
Sign up to save your podcasts
Or


Seit WordPress 3.0 besteht die Möglichkeit, dass man sich eigene Inhalts-Typen (sogenannte Custom-Post-Types) in Plugins oder in der functions.php seines eigenen Themes definieren kann. Custom-Post-Types gehören generell zu den interessantesten Neuerungen, die mit WordPress 3.0 eingeführt wurden, denn sie ermöglichen es jedem Plugin- oder Theme-Entwickler auf eigene Inhalts-Typen zurückzugreifen, die wie Seiten oder mit eigener Taxonomie wie Artikel behandelt werden können.
In diesem Tutorial möchte ich euch genau erklären wie ihr Custom-Post-Types verwendet, weiterhin findet ihr am Ende noch ein 40 minütiges Video-Training zu Custom-Post-Types, dieses entstammt meinem neuen WordPress-Video-Training.
Stellen wir uns einmal vor, wir haben eine einfache Webseite von einer kleinen Firma: Die Webseite verfügt über einen Blog-Bereich (hier kommen Artikel und Kategorien zum Einsatz) und einige normale Seiten, wie z.B. Über uns, Partner, Kontakt und Impressum, diese Einzelseiten werden natürlich über die „Seiten“ Funktion von WordPress verwaltet.
Nun möchte der Seitenbetreiber neben den zwei Bereichen, Artikel und Seiten, noch einen weiteren Bereich Produkte in dem er nach Kategorien sortiert seine Produkte auflisten kann. Hier könnte man zwar die Artikel-Funktion missbrauchen, dass würde in diesem Fall aber nicht funktionieren, da diese ja bereits regulär für den Blog verwendet wird.
Genau hier würden nun Custom-Post-Types ins Spiel kommen, die prinzipiell genau so aufgebaut sind wie die Artikel in WordPress. Stellt auch also einfach vor ihr hättet eine zweite Artikel Funktion, die allerdings auch direkt Produkte heißt und einen eigenen Menüpunkt im Backend hat. Weiterhin sind die Artikel, die über den Custom-Post-Type Produkte eingefügt wurden, völlig unabhängig von den eigentlichen Artikeln.
Um das ganze etwas besser zu verdeutlichen seht euch einmal den beigefügten Screenshot an:
Auf dem Screenshot ist der in einem Plugin angelegte Custom-Post-Type Produkt zu sehen.
Tipp: Custom-Post-Types können auch für komplexere Funktionen verwendet werden, wie z.B. die Verwaltung einer Slideshow. Ein gutes Beispiel ist hier der NivoSlider, dessen Backend ebenfalls auf einem Custom-Post-Type basiert.
Es gibt zwei Möglichkeiten Custom-Post-Types anzulegen, zum einen in der functions.php des aktiven Themes oder in einem einfachen kleinen Plugin. Beide Varianten haben wichtige Vor- und Nachteile.
Wann sollte man Custom-Post-Types in der functions.php definieren
Wann sollte man Custom-Post-Types in einem extra Plugin definieren
Wie werden Custom-Post-Types in einem Theme definiert:
Wie werden Custom-Post-Types in einem Plugin definiert:
Ersetzt einfach die Daten aus dem Beispiel mit den euren.
Tipp: Noch mehr interessante WordPress Workshops findet ihr in meinem neuen WordPress-Video-Training.
Um in WordPress Custom-Post-Types anzulegen wird die Funktion register_post_type() verwendet, schaut euch das folgende Beispiel aus der Produktverwaltung an:
Die Argumente die dem Post-Type mit übergeben werden sind eigentlich selbsterklärend, eine genaue Liste der Post-Type Funktionen ist in der WordPress Dokumentation zu finden:
Mit der oben gezeigten Funktion lassen sich einfache Post-Types anlegen die vom Funktionsprinzip den Seiten in WordPress ähneln. Um der Produktverwaltung nun noch Kategorien hinzufügen zu können, muss eine eigene Taxonomie für diesen Post-Type angelegt werden.
Um eine Taxonomie zu erzeugen, wird die Funktion register_taxonomy() verwendet:
Die genauen Informationen zu den Argumenten könnt ihr der WordPress Dokumentation entnehmen: http://codex.wordpress.org/Function_Reference/register_taxonomy#Arguments
So einfach lassen sich Custom-Post-Types definieren, falls ihr weitere Informationen benötigt seht euch das folgende Video-Training an. In dem Video-Training wird auch gezeigt, wie die Post-Types im Theme wieder ausgegeben werden.
Um Custom-Post-Types im Theme auszugeben wird folgender modifizierter Content-Loop benötigt:
Seit der WordPress-Version 3.0 gibt es die Möglichkeit, sogenannte Custom-Post-Types zu definieren. Bei diesen Custom-Post-Types handelt es sich um Inhaltsarten, die mit Artikeln vergleichbar sind, sie lassen sich allerdings einzeln im Theme abrufen und sind so flexibler für eigene Inhalte.
So lassen sich z.B. neben Artikeln auch DVD-Sammlungen, Bücher-Listen oder Mitglieder-Verwaltungen realisieren.
Weitere Informationen zu Custom-Post-Types gibt es unter: http://codex.wordpress.org/Post_Types#Custom_Types
Podcast Info:
Das Video ist ein Teil meins achtstündigen WordPress-Video-Trainings.
