Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 12.04.2024


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Die neusten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 12. April 2024.

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**GKV-Leistungsausgaben klettern auf neues Allzeithoch
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Der GKV-Schätzerkreis erwartet, dass die Leistungsausgaben der Krankenkassen in diesem Jahr die 300-Milliarden-Euro-Marke knacken und auf 314 Milliarden Euro steigen werden. 2022 lagen sie noch bei 274 Milliarden Euro.

Die Gelder werden für die medizinische Versorgung der über 73 Millionen gesetzlich Versicherten ausgegeben. Der mit Abstand größte Ausgabenblock ist die Krankenhausbehandlung, die rund ein Drittel der Leistungsausgaben ausmacht. Es folgen Ausgaben für Arzneimittel und Ausgaben für die ärztliche Behandlung, die zusammen für ein gutes weiteres Drittel stehen.

Der GKV-Spitzenverband sieht die gesetzliche Krankenversicherung angesichts der steigenden Kosten vor einer fundamentalen Herausforderung, und warnt: „Die Ausgaben steigen seit Jahren stärker als die Einnahmen, und es sind keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass die Politik die daraus resultierende Beitragsspirale stoppen möchte.“ Im Gegenteil seien weitere Honorarerhöhungen für niedergelassene Ärzte, zusätzliche Gelder für Kliniken und höhere Preise für Arzneimittel von der Politik bereits angekündigt worden.

**Großes Potenzial für Cyberpolicen im Mittelstand

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Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen die Gefahren der digitalen vernetzten Welt, und entscheiden sich für den Abschluss einer Cyberversicherung. 2023 hatten nur 20 Prozent der Befragten eine solche Police abgeschlossen, aktuell sind es schon 25 Prozent. Das geht aus der KMU-Studie der Gothaer hervor. Umgekehrt heißt das aber auch, dass drei von vier Firmen noch keine Versicherung abgeschlossen haben.

Ein Grund für die Zurückhaltung ist, dass 44 Prozent der Umfrageteilnehmer sich nicht als lohnendes Ziel für Cyberattacken sehen. Weitere 35 Prozent halten sich für technisch bereits gut genug abgesichert. Und 28 Prozent finden Cyberpolicen zu teuer.

**Verkehrsminister Wissing warnt vor Wochenend-Fahrverboten

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Im monatelangen Streit über das neue Klimaschutzgesetz warnt Bundesverkehrsminister Volker Wissing jetzt vor Fahrverboten am Wochenende. Sollte das neue Gesetz nicht vor Mitte Juli in Kraft treten, könnte es Fahrverbote am Wochenende geben. Nur so könnten die Emissionen seines Sektors gesetzeskonform reduziert werden, meint der FDP-Politiker.

Diese Aussagen stoßen auf harsche Kritik. Etwa von Seiten der Deutschen Umwelthilfe. Es sei ein billiger Taschenspielertrick, Fahrverbote an Wochenenden an die Wand zu malen, heißt es. Aber der Minister eröffne damit eine politische Sachdebatte darüber, wie die notwendigen 22 Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr tatsächlich kurzfristig erreicht werden könnten.

„Allein ein Tempolimit von 100 auf Autobahnen, 80 außerorts und 30 in der Stadt spart mit über 11 Millionen Tonnen mehr als die Hälfte des Betrages ein“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.

**Inflation im März bei 2,2 Prozent

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Die Inflation in Deutschland ist auf ihren niedrigsten Stand seit rund drei Jahren gefallen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise im März um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Rate war damit so niedrig wie zuletzt im Mai 2021 mit ebenfalls 2,2 Prozent.

Angesichts dieser Entwicklung erwarten Ökonomen, dass die Europäische Zentralbank, kurz EZB, die Zinsen bald wieder senken könnte. Man rechne mit diesem Schritt im Juni, sagte Goldman-Chefvolkswirt Jan Hatzius der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot