In der Hochzeitsnacht muss Blut fließen. Diese Auffassung herrscht bis heute in manchen patriarchal geprägten Gruppen in unserer Gesellschaft. Das Blut soll beweisen, dass das Jungfernhäutchen der Frau durchstoßen wurde – und dass sie bis dahin noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. Doch diese Annahme ist medizinisch unhaltbar, und noch viel mehr: Sie erschwert die sexuelle Selbstbestimmung junger Mädchen. Warum mit dem Hype um den Hymen endlich Schluss sein muss, berichtet Journalistin Ankea Janßen im Podcast.