Eine Folge für alle, die ihr eigenes Glück nicht länger von einem Beziehungsstatus abhängig machen wollen. Hört rein, und schreibt uns gern, wie ihr das seht!
Kapitel
Zugegeben, unsere Sommerpause war ein bisschen ausgedehnt, aber es ist auch eine Menge passiert. Pünktlich zum Oktoberanfang geht es jetzt wieder los, und zwar genau so, wie wir aufgehört haben: mit einer Sprachnachrichtenfolge.
Wir schauen gemeinsam nach vorn und überlegen, welche Themen wir uns in den nächsten Folgen vornehmen wollen und sollten. Mit dabei: Decentering Romance, also die Frage, was passiert, wenn die romantische Liebe nicht mehr der Mittelpunkt des Lebens ist, und die Perimenopause, über die nach wie vor viel zu wenig gesprochen wird. Ausserdem Hunde, Kleinmacherei undundund.
Und jetzt seid ihr dran: Was wollt ihr hören? Welche Themen brennen euch unter den Nägeln? Schreibt uns, denn wir sind hier schließlich eine Community!
Eine neue Sprachnachrichten Folge ist da!
Birte und Liza sprechen darüber, wie sehr das Aussehen beeinflusst, wie man behandelt wird. Von der Erwartung, selbst beim Arztbesuch gepflegt auszusehen, bis hin zum Druck, dem die Filmbranche Schauspielerinnen aussetzt. Sie reden über den Zusammenhang zwischen Attraktivität und Vertrauenswürdigkeit und was das psychologisch und gesellschaftlich mit einem macht.
Im zweiten Teil nimmt Liza mit hinter die Kulissen: Reflexionen nach dem Drehtag, die Herausforderungen einer bestimmten Rolle, die Zusammenarbeit mit dem Team und der ewige Kampf mit Make-up- und Schönheitsstandards. Beide sprechen offen darüber, wie Rollen wahrgenommen und zugeschrieben werden, wie man sich in den Erwartungen der Branche zurechtfindet – und wie stark der Wunsch nach vielseitigeren Rollen gegen die Realität der "Vermarktbarkeit" antritt.
Kapitel
Birte und Liza sprechen über Frauenfeindlichkeit, verinnerlichten Sexismus und die Frage, warum Selbstwert für Frauen oft so kompliziert ist. Sie reden offen über eigene Erfahrungen mit Konkurrenzdenken, Hyperfokus und den Schwierigkeiten mit weiblichen Cliquen und darüber, wie gesellschaftliche Erwartungen ihr Verhalten und ihre Beziehungen zu anderen Frauen geprägt haben.
Im zweiten Teil geht's um Freundschaften unter Frauen, Geschlechterklischees in der Schauspielbranche, unfaire Erwartungen ans Aussehen und das ungute Gefühl von Eifersucht und Konkurrenz. Birte und Liza reflektieren gemeinsam, wie man aus alten Mustern rausfindet, warum Selbstverantwortung dabei entscheidend ist – und wie viel es bringt, sich mit anderen darüber auszutauschen statt allein damit zu bleiben.
In dieser Folge geht es um die vielen Momente in denen es uns wie Schuppen von den Augen gefallen ist. Wir sprechen darüber, wie unangemessenes Verhalten normalisiert wird, wie leicht man Frauenfeindlichkeit unbewusst hinnimmt und wie und wann man es dann doch irgendwann schnallt.
Außerdem werfen wir einen Blick auf Komplimente und ihre Wirkung auf unser Selbstbild und nehmen klassische Literatur sowie Popkultur noch einmal ganz neu unter die Lupe, mit dem Wissen und den Augen von heute. Es geht darum, ungesunde Muster in Medien und Literatur zu erkennen und zu hinterfragen, statt sie einfach hinzunehmen.
Ganz persönlich wird es, wenn wir über geteilte Erfahrungen von Unterdrückung sprechen, darüber, wie wichtig sichere Räume zum Teilen solcher Geschichten sind, und über Sexismus in der Musikindustrie. Wir zeigen, wie viel Kraft im gemeinsamen Erzählen liegt und beleuchten auch, wie das Patriarchat nicht nur Frauen, sondern auch Männer belastet.
Zum Schluss wird es noch mal ehrlich: Wir sprechen offen über eigene vergangene Fehler und was wir daraus mitgenommen haben. Wie immer gilt: Hört rein, nehmt mit, was für euch passt, und meldet euch gern, wenn euch das Thema selbst beschäftigt.
Kapitel:
Was machen wir, wenn wir eine stressige Drehwoche hatten und nicht wissen, wo uns der Kopf steht? Wir machen es wie früher und nehmen euch mit in die Anfangszeiten unserer Konversation. Wir machen eine Sprachnachrichtenfolge.
Es geht um den Unterschied zwischen Meinung und Haltung sowie zwischen Wertung und Geschmack. Dazu Anekdoten zu Dreharbeiten und Bergrettern sowie zu Parasiten und Gesundheit. Im Kern steht die Frage, wie wichtig Kontext und Beziehung für die Einordnung von Aussagen sind und welchen mentalen und sozialen Mehrwert es hat, in der Kommunikation klar zwischen Meinung und Wertung zu unterscheiden.
Kapitel
Es ist Sommer, die Hitze drückt, und wir sitzen da und reden über das, was uns wirklich beschäftigt: was passiert, wenn wir die Lebensentwürfe loslassen, die wir uns (oder die uns die Gesellschaft) zurechtgelegt haben? Wir tauchen tief ein in die Angst, die mitschwingt, wenn man merkt, dass der Plan nicht mehr passt. Angst vorm Leben, Angst, dass die Zeit davonläuft, während man sich fragt, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.
Wir sprechen über das kulturelle Skript, das uns allen eingeimpft wurde. Erst Ausbildung, dann Karriere, dann Beziehung, Haus, Kinder, und am Ende lebt man glücklich bis ans Lebensende. Nur: Was, wenn dieses Happy End ein Mythos ist? Wir zerlegen diese Vorstellung Stück für Stück und erzählen ganz persönlich, wie es sich anfühlt, wenn man merkt, dass man an alten Entwürfen festhält, obwohl sie einem längst nicht mehr guttu, sei es in der Beziehung, im Job oder einfach im Blick auf das eigene Leben.
Natürlich wird es dabei auch mal unbequem: Wir reden über finanzielle und emotionale Abhängigkeiten, über die Schwierigkeit, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, wenn man nicht weiß, wovon man sich eigentlich lösen soll. Und über den eigentlichen Prozess des Loslassens, der selten linear ist und meistens sehr viel unordentlicher, als man denkt.
Am Ende bleibt eine Erkenntnis, die wir beide mit nach Hause nehmen: Das Leben ist in ständiger Veränderung, und genau darin liegt auch die Freiheit. Wenn wir aufhören, uns an einen fixen Plan zu klammern, können wir anfangen, die eigene Lebensreise wirklich anzunehmen.
Kapitel
Wem gehört eigentlich der weibliche Körper?
Eine Frage, die einfacher klingt, als sie ist. Und genau da steigen wir ein. In dieser Folge nehmen wir uns ein großes, manchmal wütend machendes, manchmal befreiendes Thema vor: die Geschichte und Gegenwart der Kontrolle über den weiblichen Körper. Von rechtlichen Beschränkungen, die Frauen über Jahrhunderte zu Eigentum gemacht haben, bis zu den feinen, alltäglichen Mechanismen, die bis heute mitbestimmen, wie wir uns selbst sehen.
Wir reden über die Missverständnisse rund um Feminismus, über systemische Ungleichheit und über das, was passiert, wenn Frauen sich Freiräume nehmen: den Backlash, die Abwehr, manchmal die offene Aggression. Warum reagieren manche Männer auf weibliche Fortschritte so, wie sie reagieren? Wir ziehen dafür eine überraschende Parallele zu einem Experiment mit Gorillas und landen mitten in Fragen nach reaktiver Gewalt, Emotionsregulation und sozialer Konditionierung.
Dann wird es medizinisch und persönlich: Wie der Gender Bias in der Forschung bis heute dafür sorgt, dass der weibliche Körper schlechter verstanden wird. Wie viel ungefragte Meinung Frauen über ihr Aussehen, ihre Entscheidungen, ihren Körper ertragen. Und was dieser ständige Druck mit unserem Selbstbild macht.
Zum Schluss wird es leiser und ehrlicher. Wir sprechen über Schönheitsnormen als echte Last, über die Frage, ob wir uns optimieren oder annehmen wollen und über den langen, nicht geradlinigen Weg zu Selbstmitgefühl und Selbstakzeptanz. Spoiler: Den haben wir beide noch nicht zu Ende gegangen.
Eine Folge zum Wütendwerden, Mitdenken und am Ende vielleicht ein bisschen Sanfter-zu-sich-selbst-sein.
Kapitel
Podcast Empfehlung: Das Politikteil mit Andrea Böhm vom 5. Juni 2026
Politikpodcast:»Wir haben ein Problem, Frauen als gewaltbereite Wesen wahrzunehmen«Wir tauchen ein in die Frage, was Schwangerschaft und Kinderkriegen eigentlich mit Körper und Psyche machen – und zwar weit über die neun Monate hinaus. Es geht um den hormonellen Effekt, den so eine Schwangerschaft auslöst, um die psychologischen Seiten der Elternschaft und darum, wie stark diese Faktoren mitbestimmen, wie gesund und wie lange wir leben.
