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Niemals zuvor wurde so viel und so intensiv übers Impfen gesprochen wie in der COVID-19-Pandemie. Niemals zuvor wurden so viele Menschen in so kurzer Zeit geimpft wie in der COVID-19-Impfkampagne. Und niemals zuvor stellten sich so vielen Menschen so viele Fragen zum Impfen. „Das Impfbuch für Alle“ beantwortet sie.
Die Herausgeber – das Robert Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Bundesministerium für Gesundheit – bieten mit dieser Veröffentlichung solides Grundwissen zum Impfen auf einen Blick. Von der Geschichte der Impfung über den aktuellen Stand der Forschung bis zu den Perspektiven über die Pandemie hinaus – und von dem, was bei einer Impfung im eigenen Körper passiert, bis zu dem, was eine Impfkampagne in der Gesellschaft bewegt. „Das Impfbuch für Alle“ erklärt die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, denen wir die besonders schnelle Entwicklung von besonders wirksamen Impfstoffen verdanken – und wie die Impfkampagne gegen COVID-19 zu einer neuen, revolutionären Therapie gegen Krebs beitragen kann.
Mitautor des „Impfbuchs für Alle“ ist Deutschlands bekanntester Arzt und Wissenschaftsjournalist, Eckart von Hirschhausen. Er hat sich von Anfang der Pandemie an mit seinen Dokumentarfilmen und Beiträgen für die Aufklärung stark gemacht, als Beobachter auf einer Intensivstation oder als Teilnehmer an einer Impfstudie. Seine Erfahrungen und seine Sicht zum Thema Impfen hat er in persönlichen Kommentaren in diese Veröffentlichung eingebracht.
Fachredaktion:
Manchmal ist es ein Marathonlauf. Bei den Pocken hat es fast zwei Jahrhunderte gedauert vom ersten Impfstoff bis zur endgültigen Ausrottung. Manchmal ist es ein Sprint. Gerade mal ein Jahr nach dem Ausbruch von COVID-19 wurden bereits die ersten Impfstoffe dagegen zugelassen.
Fachredaktion:
Impfen ist kein neues Thema, auch für mich nicht. Als ehemaliger Arzt in der Kinderheilkunde erinnere ich mich noch sehr gut an die Gespräche mit Müttern und Vätern. Jede erdenkliche Frage zum Impfen wird irgendwann von besorgten Eltern gestellt – zu Recht.
Fachredaktion:
Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurden so viele Impfstoffe gleichzeitig entwickelt, erprobt und zugelassen wie in den ersten 12 Monaten der COVID-19-Pandemie.
Fachredaktion:
So wie man immer wieder mal seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen sollte, wird auch bei Impfungen mit schwächer werdendem Schutz eine regelmäßige Auffrischung empfohlen – bei Diphtherie und Tetanus alle zehn Jahre, bei Keuchhusten einmal im Erwachsenenalter.
Fachredaktion:
Für die Impfstoffforschung war 2020 ein Jahr mit Siebenmeilenstiefeln. So intensiv, so vielfältig, so schnell und so weltumspannend ging es in diesem Bereich noch nie voran.
Fachredaktion:
Beim Impfen ist man ja eigentlich gesund, soll sich nur für die Zukunft schützen. Aber dafür ein Risiko eingehen? Muss das sein? Bekommt mein Körper das nicht auch ohne Impfen hin?
Fachredaktion:
Denn die mRNA-Technologie, die bei COVID-19 so erfolgreich zum Einsatz kommt, kann weit mehr als »nur« Viren bekämpfen. Die Proteine, deren Bauplan die mRNA enthält, kommen schließlich nicht nur in Viren vor, sondern auch in Zellen.
Fachredaktion:
Wenn ein Virus eindringt, produziert es, bildlich gesprochen, Töne, die im Körper-Konzert nicht vorgesehen sind. Das klingt schräg wie ein verstimmtes Instrument oder schrill wie eine Tröte, aber jedenfalls unpassend – wie Fremdkörper eben.
Fachredaktion:
Warum kann man gegen Viren nicht einfach eine Tablette schlucken? Es liegt jedenfalls nicht daran, dass unsere Forschenden zu dumm wären – eher daran, dass das Virus zu schlau ist.
Fachredaktion:
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