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Wenn Mitarbeitende KI nutzen, obwohl sie es nicht dürfen, kann dies zum Problem werden. Deshalb brauchen wir Richtlinien. Aber eine gute Governance allein reicht noch lange nicht aus. Es braucht vor allem eine vertrauensvolle und rollierende Kommunikation.
Irgendwo im Unternehmen läuft gerade KI. Ohne offizielle Freigabe, ohne Governance-Rahmen, ohne dass die IT-Abteilung es weiß. Und das nicht, weil Mitarbeitende fahrlässig wären, sondern weil sie effizienter arbeiten wollen.
Ninette Florschütz, Professorin für strategische Kommunikation an der Hochschule Osnabrück, hat genau dieses Phänomen erforscht: Schatten-KI. Also die Nutzung von KI-Tools jenseits offizieller Unternehmensrichtlinien, manchmal mangels Richtlinien, manchmal trotz ihnen. Ihr Ausgangspunkt war ein vertrauliches Gespräch mit einem Kommunikationsverantwortlichen, der beiläufig zugab: „Wir dürfen es ja nicht, aber ich mach's halt trotzdem." Was folgt daraus für Unternehmen? Vor allem das: Wer KI-Nutzung nur reguliert, verliert. Wer sie kommunikativ begleitet, gewinnt.
Besonders erhellend: die Perspektive auf Unternehmensgrößen. Mittelständler profitieren von kurzen Kommunikationswegen und einer Kultur, in der Ausprobieren erwünscht ist. Konzerne kämpfen mit parallelen Change-Prozessen, die niemand mehr als Projekt behandeln kann, weil sie längst Tagesgeschäft sind.
Hört rein und fragt euch beim Zuhören ehrlich: Wissen wir wirklich, wie KI bei uns gerade genutzt wird?
Wenn HR auf KI trifft: Zwischen Potenzial, Vorbehalten und dem Mut zur Veränderung
88 Prozent der Personaler, die KI bereits nutzen, sehen darin noch keinen echten Mehrwert für ihre tägliche Arbeit. Eine Zahl, die aufhorchen lässt. Das ist der Ausgangspunkt von Folge 8 des COSMO on AI(R) Podcasts mit Andrea Kunze und Laura Iussa, beide aus dem HR-Consulting bei COSMO CONSULT. Sie geben einen tiefen Einblick ins HR-Portfolio und sprechen offen darüber, warum KI im Personalwesen noch so viel Potenzial ungenutzt lässt und was es braucht, damit sich das ändert.
Das Problem ist nicht fehlende Technologie. Es ist die fehlende Integration. Wer KI nur nutzt, um eine Stellenanzeige zu generieren, und das Ergebnis danach manuell ins nächste System kopiert, hat den Kern noch nicht verstanden. Der eigentliche Mehrwert entsteht dort, wo KI nicht isoliert arbeitet, sondern tief in Prozesse eingebunden ist: von der Bewerbervorselektion über das Reisekostenmanagement bis hin zur Nachbereitung von Mitarbeitergesprächen.
Denn genau hier liegt eine stille Krise: Der Gallup Engagement Index 2024 zeigt, dass nur noch 9 Prozent der Mitarbeitenden sich wirklich verbunden fühlen. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der Studie. Die Hauptursache: fehlende Feedbackkultur und fehlende Entwicklungsperspektiven. Beides entsteht oder scheitert im Mitarbeitergespräch – einem Instrument, das heute immer noch zu wenig dokumentiert, nachverfolgt und genutzt wird.
Die Folge zeigt, welche Rolle KI dabei spielen kann, ohne die Menschlichkeit aus der Personalarbeit zu verdrängen. Und warum Transparenz, Vertrauen und die frühzeitige Einbindung von Betriebsräten keine bürokratischen Hürden sind, sondern der entscheidende Erfolgsfaktor.
Hört rein – es lohnt sich.
Warum KI ohne Governance teuer werden kann
Viele Unternehmen nutzen KI und haben keine Ahnung, was dabei rechtlich gerade passiert. Mitarbeitende laden sensible Dokumente in Chat-Tools hoch, Ergebnisse werden ungeprüft übernommen, und niemand hat schriftlich festgehalten, wer eigentlich wofür verantwortlich ist. Das ist kein Kavaliersdelikt. Es ist ein offenes Haftungstor.
In Folge 7 von COSMO on AI(R) spricht Silke Drüke mit Dr. Magnus Bergmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Maik Donner Industry Lead AI von COSMO CONSULT über genau das: Was passiert, wenn KI im Unternehmen unkontrolliert wächst, welche Gefahren Schatten-KI mitbringt und wie Governance hilft.
Magnus Bergmann bringt es auf den Punkt: „Wer die Spielregeln kennt, sie befolgt und sich daran gehalten hat, ist raus. Dann geht die Haftung auf den Unternehmer über." Heißt konkret: Wer keine Governance hat, trägt die Verantwortung allein.
Die Folge liefert handfeste Einblicke: Wie sieht ein praxistauglicher Governance-Prozess aus? Was bedeutet „Human in the Loop" rechtlich und technisch? Warum darf eine KI bei Einstellungsentscheidungen niemals allein entscheiden? Und was hat Prompt Injection mit manipulierten Lebensläufen zu tun?
Dazu kommen konkrete Checklisten für den Einstieg, ein Blick auf den EU AI Act und seine verschobenen Fristen sowie die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb mit Amerika und China bestehen kann.
KI ist kein Risiko, das man aussitzen kann. Aber mit dem richtigen Rahmen wird es beherrschbar. Hört rein.
Wenn Cybercrime zum Geschäftsmodell wird und KI mitspielt.
Als ehemaliger Cybercrime-Ermittler beim BKA in Österreich kennt Lucas beide Seiten: die Denkweise der Täter und die Herausforderungen von Unternehmen. Er erklärt, warum Phishing heute kaum noch zu erkennen ist, wie Darknet-Marktplätze mit Sternebewertungen funktionieren – und weshalb Cybercrime inzwischen als „Service“ angeboten wird. Besonders eindrücklich: reale Beispiele, wie gestohlene Daten weit über den eigentlichen Angriff hinaus monetarisiert werden.
Ein zentrales Thema der Folge ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Angreifer nutzen KI, um Angriffe zu automatisieren und zu personalisieren. Unternehmen können KI jedoch ebenso einsetzen – etwa zur Erkennung von Anomalien oder zur Unterstützung von Security-Teams. Entscheidend ist dabei die Frage nach Rechten, Verantwortung und Kontrolle.
Lukas’ klare These: „Macht eure Basics. Das ist das Wichtigste in der Security.“
Die Folge zeigt praxisnah, worauf es wirklich ankommt: Transparenz über Assets, Priorisierung kritischer Daten, Sensibilisierung von Mitarbeitenden – und warum Sicherheit kein Tool, sondern ein kontinuierlicher Prozess ist. Mehr zu künstlicher Intelligenz im Unternehmen: https://www.cosmoconsult.com/de/loesungen/ki-strategie
🎧 Jetzt reinhören und verstehen, wie Unternehmen sich in einer KI-getriebenen Bedrohungslage sinnvoll schützen können.
Excel ist nicht Digitalisierung – warum echte Baustellen-Digitalisierung anders funktioniert
Excel-Listen, WhatsApp-Nachrichten, Fotos auf dem Handy: Auf vielen Baustellen werden täglich enorme Datenmengen erzeugt – und trotzdem bleiben bis zu 96 Prozent davon ungenutzt. Warum? Weil Datensilos keine Prozesse sind. Und weil Digitalisierung mehr braucht als Tabellen.
In dieser Folge von COSMO on AI(R) spricht Gastgeberin Silke Drüke live von der digitalBAU in Köln mit Stefan Kurz, Geschäftsführer der Kreutzpointner Business Software, und Jochen Fichtelmann von COSMO CONSULT über genau diese Lücke zwischen Büro und Baustelle.
Im Mittelpunkt: die Verbindung von ERP mit Branchen-Lösung COSMO Project Construction (Backoffice) und der App und Baustellenplattform KENEXOS (digitale Baustellenprozesse) – und damit eine echte Möglichkeit von Ende-zu-Ende-Digitalisierung im Bau.
Die drei diskutieren, warum nicht jeder Prozess ins ERP gehört, wie strukturierte Leistungsverzeichnisse zur Basis für bessere Planung werden und weshalb Plattformdenken entscheidend ist, um Subunternehmen, Bauleitende und Projektteams sinnvoll einzubinden. Jochen und Stefan beschreiben dabei eindrucksvoll, wie die gewonnene Brücke zwischen Baustelle und Büro den Datenfluss digital beschleunigt und wie dadurch der Arbeitsalltag eines Bauleitenden enorm erleichtert wird.
Die Folge ist eine klare Empfehlung, die "Datengräber" in Excel zu verlassen und von konkreten Mehrwerten zu profitieren: weniger Reibungsverluste, schnellere Abrechnung, messbare Margensteigerung – und darum, wie KI künftig Kalkulation, Bauleitung und Entscheidungsfindung unterstützt. Von Sprachsteuerung auf der Baustelle bis zu KI-Agenten in der Angebotsphase.
Eine Folge für alle, die Bauprozesse nicht nur digitalisieren, sondern wirklich besser machen wollen. Jetzt reinhören.
Agenten sind keine Chatbots – sie arbeiten mit Zielen, Tools und Leitplanken
Was passiert, wenn KI nicht nur antwortet, sondern handelt? In Folge 4 von COSMO on AI(R) spricht Silke Drüke mit Walter Kopf (Head of Product Development, COSMO CONSULT) darüber, was „Agentic AI“ im Unternehmensalltag wirklich bedeutet – jenseits von Demos und Hype.
Walter ordnet ein, wo klassische Automatisierung endet, wo generative Chatbots stark sind – und warum autonome Agenten anders funktionieren: Sie bekommen ein Ziel, planen eigenständig Schritte, nutzen Tools und passen sich an, wenn etwas Unerwartetes passiert. Entscheidend ist dabei nicht nur Technik, sondern Prozessklarheit und Führung: „KI ist kein IT-Projekt. Das betrifft so viele Bereiche im Unternehmen.“
Ihr bekommt konkrete Beispiele: von Reklamationsbearbeitung über Einkaufs-Use-Cases bis hin zu Agenten im Microsoft Dynamics 365 Umfeld – inklusive Einblick, was in Business Central heute schon „out of the box“ möglich ist (z. B. ein Agent, der Bestellanfragen aus einer Mailbox erkennt und Angebote erstellt). Zudem zeigt uns Walter, wo die Grenzen liegen: „Aus einem schlechten Prozess kann KI keinen guten Prozess zaubern.“
Ein Leitmotiv der Folge: Startet klein, aber startet jetzt. Nicht mit PowerPoint-Strategien, sondern mit einem Prozess, der nervt, repetitiv ist und Urteilsvermögen frisst – und mit Menschen, die den Nutzen spüren.
In dieser Folge spricht Silke Drüke von COSMO CONSULT mit Lutz Jannausch, verantwortlich für Technical Sales AI & Plattform bei Microsoft in DACH. Drei Jahre nach ihrem letzten Gespräch blicken sie gemeinsam darauf, wie rasant sich KI‑Technologie – von ersten Copilot‑Erfahrungen bis hin zu autonomen Agenten – entwickelt hat und wie stark sie heute den Arbeitsalltag verändert.
Lutz berichtet, wie sein Team bereits KI-Agenten produktiv einsetzt, beispielsweise für Reporting, Meeting‑Facilitation oder Zusammenfassungen. Er erklärt, warum KI‑Assistenten Teamarbeit beschleunigen, Transparenz schaffen und Meetings strukturierter machen. Aber auch in privaten Alltagssituationen ist KI angekommen, wie etwa beim Erstellen von Reiseplänen oder im ganz normalen Alltag mit Kindern.
Im Gespräch geht es außerdem um:
aktuelle KI‑Use Cases im Mittelstand – besonders im Kundenservice
die Frage, wie Unternehmen Wettbewerbsfähigkeit durch KI sichern
die Bedeutung sicherer KI‑Architekturen und Governance
die Geschwindigkeit, mit der sich Modelle entwickeln
kulturelle Unterschiede im Umgang mit Technologie
und die Zukunft von Arbeit, Kreativität, Präsentationen und Community‑Austausch
Es wird klar: KI ist ist gekommen, um zu bleiben! Sie wird die Art, wie Unternehmen denken, sich entwickeln, kommunizieren und Lösungen finden, vollständig verändern.
In dieser Folge COSMO on AI(R) spricht Silke Drüke aus dem Marketing mit Fabian Lippik, Head of Digital Service & Leiter des apex Innovation Labs, beide bei COSMO CONSULT. Fabian gibt einen tollen Einblick, wie und warum Innovationen im Unternehmen bestmöglich vorangetrieben werden und warum KI heute der zentrale Innovationstreiber ist.
Perfekt für Geschäftsführende, Innovationsverantwortliche und Digitalisierungsbeauftragte, die wissen wollen:
Wie starte ich ein KI-Projekt, ohne mich zu verzetteln?
Welche KI‑Use Cases liefern sofort messbaren Mehrwert?
Wie setzte ich KI-Agenten heute schon ganz praktische ein und was passiert mit der menschlichen Interaktion?
Wie begleiten wir Change so, dass Teams begeistert statt blockiert sind?
Was fördern Unternehmen konkret Innovationen, um nicht den Anschluss zu verlieren?
Eine Episode voller Praxis‑Insights, ehrlicher Erfahrungen und konkreter Tipps für eine erfolgreiche KI‑Strategie im Mittelstand.
Es bleibt spannend.
In unserer ersten Folge sprechen wir Klartext: Wie wird KI unsere Arbeitswelt verändern? Worauf müssen wir bei der Einführung achten? Und vor allem: Wie fangen wir an?
Für jeden der 10 Punkte:
(1) Kurzstatement
(2) Woran du es erkennst (Beleg/Quelle)
(3) Wie ich es in eine Routine übersetze (konkrete Gewohnheit)
(4) Ein „Wenn–Dann“-Plan (Implementation, Intentions)
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