Video auf Vimeo ansehen…
Ähnliche Artikel:
By Pascal BajoratSeit WordPress 3.0 besteht die Möglichkeit, dass man sich eigene Inhalts-Typen (sogenannte Custom-Post-Types) in Plugins oder in der functions.php seines eigenen Themes definieren kann. Custom-Post-Types gehören generell zu den interessantesten Neuerungen, die mit WordPress 3.0 eingeführt wurden, denn sie ermöglichen es jedem Plugin- oder Theme-Entwickler auf eigene Inhalts-Typen zurückzugreifen, die wie Seiten oder mit eigener Taxonomie wie Artikel behandelt werden können.
In diesem Tutorial möchte ich euch genau erklären wie ihr Custom-Post-Types verwendet, weiterhin findet ihr am Ende noch ein 40 minütiges Video-Training zu Custom-Post-Types, dieses entstammt meinem neuen WordPress-Video-Training.
Stellen wir uns einmal vor, wir haben eine einfache Webseite von einer kleinen Firma: Die Webseite verfügt über einen Blog-Bereich (hier kommen Artikel und Kategorien zum Einsatz) und einige normale Seiten, wie z.B. Über uns, Partner, Kontakt und Impressum, diese Einzelseiten werden natürlich über die „Seiten“ Funktion von WordPress verwaltet.
Nun möchte der Seitenbetreiber neben den zwei Bereichen, Artikel und Seiten, noch einen weiteren Bereich Produkte in dem er nach Kategorien sortiert seine Produkte auflisten kann. Hier könnte man zwar die Artikel-Funktion missbrauchen, dass würde in diesem Fall aber nicht funktionieren, da diese ja bereits regulär für den Blog verwendet wird.
Genau hier würden nun Custom-Post-Types ins Spiel kommen, die prinzipiell genau so aufgebaut sind wie die Artikel in WordPress. Stellt auch also einfach vor ihr hättet eine zweite Artikel Funktion, die allerdings auch direkt Produkte heißt und einen eigenen Menüpunkt im Backend hat. Weiterhin sind die Artikel, die über den Custom-Post-Type Produkte eingefügt wurden, völlig unabhängig von den eigentlichen Artikeln.
Um das ganze etwas besser zu verdeutlichen seht euch einmal den beigefügten Screenshot an:
Auf dem Screenshot ist der in einem Plugin angelegte Custom-Post-Type Produkt zu sehen.
Tipp: Custom-Post-Types können auch für komplexere Funktionen verwendet werden, wie z.B. die Verwaltung einer Slideshow. Ein gutes Beispiel ist hier der NivoSlider, dessen Backend ebenfalls auf einem Custom-Post-Type basiert.
Es gibt zwei Möglichkeiten Custom-Post-Types anzulegen, zum einen in der functions.php des aktiven Themes oder in einem einfachen kleinen Plugin. Beide Varianten haben wichtige Vor- und Nachteile.
Wann sollte man Custom-Post-Types in der functions.php definieren
Wann sollte man Custom-Post-Types in einem extra Plugin definieren
Wie werden Custom-Post-Types in einem Theme definiert:
Wie werden Custom-Post-Types in einem Plugin definiert:
Ersetzt einfach die Daten aus dem Beispiel mit den euren.
Tipp: Noch mehr interessante WordPress Workshops findet ihr in meinem neuen WordPress-Video-Training.
Um in WordPress Custom-Post-Types anzulegen wird die Funktion register_post_type() verwendet, schaut euch das folgende Beispiel aus der Produktverwaltung an:
Die Argumente die dem Post-Type mit übergeben werden sind eigentlich selbsterklärend, eine genaue Liste der Post-Type Funktionen ist in der WordPress Dokumentation zu finden:
Mit der oben gezeigten Funktion lassen sich einfache Post-Types anlegen die vom Funktionsprinzip den Seiten in WordPress ähneln. Um der Produktverwaltung nun noch Kategorien hinzufügen zu können, muss eine eigene Taxonomie für diesen Post-Type angelegt werden.
Um eine Taxonomie zu erzeugen, wird die Funktion register_taxonomy() verwendet:
Die genauen Informationen zu den Argumenten könnt ihr der WordPress Dokumentation entnehmen: http://codex.wordpress.org/Function_Reference/register_taxonomy#Arguments
So einfach lassen sich Custom-Post-Types definieren, falls ihr weitere Informationen benötigt seht euch das folgende Video-Training an. In dem Video-Training wird auch gezeigt, wie die Post-Types im Theme wieder ausgegeben werden.
Um Custom-Post-Types im Theme auszugeben wird folgender modifizierter Content-Loop benötigt:
Seit der WordPress-Version 3.0 gibt es die Möglichkeit, sogenannte Custom-Post-Types zu definieren. Bei diesen Custom-Post-Types handelt es sich um Inhaltsarten, die mit Artikeln vergleichbar sind, sie lassen sich allerdings einzeln im Theme abrufen und sind so flexibler für eigene Inhalte.
So lassen sich z.B. neben Artikeln auch DVD-Sammlungen, Bücher-Listen oder Mitglieder-Verwaltungen realisieren.
Weitere Informationen zu Custom-Post-Types gibt es unter: http://codex.wordpress.org/Post_Types#Custom_Types
Podcast Info:
Das Video ist ein Teil meins achtstündigen WordPress-Video-Trainings.
Video auf Vimeo ansehen…
Ähnliche Artikel: