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Linstow
Ursprünglich war die Gegend um Linstow herum an der Grenze zur Mecklenburgischen Schweiz und zur Seenplatte Heimat der gleichnamigen Familie von Linstow, die hier spätestens seit 1281 ansässig war und noch bis heute in mehreren Zweigen vor allem in Dänemark existiert.
Das verklinkerte Herrenhaus mit seinem Feldsteinsockel und dem barocken Mansardgeschoss gibt ebenso viele Rätsel auf. Die genaue Entstehungszeit konnte noch nicht erforscht werden. Gleichwohl gibt es eindeutige baulich-konstruktive Hinweise, die auf eine Zeit im 18. Jahrhundert verweisen, und die sich trotz des Umbaus um 1880 erhalten haben. In seinem Inneren erweist sich das Herrenhaus in seiner Aufteilung als ausgesprochen funktional: Eine repräsentative Ausstattung wird man hier vergebens suchen, denn das Haus scheint von vorn herein auf eine ökonomische Nutzung ausgelegt gewesen zu sein. Und so wurde im wesentlichen auf alles verzichtet, das nicht auch seinen Nutzen hatte. Großartiges Beispiel ist in dieser Hinsicht die Treppe ins Mansardgeschoss. Auch hier verzichtete man auf eine raumgreifende repräsentative Treppenkonstruktion mit Zwischenebenen und Richtungswechseln, wie sie häufig zu finden sind, und entschied sich für einen schlichten, wegen seiner Länge jedoch beeindruckenden Aufgang. Dass sich wenig aus der Entstehungszeit des Hauses erhalten hat, mag sicher auch mit den häufigen Besitzerwechseln zusammenhängen, die alle - so scheint es - je nach Bedürfnis dem Haus ihren Stempel aufgesetzt haben.
Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde auch dieses Gut enteignet. Im Haus selbst und im Dorf kamen 73
Seit 2006 und nach einigen Jahren Leerstand hat Linstow nun neue Besitzer. Bewusst auf traditionelle und damit ökologische Bauweisen setzend
Der Begleitfilm zum Podcast
Bild und Text
Webseite vom Haus
Kunst der Gastgeberin
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By Tobias & RalfLinstow
Ursprünglich war die Gegend um Linstow herum an der Grenze zur Mecklenburgischen Schweiz und zur Seenplatte Heimat der gleichnamigen Familie von Linstow, die hier spätestens seit 1281 ansässig war und noch bis heute in mehreren Zweigen vor allem in Dänemark existiert.
Das verklinkerte Herrenhaus mit seinem Feldsteinsockel und dem barocken Mansardgeschoss gibt ebenso viele Rätsel auf. Die genaue Entstehungszeit konnte noch nicht erforscht werden. Gleichwohl gibt es eindeutige baulich-konstruktive Hinweise, die auf eine Zeit im 18. Jahrhundert verweisen, und die sich trotz des Umbaus um 1880 erhalten haben. In seinem Inneren erweist sich das Herrenhaus in seiner Aufteilung als ausgesprochen funktional: Eine repräsentative Ausstattung wird man hier vergebens suchen, denn das Haus scheint von vorn herein auf eine ökonomische Nutzung ausgelegt gewesen zu sein. Und so wurde im wesentlichen auf alles verzichtet, das nicht auch seinen Nutzen hatte. Großartiges Beispiel ist in dieser Hinsicht die Treppe ins Mansardgeschoss. Auch hier verzichtete man auf eine raumgreifende repräsentative Treppenkonstruktion mit Zwischenebenen und Richtungswechseln, wie sie häufig zu finden sind, und entschied sich für einen schlichten, wegen seiner Länge jedoch beeindruckenden Aufgang. Dass sich wenig aus der Entstehungszeit des Hauses erhalten hat, mag sicher auch mit den häufigen Besitzerwechseln zusammenhängen, die alle - so scheint es - je nach Bedürfnis dem Haus ihren Stempel aufgesetzt haben.
Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde auch dieses Gut enteignet. Im Haus selbst und im Dorf kamen 73
Seit 2006 und nach einigen Jahren Leerstand hat Linstow nun neue Besitzer. Bewusst auf traditionelle und damit ökologische Bauweisen setzend
Der Begleitfilm zum Podcast
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