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Heute ist der 5. Juni 2024
61 Prozent der Rentner würden rückblickend mehr vorsorgen
Mehr als die Hälfte der deutschen Rentner müssen sich im Alter deutlich einschränken. 38 Prozent können den gewohnten Lebensstandard überhaupt nicht mehr halten, 17 Prozent können das nur, wenn sie größere Abstriche in Kauf nehmen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von HDI Deutschland, durchgeführt vom Meinungsforscher Yougov.
Die Gründe: Knapp zwei Drittel haben ausschließlich auf die gesetzliche Rente vertraut und nicht privat vorgesorgt. 53 Prozent haben zudem die Höhe der Steuern und Abgaben unterschätzt, davon 23 Prozent deutlich.
Eine deutliche Mehrheit von 61 Prozent würde im Nachhinein daher mehr privat vorsorgen, knapp ein Drittel sogar deutlich mehr. Dem „früheren Ich“ würden sie vor allem den frühzeitigen Abschluss einer Lebens- oder Rentenversicherung, vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers und eine professionelle Beratung empfehlen.
So schnell und gut reagieren PKV-Anbieter auf Anfragen
Das Analysehaus Fralytics hat 32 Anbieter privater Krankenversicherungen (PKV) auf Beratung und Service getestet. Ein zentrales Ergebnis ist die durchschnittliche Wartezeit bei schriftlichen Anfragen von 45 Stunden und 24 Minuten.
Zudem lag die Antwortquote der Branche innerhalb von 7 Tagen, also 168 Stunden bei 69 Prozent. Dabei haben 72 Prozent der Anbieter eine Eingangsbestätigung für schriftliche Anfragen eingerichtet. Fralytics leitet daraus „deutliche Defizite im Kundenservice“ ab, die man dringend beheben müsse.
Doch es gibt auch positive Erkenntnisse. So konnten laut Studie 73 Prozent der antwortenden Unternehmen direkt auf Kundenfragen eingehen und sie bestmöglich beantworten. Der Rest tat das aber nicht, sondern reagierte mit Gegenfragen.
Muttergesellschaft der Bayerischen soll wieder Neugeschäft schreiben
Nach 15 Jahren verlässt die Muttergesellschaft der Bayerischen den internen Run-off. Zum 1. Juli 2024 soll sie unter dem neuen Namen „BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G.“ wieder ins Neugeschäft einsteigen. Das gibt der Versicherer aus München bekannt.
Die frühere Bayerische Beamten Lebensversicherung war in der Finanzkrise 2008 in Schwierigkeiten geraten. Man reagierte, indem man das Neugeschäft einstellte und die Kosten drückte. Das Neugeschäft lief von da an über die BL die Bayerische Lebensversicherung AG. Außerdem richtete man die Kapitalanlagen neu aus und streute sie breiter. Eigenen Angaben zufolge erfüllt die Gruppenmutter die Anforderungen von Solvency II ohne Übergangsmaßnahmen und hält deutliche Bewertungsreserven.
Die beiden Lebensversicherer der Gruppe, die Mutter BY und die Tochter BL, sollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten am Markt unterwegs sein: Die BY soll sich auf biometrische Risiken spezialisieren, während die BL mit (hauptsächlich nachhaltigen) Altersvorsorgeprodukten zu tun hat.
App-Nutzer in der PKV haben Interesse an weiteren Versicherungen
Viele Kunden nutzen in der privaten Krankenversicherung eine App. Laut einer Studie von Yougov im Auftrag von Gini, einem Anbieter von Payment-Lösungen, informiert sich die Hälfte der Nutzer in ebendieser App über weitere Versicherungen.
Je jünger Versicherungsnehmer sind, desto höher ist dabei das Interesse, sich via App über weitere mögliche Versicherungen zu informieren. So informieren sich laut Studie drei Viertel der 25- bis 34-jährigen PKV-App-Nutzer über weitere Versicherungsangebote in der App.
Aber nicht nur die Infos kommen an. Gut ein Drittel findet die Möglichkeit, in der App weitere Versicherungen auch abzuschließen, wertvoll. Wieder sind es vor allem die jüngeren Kunden, die das gutheißen.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser SchmidtbotHeute ist der 5. Juni 2024
61 Prozent der Rentner würden rückblickend mehr vorsorgen
Mehr als die Hälfte der deutschen Rentner müssen sich im Alter deutlich einschränken. 38 Prozent können den gewohnten Lebensstandard überhaupt nicht mehr halten, 17 Prozent können das nur, wenn sie größere Abstriche in Kauf nehmen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von HDI Deutschland, durchgeführt vom Meinungsforscher Yougov.
Die Gründe: Knapp zwei Drittel haben ausschließlich auf die gesetzliche Rente vertraut und nicht privat vorgesorgt. 53 Prozent haben zudem die Höhe der Steuern und Abgaben unterschätzt, davon 23 Prozent deutlich.
Eine deutliche Mehrheit von 61 Prozent würde im Nachhinein daher mehr privat vorsorgen, knapp ein Drittel sogar deutlich mehr. Dem „früheren Ich“ würden sie vor allem den frühzeitigen Abschluss einer Lebens- oder Rentenversicherung, vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers und eine professionelle Beratung empfehlen.
So schnell und gut reagieren PKV-Anbieter auf Anfragen
Das Analysehaus Fralytics hat 32 Anbieter privater Krankenversicherungen (PKV) auf Beratung und Service getestet. Ein zentrales Ergebnis ist die durchschnittliche Wartezeit bei schriftlichen Anfragen von 45 Stunden und 24 Minuten.
Zudem lag die Antwortquote der Branche innerhalb von 7 Tagen, also 168 Stunden bei 69 Prozent. Dabei haben 72 Prozent der Anbieter eine Eingangsbestätigung für schriftliche Anfragen eingerichtet. Fralytics leitet daraus „deutliche Defizite im Kundenservice“ ab, die man dringend beheben müsse.
Doch es gibt auch positive Erkenntnisse. So konnten laut Studie 73 Prozent der antwortenden Unternehmen direkt auf Kundenfragen eingehen und sie bestmöglich beantworten. Der Rest tat das aber nicht, sondern reagierte mit Gegenfragen.
Muttergesellschaft der Bayerischen soll wieder Neugeschäft schreiben
Nach 15 Jahren verlässt die Muttergesellschaft der Bayerischen den internen Run-off. Zum 1. Juli 2024 soll sie unter dem neuen Namen „BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G.“ wieder ins Neugeschäft einsteigen. Das gibt der Versicherer aus München bekannt.
Die frühere Bayerische Beamten Lebensversicherung war in der Finanzkrise 2008 in Schwierigkeiten geraten. Man reagierte, indem man das Neugeschäft einstellte und die Kosten drückte. Das Neugeschäft lief von da an über die BL die Bayerische Lebensversicherung AG. Außerdem richtete man die Kapitalanlagen neu aus und streute sie breiter. Eigenen Angaben zufolge erfüllt die Gruppenmutter die Anforderungen von Solvency II ohne Übergangsmaßnahmen und hält deutliche Bewertungsreserven.
Die beiden Lebensversicherer der Gruppe, die Mutter BY und die Tochter BL, sollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten am Markt unterwegs sein: Die BY soll sich auf biometrische Risiken spezialisieren, während die BL mit (hauptsächlich nachhaltigen) Altersvorsorgeprodukten zu tun hat.
App-Nutzer in der PKV haben Interesse an weiteren Versicherungen
Viele Kunden nutzen in der privaten Krankenversicherung eine App. Laut einer Studie von Yougov im Auftrag von Gini, einem Anbieter von Payment-Lösungen, informiert sich die Hälfte der Nutzer in ebendieser App über weitere Versicherungen.
Je jünger Versicherungsnehmer sind, desto höher ist dabei das Interesse, sich via App über weitere mögliche Versicherungen zu informieren. So informieren sich laut Studie drei Viertel der 25- bis 34-jährigen PKV-App-Nutzer über weitere Versicherungsangebote in der App.
Aber nicht nur die Infos kommen an. Gut ein Drittel findet die Möglichkeit, in der App weitere Versicherungen auch abzuschließen, wertvoll. Wieder sind es vor allem die jüngeren Kunden, die das gutheißen.