Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 18.03.2024


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Die neusten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 18. März 2024.

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**Versicherungsbetrug kostet rund 5 Milliarden Euro pro Jahr
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Rund 10 Prozent der Schäden, die Versicherungen gemeldet wurden, sind verdächtig und prüfwürdig. Das zeigt eine Sonderauswertung von über 600.000 Schadenmeldungen aus drei Jahren des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Insgesamt schätzen die Versicherer den jährlichen Schaden durch Versicherungsbetrug in der Schaden- und Unfallversicherung auf rund 5 Milliarden Euro.

Um den Betrug zu erkennen und zu verhindern, arbeiten die Versicherer mit speziellen Softwaretools, berichtet der GDV. Sie können verdächtige Muster in den Schadenmeldungen erkennen. Auch künstliche Intelligenz könnte ein wirksames Instrument werden, um Betrug abzuwehren.

Können die Versicherer dem Kunden den Betrugsversuch nachweisen, wird es unangenehm: Der Versicherer muss nicht für den Schaden aufkommen, er kann den Vertrag außerdem kündigen, Sachverständigenkosten vom Kunden zurückverlangen und den Fall zur Anzeige bringen.

**Mehr als die Hälfte der Deutschen bekommt nur kleine Rente

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54 Prozent Seniorinnen und Senioren hierzulande bekommen weniger als 1.100 Euro an gesetzlicher Rente pro Monat. Das verdeutlichen aktuelle Zahlen des Bundessozialministeriums, die das Bündnis Sahra Wagenknecht abgefragt hat. 10,1 Millionen Menschen sind in absoluten Zahlen betroffen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem die Daten vorliegen.

Wagenknecht fordert auf Basis dieser Zahlen ein „faires System“, in das „endlich alle Bürger“ einzahlten. Aber: Viele Menschen haben noch anderweitig vorgesorgt und sich weitere Einkommensquellen im Alter gesichert, betont das Ministerium. „Aus einer niedrigen Altersrente in der gesetzlichen Rentenversicherung kann daher grundsätzlich nicht auf ein niedriges Alterseinkommen geschlossen werden“, schreibt Staatssekretärin Kerstin Griese.

**Frank Grund taucht bei Assekurata wieder auf

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Nach seiner Karriere in der Versicherungs- und Pensionsaufsicht bei der Bafin zieht es Frank Grund nun wieder zurück zur Rating-Agentur Assekurata. Wie sie mitteilt, tritt Grund dort am 1. April wieder in das Rating-Komitee ein, also das „urteilsgebende Organ“.

Die Mitglieder dieses Organs diskutieren Ergebnisse und bestimmen endgültige Ratings. Es setzt sich aus dem jeweiligen leitenden Rating-Analysten, einem Bereichsleiter Analyse und Bewertung und mindestens zwei externen Experten zusammen. Einer dieser Experten ist nun auch wieder Frank Grund.

Er arbeitete von Oktober 2015 bis September 2023 als Exekutivdirektor Versicherungs- und Pensionsaufsicht bei der Bafin. Davor saß er von 2014 bis 2015 im Aufsichtsrat der Ideal-Versicherungsgruppe. Außerdem war er von 2013 bis 2015 Mitglied im Rating-Komitee der Assekurata.

**Interesse an nachhaltigen Geldanlagen sinkt

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Nachhaltigkeit spielt für Anleger aktuell eine kleinere Rolle als noch im Sommer 2022. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung, kurz Diva. 38 Prozent der Befragten berücksichtigten danach aktuell „grüne“ Aspekte bei ihrem letzten Investment. Im Sommer 2022 waren es noch 41 Prozent.

Auf die Frage, welches Kriterium bei der Geldanlage die höchste Priorität hat, antworteten 44 Prozent der Befragten mit der Sicherheit der Geldanlage, bei 30 Prozent ist es die Rendite, bei 17 Prozent die Liquidität und bei nur 10 Prozent die Nachhaltigkeit.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot