Seit dem vergangenen Jahr müssen Menschen, die verdächtigt werden, eine Straftat begangen zu haben, beweisen, dass sie ihr Vermögen rechtmäßig erworben haben. Das sieht das neue Gesetz zur Vermögensabschöpfung vor. Die Regeln haben sich im Kampf gegen Kriminalität offenbar bewährt: Berliner Gerichte haben so durchgesetzt, dass der Staat dadurch insgesamt mehr als 109 Millionen Euro einziehen kann. Was verbirgt sich hinter der Regelung zur Vermögensabschöpfung? Doris Renée Groth bringt es auf den Punkt.