Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 10.06.2024


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Die neusten Versicherungsnews des Tages

Heute ist der 10. Juni 2024

Hochwasser kostet Versicherer 2 Milliarden Euro

Der Versichererverband GDV wagt eine erste Schätzung der versicherten Hochwasserschäden in Bayern und Baden-Württemberg. Die dürften in einer Größenordnung von etwa 2 Milliarden Euro liegen.

Weil insbesondere an der Donau das Hochwasser noch nicht abgelaufen ist, sei diese Schätzung aber noch unsicher, heißt es vom Verband. Nach Ende der Hochwasserlage will er erneut den Stand der Schäden bei seinen Mitgliedsunternehmen abfragen.

Für die Versicherer sind es nicht die ersten Hochwasser-Schäden in diesem Jahr. Rund um Pfingsten war in Teilen des Saarlands und der Rheinland-Pfalz Land unter. Und Ende vergangenen Jahr hatte vor allem Niedersachsen mit Überschwemmungen zu kämpfen. Für beide Ereignisse liegen die geschätzten versicherten Schäden bei jeweils rund 200 Millionen Euro.

Nürnberger verkauft Pensionsfonds an Metzler

Metzler Pension Management kauft den Nürnberger Pensionsfonds von der Nürnberger Lebensversicherung. Voraussichtlich zum Jahresbeginn 2025 geht der gesamte Bestand auf Metzler über. Ende 2023 umfasste der Pensionsfonds mehr als 700 Unternehmen mit rund 3.600 Versorgungsverhältnissen und einer Anlagesumme von mehr als 290 Millionen Euro. Über den Kaufpreis des Pensionsfonds wurde Stillschweigen vereinbart.

Durch den Kauf erweitert Metzler PM seinen Kundenkreis auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die bestehenden Verträge will Metzler unverändert fortführen Die Leistungsansprüche der Kunden sollen von der Übernahme unberührt bleiben.

Die Nürnberger Lebensversicherung will sich hingegen stärker auf ihre Kernkompetenzen beschränken. In der Lebensversicherung soll das der Einkommensschutz sein. Und in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge verfolge man die Strategie des Smart Followers. Der Pensionsfonds passe daher perspektivisch nicht mehr in die Produktpalette.

Zahl der Frührentner steigt weiter

Die Rente mit 63 bleibt beliebt. Im vergangenen Jahr nutzten 279.000 langjährig Versicherte die Chance, abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente zu gehen. Das berichtet die „Rheinische Post“ und bezieht sich auf Daten der Deutschen Rentenversicherung. Im Vorjahr gingen noch 17.000 Menschen weniger vorzeitig in Rente.

Doch auch mit Abschlägen gingen mehr Menschen in Rente. So nahmen im vergangenen Jahr fast 244.000 Menschen Einbußen in Kauf, um sich vorzeitig aus dem Arbeitsleben zurückzuziehen. Auch diese Zahl wuchs. Denn im Jahr zuvor waren es noch rund 20.000 Menschen weniger. Insgesamt gingen den Daten zufolge 953.000 Menschen in Altersrente.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot