YouTuber und Drohnenpilot, Outdoor-Influencer und Buchautor, der Olli ist ein Tausendsassa. Und das sehr erfolgreich. Videojobs, unzählige Streams und Likes, Fotoaufträge, Sponsorings von Marken und Firmen - Kohle machen mit dem eigenem Content, davon träumen viele. Bei Olli wurde es Realität. Zumindest so halb. Denn seine Berufung*en zum Beruf gemacht hat er trotzdem nicht komplett. Warum? Weil Konzernjobs besser sind als manche denken? Oder weil das Influencing auf Insta & Co. irgendwann zum algorithmischen Seelenverkauf mutiert?
Auch abseits von Insta gewinnen Algorithmen immer mehr an Einfluss. Etwa in der Musik: Wöchentliche Playlists und kuratierte Sender auf Basis von Lieblingshits - Spotify, Deezer, Amazon & Co. manövrieren uns in akustische Blasen. Vorbei die Zeit, als Radiosender landauf landab, jedes Jahr aufs Neue uniforme Summer-Hits durch die Äther jagten. Hörgewohnheit, Lieblingshits, all das ist fragmentierter denn je. Was macht das mit unserem Musikgeschmack? Sollten wir Angst haben vor dem Spotify-Diktat? Warum sind “Radio Edits” nur noch zwei Minuten lang? Und warum hören wir nicht mal die indischen Charts?
Antje, Ingo und der Olli in der vierzehnten Folge von 20359 über Leonardo da Vincis Notizblock, ein verpasstes Prodigy-Konzert und einen kolumbianischen Nummer-1-Hit, der millionenfach gehört wird - und den hier trotzdem kaum wer kennt.
Die Playlist zum Podcast: https://t1p.de/20359playlist