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Diesen Sommer wurden in der Schweiz Hitzerekorde gebrochen. Auch wenn viele Menschen den Sommer mögen, war dieses mediterrane Klima zum Teil selbst für Sonnenanbetende zu viel. Wenn die Temperaturen auch nachts noch an der 30-Grad-Grenze kratzen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln kaum mehr ausreichend klimatisiert werden kann und man darauf achten muss, das Haus nicht ohne Elektrolytgetränk, Salzstängeli oder Traubenzucker zu verlassen, damit der Kreislauf stabil bleibt – dann ist das wohl zu viel des Guten.
Solche Temperaturen sind jedoch keine Einzelfälle. Wir müssen uns damit abfinden, dass es in naher Zukunft häufiger zu solchen Hitzeextremen kommt. Der Klimawandel schreitet schneller voran als erwartet. Und selbst wenn wir ihn heute stoppen könnten, würden seine Auswirkungen bestehen bleiben. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu lernen, wie wir uns anpassen können.
„Wie passen wir uns ans Klima an?“ – um diese Frage drehte sich auch die Sonderausstellung «Cool down Aargau» im Naturama Aarau. Sie zeigt erste Massnahmen auf, mit denen städtische und ländliche Räume im Kanton Aargau heruntergekühlt werden können. Über die gesamte Ausstellung verteilt laden Interaktionsinseln, drehbare Tafeln und Tastboxen dazu ein, die Themen spielerisch zu erkunden.
Ein Teil der Ausstellung präsentiert Ideen von Kindern, die im Rahmen des kantonalen Projekts «Schule fürs Klima» entstanden sind. Im Rahmen dieses Projekts setzen sich Schülerinnen und Schüler von 2022 bis 2027 mit den Themen Klimawandel und Klimaanpassung auseinander. Sie entwickeln konkrete Massnahmen und setzen eigene Projekte um – teilweise in Zusammenarbeit mit den Gemeinden.
Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 6. September. Danach wird ein Teil der Inhalte in der Dauerausstellung des Naturama weiter zu sehen sein.
Sendung vom 24.07.2026
Moderation: Masha Villiger
Redaktion: Zsofia Szekely
The post «Cool down Aargau» eine Ausstellung über Klimaanpassung appeared first on Kanal K.
By Diesen Sommer wurden in der Schweiz Hitzerekorde gebrochen. Auch wenn viele Menschen den Sommer mögen, war dieses mediterrane Klima zum Teil selbst für Sonnenanbetende zu viel. Wenn die Temperaturen auch nachts noch an der 30-Grad-Grenze kratzen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln kaum mehr ausreichend klimatisiert werden kann und man darauf achten muss, das Haus nicht ohne Elektrolytgetränk, Salzstängeli oder Traubenzucker zu verlassen, damit der Kreislauf stabil bleibt – dann ist das wohl zu viel des Guten.
Solche Temperaturen sind jedoch keine Einzelfälle. Wir müssen uns damit abfinden, dass es in naher Zukunft häufiger zu solchen Hitzeextremen kommt. Der Klimawandel schreitet schneller voran als erwartet. Und selbst wenn wir ihn heute stoppen könnten, würden seine Auswirkungen bestehen bleiben. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu lernen, wie wir uns anpassen können.
„Wie passen wir uns ans Klima an?“ – um diese Frage drehte sich auch die Sonderausstellung «Cool down Aargau» im Naturama Aarau. Sie zeigt erste Massnahmen auf, mit denen städtische und ländliche Räume im Kanton Aargau heruntergekühlt werden können. Über die gesamte Ausstellung verteilt laden Interaktionsinseln, drehbare Tafeln und Tastboxen dazu ein, die Themen spielerisch zu erkunden.
Ein Teil der Ausstellung präsentiert Ideen von Kindern, die im Rahmen des kantonalen Projekts «Schule fürs Klima» entstanden sind. Im Rahmen dieses Projekts setzen sich Schülerinnen und Schüler von 2022 bis 2027 mit den Themen Klimawandel und Klimaanpassung auseinander. Sie entwickeln konkrete Massnahmen und setzen eigene Projekte um – teilweise in Zusammenarbeit mit den Gemeinden.
Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 6. September. Danach wird ein Teil der Inhalte in der Dauerausstellung des Naturama weiter zu sehen sein.
Sendung vom 24.07.2026
Moderation: Masha Villiger
Redaktion: Zsofia Szekely
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