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In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine persönliche Entscheidung, die viel mit einer grundsätzlichen Frage zu tun hat: Wie können wir unser Leben so organisieren, dass wir unabhängiger und selbstbestimmter werden.
Ich spreche darüber, warum ich nach zwölf Jahren und rund 400.000 Kilometern mit der Bahn meine Art zu reisen verändert habe. Verspätungen, Zugausfälle und unzuverlässige Verbindungen wurden für mich zunehmend zum Problem, insbesondere, weil ich an meinen Zielorten pünktlich und mit der nötigen Energie auf der Bühne stehen muss.
Die Lösung ist für mich ein Wohnmobil, das gleichzeitig als Büro, Hotel und Fortbewegungsmittel dient. Ich kann darin arbeiten, wohnen und reisen und bin weitgehend unabhängig von Hotels, festen Anschlüssen und Fahrplänen. Besonders wichtig ist dabei, dass ich meinen Hund mitnehmen kann und dadurch eine ganz neue Lebensqualität gewinne.
Natürlich stellt sich dabei auch die Frage nach Nachhaltigkeit. Wie passt ein motorisiertes Fahrzeug zu meiner Arbeit als Fachmann für erneuerbare Energien und hochgradig autarkem Wohnen? Für mich ist entscheidend, den gesamten ökologischen Fußabdruck zu betrachten. Gleichzeitig geht es nicht darum, die Bahn grundsätzlich abzuschreiben: Wenn sich die Rahmenbedingungen verändern, bleibt die Möglichkeit zur Rückkehr offen.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine Frage, die angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Spannungen immer wichtiger wird: Wie sicher ist unsere Energieversorgung und was bedeutet das für Immobilienbesitzer, Vermieter und Mieter?
Ich spreche darüber, warum Deutschland trotz des massiven Ausbaus von Wind- und Solarenergie weiterhin stark von Energieimporten abhängig ist und warum der Blick auf einzelne Bereiche wie den Stromverbrauch ein verzerrtes Bild vermitteln kann. Denn Energie wird nicht nur für Strom benötigt, sondern auch für Wärme und Mobilität. Entscheidend ist deshalb die Betrachtung des gesamten Energieverbrauchs.
Ein weiteres Thema ist die Frage, was passiert, wenn Energie nicht nur teurer, sondern zeitweise auch nicht verfügbar ist. Stromausfälle, eine unzureichende Gasversorgung und fehlende Speicher- und Netzinfrastruktur können weitreichende Folgen haben. Energieversorgung wird damit zunehmend auch zu einer Frage von Sicherheit und Unabhängigkeit.
Besonders spannend wird es beim Blick auf Immobilien. Steigende Kosten für Heizung, Warmwasser, Strom und Mobilität können die Kaufkraft von Mietern und damit auch die Wirtschaftlichkeit vermieteter Immobilien unter Druck setzen. Alte, energieintensive Gebäude könnten dadurch zunehmend zum „gestrandeten Anlagevermögen“ werden.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um ein Thema, das durch die Hitzewellen der vergangenen Wochen aktueller ist denn je:
Warum sprechen wir in Bezug auf Immobilien fast ausschließlich über das Heizen, obwohl das Kühlen von Gebäuden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird?
Die jüngsten Hitzewellen haben gezeigt, dass viele Gebäude auf steigende Temperaturen nur unzureichend vorbereitet sind. Für mich ist deshalb klar: Neben der Reduzierung von CO₂-Emissionen brauchen wir genauso konsequente Anpassungsstrategien an ein wärmeres Klima. Denn Gebäude müssen künftig nicht nur energieeffizient sein, sondern auch bei langen Hitzeperioden ein angenehmes und gesundes Raumklima ermöglichen.
