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ITEM-Planung
„Der Plan zeigt die Route, nicht die Reise."
🗺️ Worum geht es in dieser Episode?
In dieser Episode tauchen wir eine Ebene tiefer in die Welt der Work-ITEMs ein. Während der Überblick über alle ITEMs Orientierung, Priorisierung und Verständnis von Abhängigkeiten ermöglicht, brauchen wir genau das auch innerhalb der einzelnen ITEMs. Wir schauen uns an, wie ITEMs geplant werden sollten — und warum weder zu viel noch zu wenig Planung zum Ziel führt.
🔑 Kernthemen
Planung — ja oder nein? Ein höchst kontroverses Thema: Manche treiben Planung ins Extrem, andere lehnen sie als unnötige Bürokratie ab. Die Wahrheit liegt — wie so oft — in der Mitte.
Was Helmuth von Moltke uns lehrt Der preußische Generalfeldmarschall und Erfinder der Auftragstaktik liefert die perfekte Denkgrundlage. Sein berühmtes Zitat: „Kein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus." — Keine Absage an die Planung, sondern ein Plädoyer für ihre richtige Anwendung.
Aufmarsch vs. Auftragstaktik Moltke unterscheidet zwei Phasen: die präzise Vorbereitungsplanung (Aufmarsch) und die flexible Ausführung im Angesicht der Realität (Auftragstaktik). Beides übertragen wir auf modernes Projektmanagement.
Die eigentliche Funktion von Planung Planung ist Vorbereitung, nicht Kontrolle. Sie liefert den theoretisch besten Ansatz und schafft die Voraussetzungen für erfolgreiche Ausführung. Je größer das ITEM, desto mehr Planung ist erforderlich.
Meilensteine statt Aktivitäten Ein Plan beschreibt das Was und das Wann, nicht das Wie. Termine und Ziele bleiben stabil; der Weg bleibt flexibel.
📦 ITEM-Typen & ihre Planungslogik
ITEM-Typ:
Projekte
Klare Fristen & Ziele, Fokus auf Meilensteine statt Aktivitäten
Technologieentwicklung
Größere Volatilität einplanen, kein lückenloses Anschluss-Projekt
Features & Funktionen
Sprint-Planung + DCVI-Meilensteine (Definition, Erstellung, Validierung, Implementierung)
Kundensegmente
Projektcharakter, negatives Ergebnis muss einkalkuliert sein
Problemlösung
Inkrementell starten, Meilensteine planbar (Ursachenanalyse → Maßnahmen → Wirksamkeit)
Prozessentwicklung
Analog zu Projekten, auch ohne formale Struktur mindestens mit Plan
Mitarbeiterentwicklung
Quartalsziele im Fokus, Langfristplan nur bei klar definierter Zielrolle
📌 Die 5 Planungsregeln
Plane, um Erkenntnisse zu gewinnen – der Planungsprozess schafft das vollständige Bild
Schaffe die Voraussetzungen – erst starten, wenn die Grundlagen bereit sind
Halte die Richtung – Plan als Orientierung, nicht als starre Einschränkung
Vertraue den Handelnden – das Wie liegt bei denen, die die Realität sehen
Bewertet die Lage – Fortschritt kontinuierlich mit der Realität abgleichen
đź’ˇ Das nimmst du heute mit
Planung ist notwendig — immer.
Sie darf weder zu detailliert noch zu vage sein.
Die richtige Balance ist entscheidend.
Die Art der Planung hängt stark vom ITEM-Typ ab und muss auf den Kontext zugeschnitten sein.
By Der deutsche Podcast zum englischen Newsletter von Uwe MierischITEM-Planung
„Der Plan zeigt die Route, nicht die Reise."
🗺️ Worum geht es in dieser Episode?
In dieser Episode tauchen wir eine Ebene tiefer in die Welt der Work-ITEMs ein. Während der Überblick über alle ITEMs Orientierung, Priorisierung und Verständnis von Abhängigkeiten ermöglicht, brauchen wir genau das auch innerhalb der einzelnen ITEMs. Wir schauen uns an, wie ITEMs geplant werden sollten — und warum weder zu viel noch zu wenig Planung zum Ziel führt.
🔑 Kernthemen
Planung — ja oder nein? Ein höchst kontroverses Thema: Manche treiben Planung ins Extrem, andere lehnen sie als unnötige Bürokratie ab. Die Wahrheit liegt — wie so oft — in der Mitte.
Was Helmuth von Moltke uns lehrt Der preußische Generalfeldmarschall und Erfinder der Auftragstaktik liefert die perfekte Denkgrundlage. Sein berühmtes Zitat: „Kein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus." — Keine Absage an die Planung, sondern ein Plädoyer für ihre richtige Anwendung.
Aufmarsch vs. Auftragstaktik Moltke unterscheidet zwei Phasen: die präzise Vorbereitungsplanung (Aufmarsch) und die flexible Ausführung im Angesicht der Realität (Auftragstaktik). Beides übertragen wir auf modernes Projektmanagement.
Die eigentliche Funktion von Planung Planung ist Vorbereitung, nicht Kontrolle. Sie liefert den theoretisch besten Ansatz und schafft die Voraussetzungen für erfolgreiche Ausführung. Je größer das ITEM, desto mehr Planung ist erforderlich.
Meilensteine statt Aktivitäten Ein Plan beschreibt das Was und das Wann, nicht das Wie. Termine und Ziele bleiben stabil; der Weg bleibt flexibel.
📦 ITEM-Typen & ihre Planungslogik
ITEM-Typ:
Projekte
Klare Fristen & Ziele, Fokus auf Meilensteine statt Aktivitäten
Technologieentwicklung
Größere Volatilität einplanen, kein lückenloses Anschluss-Projekt
Features & Funktionen
Sprint-Planung + DCVI-Meilensteine (Definition, Erstellung, Validierung, Implementierung)
Kundensegmente
Projektcharakter, negatives Ergebnis muss einkalkuliert sein
Problemlösung
Inkrementell starten, Meilensteine planbar (Ursachenanalyse → Maßnahmen → Wirksamkeit)
Prozessentwicklung
Analog zu Projekten, auch ohne formale Struktur mindestens mit Plan
Mitarbeiterentwicklung
Quartalsziele im Fokus, Langfristplan nur bei klar definierter Zielrolle
📌 Die 5 Planungsregeln
Plane, um Erkenntnisse zu gewinnen – der Planungsprozess schafft das vollständige Bild
Schaffe die Voraussetzungen – erst starten, wenn die Grundlagen bereit sind
Halte die Richtung – Plan als Orientierung, nicht als starre Einschränkung
Vertraue den Handelnden – das Wie liegt bei denen, die die Realität sehen
Bewertet die Lage – Fortschritt kontinuierlich mit der Realität abgleichen
đź’ˇ Das nimmst du heute mit
Planung ist notwendig — immer.
Sie darf weder zu detailliert noch zu vage sein.
Die richtige Balance ist entscheidend.
Die Art der Planung hängt stark vom ITEM-Typ ab und muss auf den Kontext zugeschnitten sein.