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In dieser Folge erzählen Susi und Isabella erstmal, wie es ihnen in den letzten Wochen ergangen ist – gesundheitlich etwas gebeutelt, aber jetzt endlich wieder zurück am Mikro. Und natürlich geht es auch darum, wie es den Pferden geht.
Isabella nimmt euch mit in die Entwicklung mit Fürst auf dem neuen Reitplatz mit der schönen Aussicht – und ja, ganz so romantisch, wie das klingt, war es erstmal nicht. Denn Fürst fand den neuen Platz ziemlich spannend und hatte dazu auch eine sehr deutliche Meinung. Susi und Isabella sprechen darüber, wie schnell man in alte Stressmuster rutschen kann, wenn man allein ist, unsicher wird und das Pferd plötzlich sehr groß erscheint. Und darüber, was sich verändert, wenn man den Fokus anders setzt, klarer wird und dem Pferd nicht nur sagt, was es lassen soll, sondern was stattdessen zu tun ist.
Dabei geht es ganz viel um ein Thema, das die beiden immer wieder begleitet: Ruhe. Neutralität. Und die Frage, wie sehr der eigene innere Zustand darüber entscheidet, ob ein Pferd mitarbeiten kann oder ob es sich echauffiert, festmacht oder sich ausklinkt. Gerade bei Fürst wird wieder deutlich, wie sehr er loslassen kann, wenn der Mensch wirklich neutral wird – und wie sich das sofort auf seinen ganzen Körper auswirkt.
Susi erzählt außerdem von ihrer Arbeit mit Bär und davon, wie schnell man sich auch mit dem eigenen Pferd mal verfransen kann, wenn man zu viel will, zu viel macht oder zu schnell irgendwo ankommen möchte. Es geht um Zirkel, gebogene Linien, Ecken und Losgelassenheit – und um die Erkenntnis, dass man manche Dinge nicht einmal „erarbeitet“ und dann einfach abrufen kann. Sondern dass man sie in jeder Einheit, in jeder Gangart und manchmal sogar in jeder Runde neu überprüfen muss.
Ein großes Thema ist außerdem das Gebiss – beziehungsweise die Frage, was ein Pferd eigentlich verstanden hat und was nicht. Susi erzählt von einem Unterrichtsmoment, der sehr berührt hat, weil ein Pferd nach einer kleinen, freundlichen Erklärung am Boden plötzlich ganz anders mit dem Gebisskontakt umgehen konnte. Und die beiden sprechen darüber, wie oft man meint, ein Reitproblem vor sich zu haben, obwohl das eigentliche Missverständnis viel früher beginnt.
Und dann wird es nochmal deutlich beim Thema Sattel. Denn manchmal zeigt ein Pferd sehr klar, dass etwas nicht passt – selbst dann, wenn vermeintlich alles „richtig“ gemacht wurde, der Sattel angepasst ist und man sich auf Fachleute verlassen hat. Genau da wird wieder sichtbar: Gute Absichten allein reichen nicht. Der eigentliche Experte bleibt das Pferd.
Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen. Auf das Pferd. Auf sich selbst. Und auf die kleinen Momente, in denen sich etwas verändert.
Denn am Ende bleibt genau das hängen:
Der einzige Experte ist das Pferd.
Und gute Pferdearbeit ist immer auch ein Inside-Job.
By Susanne Ehrt und Isabella LahrIn dieser Folge erzählen Susi und Isabella erstmal, wie es ihnen in den letzten Wochen ergangen ist – gesundheitlich etwas gebeutelt, aber jetzt endlich wieder zurück am Mikro. Und natürlich geht es auch darum, wie es den Pferden geht.
Isabella nimmt euch mit in die Entwicklung mit Fürst auf dem neuen Reitplatz mit der schönen Aussicht – und ja, ganz so romantisch, wie das klingt, war es erstmal nicht. Denn Fürst fand den neuen Platz ziemlich spannend und hatte dazu auch eine sehr deutliche Meinung. Susi und Isabella sprechen darüber, wie schnell man in alte Stressmuster rutschen kann, wenn man allein ist, unsicher wird und das Pferd plötzlich sehr groß erscheint. Und darüber, was sich verändert, wenn man den Fokus anders setzt, klarer wird und dem Pferd nicht nur sagt, was es lassen soll, sondern was stattdessen zu tun ist.
Dabei geht es ganz viel um ein Thema, das die beiden immer wieder begleitet: Ruhe. Neutralität. Und die Frage, wie sehr der eigene innere Zustand darüber entscheidet, ob ein Pferd mitarbeiten kann oder ob es sich echauffiert, festmacht oder sich ausklinkt. Gerade bei Fürst wird wieder deutlich, wie sehr er loslassen kann, wenn der Mensch wirklich neutral wird – und wie sich das sofort auf seinen ganzen Körper auswirkt.
Susi erzählt außerdem von ihrer Arbeit mit Bär und davon, wie schnell man sich auch mit dem eigenen Pferd mal verfransen kann, wenn man zu viel will, zu viel macht oder zu schnell irgendwo ankommen möchte. Es geht um Zirkel, gebogene Linien, Ecken und Losgelassenheit – und um die Erkenntnis, dass man manche Dinge nicht einmal „erarbeitet“ und dann einfach abrufen kann. Sondern dass man sie in jeder Einheit, in jeder Gangart und manchmal sogar in jeder Runde neu überprüfen muss.
Ein großes Thema ist außerdem das Gebiss – beziehungsweise die Frage, was ein Pferd eigentlich verstanden hat und was nicht. Susi erzählt von einem Unterrichtsmoment, der sehr berührt hat, weil ein Pferd nach einer kleinen, freundlichen Erklärung am Boden plötzlich ganz anders mit dem Gebisskontakt umgehen konnte. Und die beiden sprechen darüber, wie oft man meint, ein Reitproblem vor sich zu haben, obwohl das eigentliche Missverständnis viel früher beginnt.
Und dann wird es nochmal deutlich beim Thema Sattel. Denn manchmal zeigt ein Pferd sehr klar, dass etwas nicht passt – selbst dann, wenn vermeintlich alles „richtig“ gemacht wurde, der Sattel angepasst ist und man sich auf Fachleute verlassen hat. Genau da wird wieder sichtbar: Gute Absichten allein reichen nicht. Der eigentliche Experte bleibt das Pferd.
Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen. Auf das Pferd. Auf sich selbst. Und auf die kleinen Momente, in denen sich etwas verändert.
Denn am Ende bleibt genau das hängen:
Der einzige Experte ist das Pferd.
Und gute Pferdearbeit ist immer auch ein Inside-Job.