
Sign up to save your podcasts
Or


Heute ist der 6. Mai 2024.
KI soll Underwriting verbessern und Betrug abwehren
62 Prozent der Führungskräfte in der Versicherungsbranche gehen davon aus, dass künstliche Intelligenz (KI) enorm helfen kann. Sie könne zusammen mit maschinellem Lernen die Qualität des Underwritings erhöhen und Betrug verhindern. Das geht aus dem „World Property & Casualty Insurance Report 2024“ der Unternehmensberatung Capgemeni hervor. Dort hinein flossen Erkenntnisse aus 18 globalen Versicherungsmärkten.
Demnach empfinden es 42 Prozent der Versicherungsnehmer als komplex und langwierig, wie Versicherer die Risiken bewerten und die Angebote erstellen. 27 Prozent von ihnen haben in den vergangenen zwei Jahren den Anbieter gewechselt. Sie suchten nach niedrigeren Prämien oder besserem Versicherungsschutz. Oder nach beidem.
Auf der anderen Seite kämpfen Versicherer damit, die Prämien mit den gestiegenen Schadenkosten Schritt halten zu lassen. Zudem sehen Führungskräfte organisatorische Probleme im Kerngeschäft durch unzureichenden Zugang zu Daten, veraltete Systeme und Mangel an qualifizierten Mitarbeitern.
Berufsverbände kämpfen gegen Bürokratie
Sechs Berufsverbände der Versicherungswirtschaft wollen sich zusammentun und auf dem Norddeutschen Versicherungstag die sogenannte Hamburger Erklärung unterzeichnen. Anschließend übergeben sie sie an den Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).
Folgende Verbände sind dabei:
In der Erklärung verständigen sie sich darüber, welche einheitlichen Voraussetzungen der Vertrieb in Zukunft braucht. Sie verlangen, dass Bürokratie abgebaut und Nachhaltigkeit verbindlich wird. Des Weiteren soll es künftig keinen Vertrieb ohne Beratung geben. Und an der Altersvorsorgereform sollen Fachexperten beteiligt werden.
Arbeit im Ausland bringt keine Nachteile bei der Rente
Wer im europäischen Ausland arbeitet oder Rente bezieht, braucht grundsätzlich keine Nachteile in der Sozialversicherung zu befürchten. Das betont die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatags am 9. Mai.
Demnach zahlt die Deutsche Rentenversicherung rund 1,7 Millionen Renten ins Ausland. Fast drei Viertel von ihnen fließen in Länder der Europäischen Union (EU). Das liegt daran, dass zuletzt rund 2,5 Millionen Menschen aus anderen EU-Ländern in Deutschland gearbeitet und Rentenbeiträge gezahlt haben. Der größte Anteil kommt aus Polen mit mehr als einer halben Million Beschäftigten.
Aber es verschlägt auch Deutsche in die Ferne. So zahlt die Rentenversicherung 231.000 Renten an Deutsche im Ausland. Über die Hälfte gehen in Länder der EU. Vorn liegen Österreich und Spanien.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser SchmidtbotHeute ist der 6. Mai 2024.
KI soll Underwriting verbessern und Betrug abwehren
62 Prozent der Führungskräfte in der Versicherungsbranche gehen davon aus, dass künstliche Intelligenz (KI) enorm helfen kann. Sie könne zusammen mit maschinellem Lernen die Qualität des Underwritings erhöhen und Betrug verhindern. Das geht aus dem „World Property & Casualty Insurance Report 2024“ der Unternehmensberatung Capgemeni hervor. Dort hinein flossen Erkenntnisse aus 18 globalen Versicherungsmärkten.
Demnach empfinden es 42 Prozent der Versicherungsnehmer als komplex und langwierig, wie Versicherer die Risiken bewerten und die Angebote erstellen. 27 Prozent von ihnen haben in den vergangenen zwei Jahren den Anbieter gewechselt. Sie suchten nach niedrigeren Prämien oder besserem Versicherungsschutz. Oder nach beidem.
Auf der anderen Seite kämpfen Versicherer damit, die Prämien mit den gestiegenen Schadenkosten Schritt halten zu lassen. Zudem sehen Führungskräfte organisatorische Probleme im Kerngeschäft durch unzureichenden Zugang zu Daten, veraltete Systeme und Mangel an qualifizierten Mitarbeitern.
Berufsverbände kämpfen gegen Bürokratie
Sechs Berufsverbände der Versicherungswirtschaft wollen sich zusammentun und auf dem Norddeutschen Versicherungstag die sogenannte Hamburger Erklärung unterzeichnen. Anschließend übergeben sie sie an den Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).
Folgende Verbände sind dabei:
In der Erklärung verständigen sie sich darüber, welche einheitlichen Voraussetzungen der Vertrieb in Zukunft braucht. Sie verlangen, dass Bürokratie abgebaut und Nachhaltigkeit verbindlich wird. Des Weiteren soll es künftig keinen Vertrieb ohne Beratung geben. Und an der Altersvorsorgereform sollen Fachexperten beteiligt werden.
Arbeit im Ausland bringt keine Nachteile bei der Rente
Wer im europäischen Ausland arbeitet oder Rente bezieht, braucht grundsätzlich keine Nachteile in der Sozialversicherung zu befürchten. Das betont die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatags am 9. Mai.
Demnach zahlt die Deutsche Rentenversicherung rund 1,7 Millionen Renten ins Ausland. Fast drei Viertel von ihnen fließen in Länder der Europäischen Union (EU). Das liegt daran, dass zuletzt rund 2,5 Millionen Menschen aus anderen EU-Ländern in Deutschland gearbeitet und Rentenbeiträge gezahlt haben. Der größte Anteil kommt aus Polen mit mehr als einer halben Million Beschäftigten.
Aber es verschlägt auch Deutsche in die Ferne. So zahlt die Rentenversicherung 231.000 Renten an Deutsche im Ausland. Über die Hälfte gehen in Länder der EU. Vorn liegen Österreich und Spanien.