Spannend wird's bei der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kinder und der Lebenserwartung, wo wir dann auch gleich mal ehrlich darüber sprechen, wie tückisch Studien sein können und wie gern reißerische Schlagzeilen aus dünnen Daten eine große Story stricken. Ein kleiner Realitätscheck gegen den Clickbait, sozusagen.
Dann geht's tief rein ins Faszinierende: Was macht eine Schwangerschaft langfristig mit dem Gehirn? Und vielleicht das verblüffendste Thema der Folge Mikrochimärismus, also die Tatsache, dass Zellen des Kindes noch jahrelang im Körper der Mutter weiterleben. Wir gucken uns an, was diese kleinen Zell-Untermieter Gutes und weniger Gutes anrichten können.
Und weil zu einem ehrlichen Gespräch beide Seiten gehören, geht es genauso um die gesundheitlichen und seelischen Vorzüge eines Lebens ohne Kinder. Am Ende steht eine nachdenkliche Reflexion über gesellschaftliche Erzählungen, eigene Werte und wie immer die Frage, welcher Weg eigentlich zu wem passt.
Kommt mit, hört rein und sagt uns eure Meinung – wir freuen uns auf euch!
Kapitel
Quellen: Schwangerschaft, Kinder bekommen, Gesundheit & Langlebigkeit
Ryan, C. P. et al. – 2024 – „Reproductive history and biological aging in women“ (PNAS)
Poganik, J. R. et al. – 2023 – „Biological age is increased by pregnancy and restored after delivery“ (Cell Metabolism)
Collaborative Group on Hormonal Factors in Breast Cancer – 2012 – „Menarche, menopause, and breast cancer risk: individual participant meta-analysis“ (The Lancet Oncology)
Rich-Edwards, J. W. et al. – 2017 – „Pregnancy complications and the risk of cardiovascular disease“
Jadoulle, V. et al. – 2023 – „Reproductive factors and longevity: a systematic review“
Barclay, K. et al. – 2016 – „Reproductive history and mortality: a population-based study“
Hawkes, K., Coxworth, J. E., Kim, P. S. – 2012 – „Increased Longevity Evolves from Grandmothering“ (Proceedings of the Royal Society B)
Hawkes, K. – 2003 – „Grandmothers and the evolution of human longevity“
From the publisher's feed
Zwei Schauspielerinnen, zwei Frauen ohne Kinder, dafür mit Hunden, vielen Gedanken über das Leben und einer sehr langen Sprachnachrichten Historie. Denn eigentlich fing alles genau so an: mit…
In „Childless Dog Ladies“ sprechen Birte und Liza über ihre Leben, ihre Arbeit als Schauspielerinnen, über Drehs, Selbstzweifel, Hunde, Freundschaft, Beziehungen, Freiheit, Erwartungen und all die Dinge, über die man sonst meist nur im privaten Chat oder bei langen Spaziergängen spricht.
Der Podcast ist auch ein Versuch, ein paar neue Bilder zu entwerfen. Denn Frauen, die keinen klassischen Lebensentwurf mit Kindern leben, tauchen als Vorbilder in der Öffentlichkeit erstaunlich selten auf und wenn doch, dann oft begleitet von Vorurteilen.
Zum Beispiel diesen:
Dass die Karriere wichtiger war.
Dass kein Partner da war oder man ungewollt war.
Dass man ohne Kinder unendlich viel Freizeit hat, immer ausschlafen kann und grundsätzlich ein beneidenswert entspanntes Leben führt.
Es gibt viele Gründe für ein Leben ohne Kinder, genauso viele, wie es Lebensgeschichten gibt. Manche entscheiden sich bewusst dafür, manche können keine Kinder bekommen, bei manchen passiert es einfach nicht. Und trotzdem hält sich hartnäckig die Vorstellung, es gäbe nur eine richtige Art zu leben.
„Childless Dog Ladies“ nimmt diese Klischees auseinander, neugierig, humorvoll und manchmal auch ziemlich ehrlich.
Es geht dabei nicht um einen Podcast nur für Menschen ohne Kinder. Sondern um einen Podcast für alle, die Lust haben, über unterschiedliche Lebensentwürfe nachzudenken. Für Menschen, die Hunde mögen. Für Menschen, die sich fragen, wie das Leben zweier Schauspielerinnen zwischen Filmset, Alltag und großen Fragen eigentlich aussieht.
Und vor allem für Menschen, die gerne zwei Frauen zuhören, die sich gefühlt seit Ewigkeiten kennen und sich über das Leben austauschen, so wie es eben passiert.
Mit allem, was dazugehört. 🐕🎙️