Ich spreche darüber, warum Klimaanlagen in Deutschland noch immer häufig kritisch gesehen werden, weshalb diese Debatte aus meiner Sicht zu kurz greift und warum Photovoltaik und Kühlung ideal zusammenpassen. Denn genau dann, wenn der Kühlbedarf am höchsten ist, liefert die Sonne auch die meiste Energie. Eine Kombination, die enormes Potenzial für eine wirtschaftliche und nachhaltige Gebäudekühlung bietet.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Gebäudehülle, Verschattung, Speichermasse und einfache Klimasplitgeräte künftig spielen werden und warum wir Gebäude nicht länger ausschließlich für den Winter planen sollten. Denn mit milderen Wintern und heißeren Sommern verschieben sich auch die Anforderungen an Architektur und Gebäudetechnik grundlegend.
Für mich wird dabei eines deutlich: Die Zukunft energieeffizienter Gebäude entscheidet sich nicht mehr allein daran, wie gut sie heizen können. Entscheidend wird sein, wie intelligent sie mit Hitze umgehen und wie sich Lebensqualität, Wirtschaftlichkeit und erneuerbare Energien sinnvoll miteinander verbinden lassen.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine Frage, die in der aktuellen Heizungsdebatte kaum gestellt wird:
Woran erkennt man eigentlich die echte Effizienz einer Heizung?
Viele Entscheidungen werden heute auf Basis von Datenblättern getroffen. Dort stehen beeindruckende Wirkungsgrade und Arbeitszahlen. Doch die entscheidende Frage ist nicht, welche Effizienz eine Anlage unter Laborbedingungen erreicht, sondern wie sie sich im Alltag verhält.
Ich spreche darüber, warum zwischen theoretischer und praktischer Effizienz oft erhebliche Unterschiede liegen und weshalb die tatsächliche Jahresarbeitszahl einer Heizung deutlich wichtiger ist als die Werte im Prospekt.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Investitionskosten, Wartungsaufwand, Lebensdauer und Systemkomplexität für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes spielen. Denn gerade in modernen Neubauten mit sehr geringem Heizwärmebedarf entscheidet sollte nicht immer die maximale technische Effizienz über den Erfolg eines Systems entscheiden, sondern das Verhältnis von Aufwand und Nutzen.
Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Wärmepumpen und Infrarotheizungen, über zentrale und dezentrale Warmwasserbereitung, über Behaglichkeit, Betriebskosten und die Auswirkungen immer besser gedämmter Gebäude auf die Heiztechnik der Zukunft.
Für mich wird dabei eines deutlich: Die Effizienz einer Heizung steht nicht im Datenblatt. Sie zeigt sich erst im realen Betrieb eines Gebäudes. Und dann ergeben sich ganz neue Erkenntnisse.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine Frage, die auf den ersten Blick provokant klingt: Warum bauen wir heute Gebäude, die als besonders nachhaltig gelten und schaffen damit gleichzeitig neue Abhängigkeiten für die nächsten Jahrzehnte?
Ich spreche darüber, warum moderne Mehrfamilienhäuser mit Staffelgeschoss, Gründach und einer kleinen Photovoltaikanlage oft genau das Gegenteil von dem erzeugen, was versprochen wird. Obwohl sie als besonders ökologisch vermarktet werden, erzeugen viele dieser Gebäude nur etwa 5 bis 8 % ihrer benötigten Energie selbst. Der Rest muss über Jahrzehnte teuer von außen eingekauft werden, inklusive aller Preisentwicklungen, Umlagen und politischen Einflüsse.
Für mich liegt das Problem dabei weniger in einzelnen Technologien als in der Art, wie wir Gebäude heute grundsätzlich denken. Wenn Energie künftig einer der größten Kostenfaktoren für Mieter und Eigentümer wird, dann muss sich Architektur daran orientieren. Statt Dachflächen für Prestige und Luxus zu verschenken, sollten Gebäude möglichst viel Energie selbst erzeugen, auf dem Dach, an Fassaden und als Teil eines ganzheitlichen Konzepts.
Ich spreche außerdem darüber, warum wir in unseren Projekten immer Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und Mobilität gemeinsam betrachten und warum daraus Modelle wie Energieflatrates entstehen, die für Mieter einfacher und für Vermieter wirtschaftlich stabiler werden können.
Wirklich nachhaltiges Bauen entsteht nicht durch immer mehr Technik oder Zertifikate, sondern durch einfache Systeme, die langfristig funktionieren und Menschen unabhängiger machen.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ erzähle ich meine eigene Geschichte und warum sie viel darüber aussagt, wie wir heute über Nachhaltigkeit, Energie und Unternehmertum denken.
Ich bin in einer Försterei in Sachsen aufgewachsen und habe dort früh gelernt, was nachhaltiges Handeln wirklich bedeutet: Wir haben nie darüber gesprochen, sondern es einfach getan. Im Wald war klar, dass jede Entscheidung langfristige Folgen hat, oft über Generationen hinweg. Genau dieses Denken in Zusammenhängen fehlt heute aus meiner Sicht in vielen Bereichen, besonders in der Energiepolitik.
In der Folge nehme ich Sie mit durch meinen Weg: von einer ersten Erfindung zur Wassereinsparung im Wohnheim über den Aufbau eines Solarunternehmens bis hin zur Insolvenz. Eine Erfahrung, die mir deutlich gezeigt hat, wie stark Geschäftsmodelle von politischen Rahmenbedingungen abhängig sein können, selbst dann, wenn Technik und Nachfrage stimmen.
Heute arbeite ich bewusst anders: ohne Förderabhängigkeit, mit kleinen, stabilen Strukturen und einem klaren Fokus auf hochgradiger Energieautarkie. Daraus sind neue Ansätze entstanden, wie Energieberatung und Mietmodelle mit Energieflatrate, die wirtschaftlich funktionieren und gleichzeitig mehr Planungssicherheit schaffen.
Für mich zeigt diese Folge vor allem eines: Nachhaltigkeit ist kein reines Technikthema. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen und Systeme so zu denken, dass sie langfristig funktionieren.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ spreche ich über ein Projekt, das zeigt, wie die Zukunft des Wohnens aussehen kann: das erste hochgradig energieautarke Hochhaus Deutschlands, aktuell in Planung und Sanierung in Bayreuth.
Gemeinsam mit der GEWOG Bayreuth, einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, entsteht dort ein Gebäude mit einem neuen Ansatz: hochgradige Energieautarkie, bewusst reduzierte Technik und ein Mietmodell mit Energieflatrate. Für mich ist dieses Projekt besonders spannend, weil es zeigt, dass solche Konzepte auch in Hochhäusern funktionieren können.
Der Schlüssel liegt hier in der richtigen Balance: 100% Autarkie wäre bei den meisten Gebäuden technisch möglich, aber wirtschaftlich unsinnig. Deshalb planen wir Gebäude meist mit 50–60% echter Energieautarkie – genau dort liegt der optimale Punkt zwischen Aufwand und Nutzen.
Im Bayreuther Projekt nutzen wir dafür konsequent alle verfügbaren Flächen: Photovoltaik auf dem Dach, an den Fassaden und auf zusätzlichen Carport-Dächern rund um das Gebäude. So entsteht ein kleines Solarkraftwerk mit großen Batteriespeichern.
Das Ergebnis: Restenergiekosten von unter einem Euro pro Quadratmeter und Monat für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom. Damit wird eine Pauschalmiete mit Energieflatrate möglich, für Mieter transparent und für Vermieter wirtschaftlich stabil.
Ich bin überzeugt: Die wirtschaftlichsten Immobilien der Zukunft werden die sein, die Energie selbst erzeugen, wenig Technik brauchen und einfache, klare Mietmodelle ermöglichen.
In der aktuellen Folge von „Der Denkwandler“ geht es um einen radikalen Perspektivwechsel: Weg vom Verzicht, der allzu oft mit erhobenem moralischem Zeigefinger gepredigt wird, hin zu intelligenter Lebensqualität. Statt „blöd zu sparen“ zeigt diese Episode, wie wir Energie, Ressourcen und Wohnen neu denken können. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Komfortverlust.
Im Mittelpunkt steht dabei die Idee des „intelligenten Verschwendens“: Lebensqualität entsteht nicht durch Einschränkung, sondern durch kluge Systeme. Sonnenstrom, Speicher und einfache, langlebige Low-Tech-Lösungen ermöglichen warme Wohnungen, gutes Licht und nachhaltige Mobilität, bezahlbar und umweltverträglich zugleich.
Gebäude und Produkte werden dabei konsequent im Kreislauf gedacht: Nutzung statt Wegwerfen, Robustheit statt Komplexität. Ein besonders greifbares Ergebnis dieses Denkens ist das Flatrate-Wohnen: Pauschalmieten, in denen Energie und weitere Services enthalten sind. Das schafft Planungssicherheit für Mieter, wirtschaftliche Vorteile für Vermieter und neue Dynamik für den Wohnungsmarkt.
Im Kern stellt die neue Folge eine große Frage: Was wäre, wenn Energie nicht knapp, sondern intelligent organisiert, im Überfluss vorhanden und Lebensqualität kein Widerspruch zur Nachhaltigkeit ist?
Jetzt in die neue Podcastfolge hören!
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine Fehlentwicklung der deutschen Energiewende, die öffentlich kaum wahrgenommen wird, deren Folgen jedoch immer deutlicher werden. Trotz massiven Ausbaus von Wind- und Solaranlagen ist der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands in den letzten fünf Jahren nur um rund drei Prozent gestiegen.
Ein zentrales Problem ist die verzerrte Betrachtung der Zahlen: Während häufig über mehr als 50 Prozent erneuerbaren Strom gesprochen wird, macht Strom nur etwa ein Viertel des Energieverbrauchs aus. Die deutlich größeren Bereiche Wärme und Mobilität stagnieren, insgesamt liegt Deutschland unter dem EU-Durchschnitt.
Der starke Fokus auf reinen Zubau verdeckt strukturelle Defizite bei Netzen, Speichern und intelligenter Steuerung. Die Folge sind steigende Systeminstabilität, zehntausende Netzeingriffe pro Jahr und hohe Kosten, während hohe Subventionen die grundlegenden Probleme nur überdecken.
Die neue Folge plädiert daher für einen ehrlichen Realitätscheck: weg von symbolischer Ausbaupolitik, hin zu einem systemischen Verständnis von Energieversorgung, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit.
„Die 3%-Falle“ zeigt, dass nicht nur die installierte Leistung entscheidend ist, sondern das Zusammenspiel aller Systemkomponenten.
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ spreche ich über eine Entwicklung, die viele Eigentümer, Vermieter und Investoren gerade verunsichert und die unsere Immobilienwelt nachhaltig verändern wird.
Wir erleben live, dass der Wert einer Immobilie nicht mehr allein nur im „Stein“ steckt. Heute entscheiden flexible, mobile Mieter darüber, wo Nachfrage entsteht und zugleich geraten viele Gebäude unter Druck: durch stark steigende Instandhaltungskosten, neue gesetzliche Anforderungen und eine Energieversorgung, die immer komplexer wird.
Ich erkläre, warum manche Immobilien zukünftig Gefahr laufen, zu gestrandeten Vermögenswerten zu werden und wie sich dieses Phänomen in Deutschland noch verschärfen könnte: Denn wer Energielasten nicht flexibel steuern kann, wird wohl künftig deutlich mehr zahlen. Es geht dabei weniger um die Kilowattstunde und immer mehr um die Leistungsspitzen. Genau das wird insbesondere viele Bestandsgebäude herausfordern und langfristig auch die Kaltmieten und somit das Investitionsgeschehen beeinflussen.
Doch es gibt Lösungen: Gebäude, die mitdenken, netzdienlich, einfach und robust sind und bereits vorbereitet auf das, was kommt. Immobilien also, die durch clevere Geschäftsmodelle und sinnvolle Sanierungsstrategien wieder zu stabilen und attraktiven Werten werden.
Die ganze Folge ist jetzt online – viel Freude beim Reinhören!
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Herzlich willkommen zu „Der Denkwandler®“ - von und mit Prof. Dipl-Ing. Timo Leukefeld!
Dieser Podcast ist ein Ort für visionäre Denkanstöße, spannende Geschichten und praktische Lösungen…
Lehnen Sie sich zurück und denken Sie neu!