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Heute ist der 6. Juni 2024
BDVM setzt sich für Provisionsdeckel ein
Thomas Billerbeck, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM), plädiert für eine Abschlussvergütung in Höhe von 25 Promille bei Versicherungsanlageprodukten. Unter einer Bedingung: Zusätzlich zur Begrenzung der Abschlussvergütung soll eine höhere laufende Vergütung eingeführt werden.
Billerbeck steht mit seiner Forderung nicht allein, sondern stützt sich auf den mehrheitlichen Wunsch der im Verband organisierten Versicherungsmakler, die im Lebensversicherungsbereich tätig sind. Bei einer Mitgliederumfrage haben sich 54 Prozent der 160 Umfrageteilnehmer für eine Begrenzung der Abschlussvergütung auf 25 Promille und einer gleichzeitigen höheren laufenden Vergütung ausgesprochen.
Die Courtage solle die Leitvergütung des Versicherungsmaklers bleiben, so der BDVM und warnt gleichzeitig, dass übergezogene Vergütungen sowohl dem Versicherungsnehmer als auch ordentlich arbeitenden Maklern schaden würden und dadurch die Debatte um ein Provisionsverbot weiter geschürt werden könnte.
Die Branche sei selbst schuld, meint Billerbeck. Auch angesichts der europäischen Diskussion im Rahmen der EU-Kleinanlegerstrategie und der Bafin-Kritik sei es notwendig, dass die Vermittlerverbände eine proaktiv gestaltende Rolle einnehmen. Der BDVM will deshalb auf die anderen Vermittlerverbände zugehen und für eine gemeinsame Positionierung werben.
Unwetterfolgen: Bürger wollen mehr Prävention
87 Prozent der Bürger wünschen sich mehr staatliche Investitionen in Hochwasserschutz. Rund zwei Drittel sind für einen konsequenten Baustopp in hochwassergefährdeten Risikogebieten. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der R+V.
Viele Bürger sehen bei der Prävention aber nicht nur den Staat in der Pflicht. So sind mehr als die Hälfte bereit, Geld für Unwetter-Schutzmaßnahmen auszugeben. Fast jeder Dritte hat bereits Präventionsmaßnahmen getroffen. 67 Prozent der Befragten sprechen sich für Vorgaben zum unwetterangepassten Bauen und Sanieren aus.
Bei der derzeit diskutierten Pflicht für eine Elementarschadenversicherung sind sich die Deutschen uneinig. 43 Prozent sprechen sich für eine Pflicht aus, 42 Prozent dagegen. Der Rest hat dazu keine Meinung.
34 „exzellente“ bAV-Direktversicherungen
Neues Rating vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP): Im „bAV-Rating 2024“ hat es 75 Direktversicherungen von 40 Anbietern unter die Lupe genommen und mit bis zu 87 Kriterien bewertet. Für die Rating-Vergabe wurden die Tarife in die fünf Kategorien Klassik, Klassik Plus, fondsgebunden mit Garantien, Comfort und Indexpolicen eingeteilt.
Am häufigsten wurde die Höchstnote in der Kategorie der fondsgebundenen Direktversicherungen mit Garantie vergeben. 14 solcher Tarife von elf Versicherern bewertet das IVFP als „Exzellent“. Allianz, Alte Leipziger und Stuttgarter sind jeweils mit zwei Tarifen dabei. Bei allen drei ist es jeweils ein klassischer Tarif plus die grüne Variante.
In der Comfort-Kategorie ergatterten neun Tarife die Bestnote, bei den Index-Direktversicherungen waren es acht. Bei Klassikern sind die besonders guten Angebote rar gesät. Drei Klassik-Plus-Tarife sind „Exzellent“, aber kein einziger Klassik-Tarif.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser SchmidtbotHeute ist der 6. Juni 2024
BDVM setzt sich für Provisionsdeckel ein
Thomas Billerbeck, Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM), plädiert für eine Abschlussvergütung in Höhe von 25 Promille bei Versicherungsanlageprodukten. Unter einer Bedingung: Zusätzlich zur Begrenzung der Abschlussvergütung soll eine höhere laufende Vergütung eingeführt werden.
Billerbeck steht mit seiner Forderung nicht allein, sondern stützt sich auf den mehrheitlichen Wunsch der im Verband organisierten Versicherungsmakler, die im Lebensversicherungsbereich tätig sind. Bei einer Mitgliederumfrage haben sich 54 Prozent der 160 Umfrageteilnehmer für eine Begrenzung der Abschlussvergütung auf 25 Promille und einer gleichzeitigen höheren laufenden Vergütung ausgesprochen.
Die Courtage solle die Leitvergütung des Versicherungsmaklers bleiben, so der BDVM und warnt gleichzeitig, dass übergezogene Vergütungen sowohl dem Versicherungsnehmer als auch ordentlich arbeitenden Maklern schaden würden und dadurch die Debatte um ein Provisionsverbot weiter geschürt werden könnte.
Die Branche sei selbst schuld, meint Billerbeck. Auch angesichts der europäischen Diskussion im Rahmen der EU-Kleinanlegerstrategie und der Bafin-Kritik sei es notwendig, dass die Vermittlerverbände eine proaktiv gestaltende Rolle einnehmen. Der BDVM will deshalb auf die anderen Vermittlerverbände zugehen und für eine gemeinsame Positionierung werben.
Unwetterfolgen: Bürger wollen mehr Prävention
87 Prozent der Bürger wünschen sich mehr staatliche Investitionen in Hochwasserschutz. Rund zwei Drittel sind für einen konsequenten Baustopp in hochwassergefährdeten Risikogebieten. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der R+V.
Viele Bürger sehen bei der Prävention aber nicht nur den Staat in der Pflicht. So sind mehr als die Hälfte bereit, Geld für Unwetter-Schutzmaßnahmen auszugeben. Fast jeder Dritte hat bereits Präventionsmaßnahmen getroffen. 67 Prozent der Befragten sprechen sich für Vorgaben zum unwetterangepassten Bauen und Sanieren aus.
Bei der derzeit diskutierten Pflicht für eine Elementarschadenversicherung sind sich die Deutschen uneinig. 43 Prozent sprechen sich für eine Pflicht aus, 42 Prozent dagegen. Der Rest hat dazu keine Meinung.
34 „exzellente“ bAV-Direktversicherungen
Neues Rating vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP): Im „bAV-Rating 2024“ hat es 75 Direktversicherungen von 40 Anbietern unter die Lupe genommen und mit bis zu 87 Kriterien bewertet. Für die Rating-Vergabe wurden die Tarife in die fünf Kategorien Klassik, Klassik Plus, fondsgebunden mit Garantien, Comfort und Indexpolicen eingeteilt.
Am häufigsten wurde die Höchstnote in der Kategorie der fondsgebundenen Direktversicherungen mit Garantie vergeben. 14 solcher Tarife von elf Versicherern bewertet das IVFP als „Exzellent“. Allianz, Alte Leipziger und Stuttgarter sind jeweils mit zwei Tarifen dabei. Bei allen drei ist es jeweils ein klassischer Tarif plus die grüne Variante.
In der Comfort-Kategorie ergatterten neun Tarife die Bestnote, bei den Index-Direktversicherungen waren es acht. Bei Klassikern sind die besonders guten Angebote rar gesät. Drei Klassik-Plus-Tarife sind „Exzellent“, aber kein einziger Klassik-Tarif.