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Heute ist der 17. Mai 2024.
Wefox-Chef warnt Investoren vor Insolvenz
Der Chef des Insurtechs Wefox, Mark Hartigan, hat die Anteilseigner offenbar vor ernsten Problemen gewarnt. So sagte er laut dem britischen Nachrichtensender „Sky News“, dass Wefox noch in diesem Sommer zahlungsunfähig werden könnte. Wenn es nicht gelänge, mehrere verlustbringende Geschäftsbereiche zu verkaufen.
Wefox selbst will diesen Bericht auf Nachfrage von Pfefferminzia nicht kommentieren. Wie das „Manager Magazin“ berichtet, steckt Wefox tief in den roten Zahlen. Demnach beläuft sich der Verlust im vergangenen Jahr auf 141 Millionen Euro.
Vermittler digitalisieren ihren Alltag nur langsam
Viele Vermittlerinnen und Vermittler verzichten in ihrem Berateralltag nach wie vor auf hilfreiche Technik. So geben in einer Umfrage des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW knapp 40 Prozent an, Datenerhebung nicht standardisiert, sondern individuell bei jedem Kunden zu gestalten.
Etwa 60 Prozent der Befragten nutzen Tools im Beratungsprozess, rund 12 Prozent wollen diese künftig nutzen. Knapp 19 Prozent der Vermittler wollen aber auch in Zukunft auf jegliche digitale Beratungstools verzichten.
Viele Haustiere noch immer nicht versichert
Tierversicherungen sind ein stark wachsendes Geschäft und haben in Deutschland noch Potenzial. Eine Umfrage des Vergleichsportals Check24 zeigt aber nun die deutliche Unterversicherung der besten Freunde des Menschen.
So geben über zwei Drittel der Katzenhalter an, keine Kranken- oder OP-Versicherung abgeschlossen zu haben. Bei den Hunden sind 53 Prozent ohne Krankenversicherung.
28 Prozent der befragten deutschen Hundebesitzer haben außerdem keine Tierhalterhaftpflicht-Police. Und auch in den sechs Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, wo eine gesetzliche Pflicht zur Tierhalterhaftpflicht für Hunde besteht, haben sich 23 Prozent der Halter nicht versichert.
Private Krankenversicherer wollen Pflegesystem umbauen
Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) schlägt einen „Neuen Generationenvertrag“ vor. Er soll die Pflege finanzieren und als Einstieg in eine generationengerechte Reform des Sozialwesens dienen.
Das Konzept soll die Beiträge zur Sozialen Pflegeversicherung stabilisieren oder gar senken, indem die Leistungsausgaben weniger stark steigen als die Einnahmen. Erreichen will man das, indem man die Leistungen des Elften Buchs Sozialgesetzbuch garantiert und festschreibt. Anschließend könne man sie nur noch im Rahmen der Einnahmenentwicklung erhöhen, so der Verband.
Versicherte müssten in der Folge mehr für das Pflegerisiko vorsorgen. Jüngere könnten sich versichern, Ältere müssten auf Erspartes zurückgreifen. Übergangsweise könnte ein an den Pflegekosten orientierter Zuschuss fließen.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser SchmidtbotHeute ist der 17. Mai 2024.
Wefox-Chef warnt Investoren vor Insolvenz
Der Chef des Insurtechs Wefox, Mark Hartigan, hat die Anteilseigner offenbar vor ernsten Problemen gewarnt. So sagte er laut dem britischen Nachrichtensender „Sky News“, dass Wefox noch in diesem Sommer zahlungsunfähig werden könnte. Wenn es nicht gelänge, mehrere verlustbringende Geschäftsbereiche zu verkaufen.
Wefox selbst will diesen Bericht auf Nachfrage von Pfefferminzia nicht kommentieren. Wie das „Manager Magazin“ berichtet, steckt Wefox tief in den roten Zahlen. Demnach beläuft sich der Verlust im vergangenen Jahr auf 141 Millionen Euro.
Vermittler digitalisieren ihren Alltag nur langsam
Viele Vermittlerinnen und Vermittler verzichten in ihrem Berateralltag nach wie vor auf hilfreiche Technik. So geben in einer Umfrage des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW knapp 40 Prozent an, Datenerhebung nicht standardisiert, sondern individuell bei jedem Kunden zu gestalten.
Etwa 60 Prozent der Befragten nutzen Tools im Beratungsprozess, rund 12 Prozent wollen diese künftig nutzen. Knapp 19 Prozent der Vermittler wollen aber auch in Zukunft auf jegliche digitale Beratungstools verzichten.
Viele Haustiere noch immer nicht versichert
Tierversicherungen sind ein stark wachsendes Geschäft und haben in Deutschland noch Potenzial. Eine Umfrage des Vergleichsportals Check24 zeigt aber nun die deutliche Unterversicherung der besten Freunde des Menschen.
So geben über zwei Drittel der Katzenhalter an, keine Kranken- oder OP-Versicherung abgeschlossen zu haben. Bei den Hunden sind 53 Prozent ohne Krankenversicherung.
28 Prozent der befragten deutschen Hundebesitzer haben außerdem keine Tierhalterhaftpflicht-Police. Und auch in den sechs Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, wo eine gesetzliche Pflicht zur Tierhalterhaftpflicht für Hunde besteht, haben sich 23 Prozent der Halter nicht versichert.
Private Krankenversicherer wollen Pflegesystem umbauen
Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) schlägt einen „Neuen Generationenvertrag“ vor. Er soll die Pflege finanzieren und als Einstieg in eine generationengerechte Reform des Sozialwesens dienen.
Das Konzept soll die Beiträge zur Sozialen Pflegeversicherung stabilisieren oder gar senken, indem die Leistungsausgaben weniger stark steigen als die Einnahmen. Erreichen will man das, indem man die Leistungen des Elften Buchs Sozialgesetzbuch garantiert und festschreibt. Anschließend könne man sie nur noch im Rahmen der Einnahmenentwicklung erhöhen, so der Verband.
Versicherte müssten in der Folge mehr für das Pflegerisiko vorsorgen. Jüngere könnten sich versichern, Ältere müssten auf Erspartes zurückgreifen. Übergangsweise könnte ein an den Pflegekosten orientierter Zuschuss fließen.