
Sign up to save your podcasts
Or


Werden Depressionen wirklich vererbt?
Mit dieser und weiteren Fragen in dieser Richtung setzte sich der Neurowissenschaftler Felix Hasler an der Humboldt-Universität Berlin auseinander. Er sagte in einem Interview mit dem DeutschlandFunk Kultur nun unter anderem, dass die Beweise und Annahmen der Psychiatrie, dass es genetische Prädispositionen gibt, dass es Veränderungen im Gehirn gibt und so weiter, möglicherweise nicht zutreffen.
Es könnte nach seinen Interview-Aussagen tatsächlich so sein, dass Krankheiten wie Depressionen durch reine psychosoziale Gründe entstehen und es keine neurologische Komponente gibt. Es muss natürlich noch viel Forschung dazu betrieben werden, aber es entsteht damit die Hoffnung, dass wir (ja, auch ich) uns geirrt haben und Depressionen, bipolare affektive Störung und andere Störungen doch nicht unheilbar sind. In seinem Buch "Neue Psychiatrie" plädiert Herr Dr. Hasler nun dafür, vom "Biologismus" in der Psychotherapie wegzukommen und sich auf den Patienten als Ganzes zu konzentrieren, Gesprächstherapien den Vorzug zu geben und statt des Gehirns die Psyche des Menschen wieder in den Vordergrund zu rücken.
Eine mögliche überraschende Wendung, die mich für Betroffene sehr freuen würde!
By NachtgesprächWerden Depressionen wirklich vererbt?
Mit dieser und weiteren Fragen in dieser Richtung setzte sich der Neurowissenschaftler Felix Hasler an der Humboldt-Universität Berlin auseinander. Er sagte in einem Interview mit dem DeutschlandFunk Kultur nun unter anderem, dass die Beweise und Annahmen der Psychiatrie, dass es genetische Prädispositionen gibt, dass es Veränderungen im Gehirn gibt und so weiter, möglicherweise nicht zutreffen.
Es könnte nach seinen Interview-Aussagen tatsächlich so sein, dass Krankheiten wie Depressionen durch reine psychosoziale Gründe entstehen und es keine neurologische Komponente gibt. Es muss natürlich noch viel Forschung dazu betrieben werden, aber es entsteht damit die Hoffnung, dass wir (ja, auch ich) uns geirrt haben und Depressionen, bipolare affektive Störung und andere Störungen doch nicht unheilbar sind. In seinem Buch "Neue Psychiatrie" plädiert Herr Dr. Hasler nun dafür, vom "Biologismus" in der Psychotherapie wegzukommen und sich auf den Patienten als Ganzes zu konzentrieren, Gesprächstherapien den Vorzug zu geben und statt des Gehirns die Psyche des Menschen wieder in den Vordergrund zu rücken.
Eine mögliche überraschende Wendung, die mich für Betroffene sehr freuen würde!