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**Heute ist der 02. Mai 2024.
Das Gutachten des Beratungshauses Teckpro kommt zu dem Schluss, dass die Einrichtung eines Staatsfonds keine nachhaltige Lösung sei, um die gesetzliche Rentenversicherung zu stabilisieren. Ein solcher Fonds führe vielmehr zu hohen Kosten für den Staat und kommende Generationen.
Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik hat Teckpro verschiedene Szenarien berechnet. Danach müssten in einem Zeitraum von 10 bis 25 Jahren mehrere Billionen Euro aufgebracht werden, um den aktuellen Status quo aus Rentenniveau und Beitragsniveau bei gleichbleibendem Renteneintrittsalter und gedeckelten Staatszuschüssen zu sichern.
„Das ist ein enormer Finanzbedarf und signalisiert, dass schuldenfinanzierte Fondslösungen über die Kapitalmärkte, auch vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit, sowohl mathematisch als auch ordnungspolitisch fragwürdig sind“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.
**Deutsche unterschätzen Eigenanteil für Pflegeplätze
Dass jene 20 Prozent falsch liegen, schiebt die Bank gleich nach, indem sie auf Zahlen vom Verband der Ersatzkassen verweist. Demnach lag der monatliche Eigenanteil 2023 im ersten Jahr des Heimaufenthalts bundesweit im Schnitt bei rund 2.600 Euro.
Doch sogar wer mit einem Eigenanteil rechnet, schätzt ihn oft zu niedrig ein. Gut jeder Fünfte geht davon aus, dass für einen vollstationären Platz im Pflegeheim weniger als 1.500 Euro pro Monat aus eigener Tasche fällig werden. 39 Prozent haben keine Vorstellung von der Höhe dieser Kosten.
**Über 6 Milliarden Euro Schäden durch Versicherungsbetrug
Der Anteil der Verdachtsfälle gemessen an allen Schadenmeldungen bleibt mit etwa 10 Prozent langfristig zwar unverändert. Mit den steigenden Leistungen in der Schaden- und Unfallversicherung gehen aber auch die Kosten für Betrugsfälle nach oben. Zum Vergleich: Bislang schätzten die Versicherer den Schaden noch auf rund 4 bis 5 Milliarden Euro jährlich.
**Armut steigt leicht – bei Rentnern
Die Zahlen zeigen auch, dass Altersarmut vor allem Frauen betrifft. Denn dort lag die Quote sogar bei 20,2 Prozent und somit 0,8 Prozentpunkte über dem Wert von 2022. In der Gesamtbevölkerung sank der Wert übrigens um 0,2 Prozentpunkte auf 16,6 Prozent.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot**Heute ist der 02. Mai 2024.
Das Gutachten des Beratungshauses Teckpro kommt zu dem Schluss, dass die Einrichtung eines Staatsfonds keine nachhaltige Lösung sei, um die gesetzliche Rentenversicherung zu stabilisieren. Ein solcher Fonds führe vielmehr zu hohen Kosten für den Staat und kommende Generationen.
Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik hat Teckpro verschiedene Szenarien berechnet. Danach müssten in einem Zeitraum von 10 bis 25 Jahren mehrere Billionen Euro aufgebracht werden, um den aktuellen Status quo aus Rentenniveau und Beitragsniveau bei gleichbleibendem Renteneintrittsalter und gedeckelten Staatszuschüssen zu sichern.
„Das ist ein enormer Finanzbedarf und signalisiert, dass schuldenfinanzierte Fondslösungen über die Kapitalmärkte, auch vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit, sowohl mathematisch als auch ordnungspolitisch fragwürdig sind“, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.
**Deutsche unterschätzen Eigenanteil für Pflegeplätze
Dass jene 20 Prozent falsch liegen, schiebt die Bank gleich nach, indem sie auf Zahlen vom Verband der Ersatzkassen verweist. Demnach lag der monatliche Eigenanteil 2023 im ersten Jahr des Heimaufenthalts bundesweit im Schnitt bei rund 2.600 Euro.
Doch sogar wer mit einem Eigenanteil rechnet, schätzt ihn oft zu niedrig ein. Gut jeder Fünfte geht davon aus, dass für einen vollstationären Platz im Pflegeheim weniger als 1.500 Euro pro Monat aus eigener Tasche fällig werden. 39 Prozent haben keine Vorstellung von der Höhe dieser Kosten.
**Über 6 Milliarden Euro Schäden durch Versicherungsbetrug
Der Anteil der Verdachtsfälle gemessen an allen Schadenmeldungen bleibt mit etwa 10 Prozent langfristig zwar unverändert. Mit den steigenden Leistungen in der Schaden- und Unfallversicherung gehen aber auch die Kosten für Betrugsfälle nach oben. Zum Vergleich: Bislang schätzten die Versicherer den Schaden noch auf rund 4 bis 5 Milliarden Euro jährlich.
**Armut steigt leicht – bei Rentnern
Die Zahlen zeigen auch, dass Altersarmut vor allem Frauen betrifft. Denn dort lag die Quote sogar bei 20,2 Prozent und somit 0,8 Prozentpunkte über dem Wert von 2022. In der Gesamtbevölkerung sank der Wert übrigens um 0,2 Prozentpunkte auf 16,6 Prozent.