Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 05.03.2024


Listen Later

Die wichtigsten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 05. März 2024.

**
**Das Rentenpaket II ist da
**
Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) haben das Rentenpaket II vorgestellt. Darin soll es um die Zukunft der gesetzlichen Rente gehen.

Demnach soll das Renteneintrittsalter über den ohnehin schon geplanten Anstieg auf 67 Jahre hinaus nicht weiter steigen. Die Haltelinie für das Rentenniveau bei 48 Prozent soll unverändert bis 2039 gelten.

Den Anstieg der Beiträge soll das Generationenkapital dämpfen. Es soll bis Mitte der 2030er Jahre ein Volumen von über 200 Milliarden Euro erreichen. Los geht es im laufenden Jahr mit 12 Milliarden Euro. Verwalten soll das Geld eine Stiftung öffentlichen Rechts. Deren Weisungen soll der Staatsfonds Kenfo ausführen, der auch die Rückstellungen der Atomindustrie managt.

Allerdings sei das alles nur ein erster wichtiger Schritt, betont Lindner. Die alleinige Lösung, um die Rente langfristig zu finanzieren, sei das noch nicht.

**Kassen-Chefs verdienen mehr

**
Viele Führungskräfte der gesetzlichen Krankenversicherungen haben 2023 mehr verdient. Die Vorstände haben Gehaltserhöhungen von bis zu 100.000 Euro erhalten. Und zusätzlich Prämien von maximal 73.000 Euro ausgezahlt bekommen, berichtet die „Bild“-Zeitung.

Das höchste Fixgehalt nahm danach der Chef der Techniker Krankenkasse ein: Jens Baas. Sein Gehalt lag 2023 bei 383.122 Euro. Die höchsten Prämien kassierten die Chefs der Audi BKK mit 73.000 Euro zu einem Gehalt von 186.900 Euro.

Das größte Gehaltsplus wanderte auf das Konto von Carola Reimann, Chefin des AOK-Bundesverbands. 96.150 Euro mehr bekam sie als im Jahr zuvor. Ihr Gehalt stieg damit auf 289.950 Euro.

**Geschäftsinhaltspolicen im Check

**
Das Analysehaus Exulting hat seine Ratings für Geschäftsinhaltsversicherung aktualisiert. 34 Versicherer mit 279 Tarifvarianten kamen unter die Lupe. 30 Prozent der Tarife erhielten die Bestbewertung von fünf Sternen.

Die Rangfolge der Anbieter im Rating hat sich Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert. So ist Rhion.digital dank seines Produktupdates von Platz 9 an die Spitze vorgerückt – vor der Württembergischen auf Platz zwei und Andsafe auf Platz drei.

**Frauen verdienen 18 Prozent weniger

**
Frauen haben im vergangenen Jahr 18 Prozent weniger pro Stunde verdient als Männer. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Die Verdienstlücke liegt im Wesentlichen an drei Faktoren.

Erstens: Frauen arbeiten häufiger in Branchen und Berufen, die schlechter bezahlt werden.

Zweitens: Frauen arbeiten öfter in Teilzeit als Männer. Während Männer im Monat 148 Stunden einer bezahlten Arbeit nachgingen, waren es bei Frauen nur 121 Stunden.

Und drittens: Frauen gehen insgesamt seltener arbeiten. Zahlen zur Erwerbstätigkeit zeigen, dass 73 Prozent aller Frauen einer bezahlten Arbeit nachgingen. Bei den Männern waren es 81 Prozent.

...more
View all episodesView all episodes
Download on the App Store

Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot