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Das Zündfunk Playback über Steve Winwood, der 75 Jahre wird


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Keep on running
Das Zündfunk Playback über Steve Winwood, der 75 Jahre wird
Von Michael Bartle
Diese Sendung hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und unter www.bayern2.de/zuendfunk. Ausgewählte Beiträge und Interviews sind zudem als Podcast verfügbar.
Am 12. Mai wurde Steve Winwood 75 Jahre alt. In den 60er Jahren galt Steve Winwood als das "Wunderkind des Pop" und war schon in frühen Jahren ein Star. Winwood war erst 15 Jahre alt, als sich die Spencer Davis Group 1963 in Birmingham gründete. "Keep on running" war zwei Jahre später der erste größere Hit der Band, das Cover eines Hits von Jackie Edwards, der den Song im selben Jahr 1965 als Reggae-Version in Jamaica aufgenommen hatte. Im April 1967 verlässt Winwood die Spencer Davis Group und formiert die Band "Traffic", die sofort mit ihrem Debüt "Mr. Fantasy" einschlägt. Neben Winwood und dem Schlagzeuger und Komponist Jim Capaldi war Dave Mason in der Band ein wichtiger Faktor, er wollte die Band in Richtung große Popmusik entwickeln. Traffic sind jedenfalls von Anfang an ein Erfolg, zunächst nur in Europa, aber mit dem namenlosen zweiten Album auch in den USA. Allerdings kommt Gitarrist Dave Mason immer schlechter mit dem "Lebensstil" der anderen zurecht: Die sind ihm zu bekifft und zu verspult, wo er doch nach dem großen, filigranen Popsong sucht. Und den schreibt Mason für das zweite Traffic-Album dann auch, bevor er aussteigt und eine Solo-Karriere verfolgt. "Feeling alright" soll sein größter Wurf werden, aber das weiß er damals noch nicht, der Song wird sowohl von Joe Cocker als auch von Michael Jackson mit den Jackson 5 gecovert. Aber nicht nur Dave Mason verlässt die Band, die ihm zu ambitionslos ist. Auch Steve Winwood will noch wesentlich höher hinaus und baut mit Eric Clapton und Ginger Baker 1969 an der Supergroup "Blind Faith". Kurz nach ihrer ersten und einzigen Platte löste sich die Band noch im Jahr 1969 wieder auf - die Super-Egos waren sich zu uneins, wohin die Reise musikalisch gehen sollte. Winwood liebäugelt zunächst mit einer Solo-Karriere, erinnert sich dann aber an die alten Kumpels Chris Wood und Jim Capaldi und schickt die Band Traffic in ihre zweite und beste Runde.
Mit der Spencer Davis Group, Traffic und ab den 80ern dann solo hat Steve Winwood Musikgeschichte geschrieben. Und deshalb ehren wir heute diesen Musiker zu seinem 75: Geburtstag im Zündfunk Playback eine Stunde lang mit seiner Musik und seinen Geschichten
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