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In dieser Folge richtet Carsten Ulmer den Blick auf eine alltägliche Schwäche in Gesprächen: Viele Menschen hören scheinbar zu, sind innerlich aber schon mit ihrem eigenen Rat oder ihrer Antwort beschäftigt. Er beschreibt, was echtes Zuhören ausmacht und warum aufmerksames, wertschätzendes Zuhören dem Gegenüber helfen kann, Gedanken zu ordnen, Zusammenhänge zu erkennen und klarer auszudrücken, worum es eigentlich geht. Sein Impuls ist konkret und alltagstauglich: einen Moment länger warten, nachfragen und das Gehörte knapp zusammenfassen. Wer bewusster kommunizieren und Gespräche tiefer verstehen möchte, findet in dieser Folge einen stillen, aber starken Anstoß zum Reinhören.
In dieser Folge geht Carsten Ulmer der Frage nach, warum Menschen Regeln missachten. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, dass Regelverstöße häufig nicht aus bloßer Rücksichtslosigkeit entstehen, sondern dann wahrscheinlicher werden, wenn der Sinn einer Regel unklar ist, Verstöße ohne Folgen bleiben und andere dasselbe Verhalten vormachen. Anhand eines Beispiels aus dem Alltag und mit Verweis auf Forschung zu sozialen Normen macht er deutlich, wie stark sich Menschen an ihrer Umgebung orientieren. Sein Impuls: Regeln verständlich machen, sie selbst sichtbar vorleben und Abweichungen freundlich, aber klar ansprechen. Wer diesen Gedanken mit in den Alltag nehmen will, sollte in diese Folge reinhören.
Eine zusätzliche Bitte, ein schnelles Ja - obwohl es eigentlich schon zu viel ist. Carsten Ulmer nimmt diesen Moment zum Ausgangspunkt und spricht darüber, warum es schwerfällt, andere zu enttäuschen. Wer immer Ja sagt, sagt oft Nein zu sich selbst. Seine drei Impulse: erkennen, wann Engagement in Überforderung kippt, freundlich und klar Nein sagen, ohne sich zu rechtfertigen, und die eigene Grenze konsequent respektieren. Für ihn ist das kein Egoismus, sondern Selbstachtung. Wie sich dieser Gedanke im Alltag umsetzen lässt, ist in der Folge zu hören.
Wie sprichst du eigentlich mit dir selbst, wenn es schwierig wird? In dieser Folge des Montagscoach lenkt Carsten Ulmer den Blick auf etwas, das uns jeden Tag begleitet und oft unterschätzt wird: unsere inneren Selbstgespräche.
Viele Menschen gehen mit sich selbst deutlich härter ins Gericht, als sie es bei anderen jemals tun würden. Sätze wie „Das schaffe ich sowieso nicht“ oder „Typisch ich“ wirken oft beiläufig - können aber großen Einfluss darauf haben, wie wir uns fühlen, wie wir mit Stress umgehen und wie handlungsfähig wir bleiben. Psychologische Forschung zeigt, dass die Art, wie wir innerlich mit uns sprechen, unsere emotionale Stabilität und unsere Leistung spürbar beeinflussen kann.
Weiterführender Impuls:
Du schaffst das - erfolgreiche Selbstgespräche
Perfektionismus klingt zunächst nach etwas Positivem: nach Ehrgeiz, Sorgfalt und hohen Ansprüchen. In dieser Folge des Montagscoach zeigt Carsten Ulmer jedoch, wann aus diesem Anspruch eine innere Belastung wird - nämlich dann, wenn aus „Ich möchte es gut machen“ ein ständiges „Es darf auf keinen Fall Fehler geben“ wird.
Genau dann kippt Perfektionismus oft: Aufgaben werden aufgeschoben, Projekte ziehen sich unnötig in die Länge, und selbst nach guten Leistungen bleibt nicht Stolz, sondern vor allem Selbstkritik. Psychologisch betrachtet geht es dabei oft weniger um echte Exzellenz als um die Angst, nicht gut genug zu sein. Das kostet Energie, erzeugt Druck und kann auf Dauer Stress, Unsicherheit und Erschöpfung verstärken.
Weiterführender Impuls:
Wege aus der Perfektionismusfalle: Gut ist gut genug!
Langeweile hat keinen besonders guten Ruf. Sobald ein Moment leer wird, greifen wir oft reflexhaft zum Handy, scrollen durch Nachrichten oder füllen die Stille mit neuen Reizen. In dieser Folge des Montagscoach lenkt Carsten Ulmer den Blick auf eine überraschende Perspektive: Vielleicht ist Langeweile gar nicht das Problem, sondern manchmal sogar ein wichtiger Freiraum.
Psychologische Forschung zeigt, dass Langeweile eine Funktion hat. Sie signalisiert uns, dass etwas gerade nicht als lohnend oder passend erlebt wird - und kann dadurch ein Anstoß für neue Gedanken, Perspektiven und Verhaltensänderungen sein. Gerade in Momenten ohne Dauerbeschallung entstehen oft kreative Ideen, klare Einsichten oder neue Lösungen. Nicht mitten im größten Stress, sondern eher unter der Dusche, beim Spazierengehen oder in einer stillen Pause.
Weiterführender Impuls:
Wenn der Körper müde ist, aber der Kopf einfach nicht aufhören will: In dieser Folge des Montagscoach geht es um das Grübeln - diese endlosen Gedankenschleifen, die sich nachts oder in stillen Momenten besonders gern melden.
Carsten Ulmer beschreibt, warum Grübeln sich zwar oft wie Problemlösen anfühlt, in Wirklichkeit aber häufig nur bedeutet, dieselben Sorgen immer wieder zu drehen, ohne einer echten Lösung näherzukommen. Genau darin liegt die Belastung: Der Kopf bleibt beschäftigt, aber innere Klarheit entsteht kaum.
Geduld wirkt heute fast wie eine aussterbende Fähigkeit. Alles soll schnell gehen: Antworten sofort, Ergebnisse am besten direkt, Veränderungen möglichst ohne Wartezeit. In dieser Folge des Montagscoach erinnert Carsten Ulmer daran, dass Geduld keine Schwäche ist, sondern eine echte innere Stärke.
Ausgehend vom bekannten Marshmallow-Experiment geht es um die Frage, warum Warten uns oft so schwerfällt - und weshalb gerade darin eine wichtige Fähigkeit steckt: Impulse auszuhalten, Unsicherheit zu ertragen und an etwas dranzubleiben, auch wenn Ergebnisse noch nicht sichtbar sind. Denn vieles, was im Leben wirklich wertvoll ist, entsteht nicht sofort: Vertrauen, Entwicklung, Veränderung und persönliches Wachstum brauchen Zeit.
Weiterführende Impulse:
Zum Marshmallow-Experiment und Belohnungsaufschub
Wissenschaftlicher Artikel
Geduld im Alltag lernen und trainieren
Erwartungen prägen unseren Alltag oft stärker, als uns bewusst ist. In dieser Folge des Montagscoach erklärt Carsten Ulmer, warum wir Situationen häufig schon im Voraus bewerten und wie genau diese innere Vorannahme beeinflusst, was wir später tatsächlich erleben.
Ob Meeting, Kollegengespräch oder eine volle Woche: Wer bereits mit negativen Erwartungen startet, nimmt Belastung, Widerstand und Probleme oft schneller wahr. Umgekehrt kann eine offenere, zuversichtlichere Haltung helfen, Chancen und Lösungen eher zu erkennen. Dahinter steckt ein bekannter psychologischer Mechanismus: Erwartungen wirken wie ein innerer Filter für Wahrnehmung und Verhalten.
Weiterführender wissenschaftlicher Impuls:
Psychologie: Die Macht der Erwartungen
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