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Heute ist der 21. Februar 2024.
**Jeder zweite Vermittler verdient weniger als 50.000 Euro **
Der durchschnittliche Umsatz eines deutschen Vermittlers liegt bei 243.000 Euro im Jahr. Davon bleibt ein Gewinn von 79.000 Euro, wie das Vermittlerbarometer des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW zeigt.
Damit stieg der durchschnittliche Umsatz um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn erhöhte sich um 5,3 Prozent.
Zwar sind diese Zahlen eindeutig erfreulich. Doch die Hälfte der befragten Vermittler kommt über einen Gewinn von 50.000 Euro nicht hinaus. Nur jeder fünfte Vermittler erzielte 2023 einen Gewinn von mehr als 100.000 Euro.
Wirtschaftsweiser will Debatte über Rentenalter
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat sich in einem Zeitungsinterview jüngst gegen eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ausgesprochen. Der Wirtschaftsweise Martin Werding kritisiert das. Man sollte die Debatte offenhalten, findet er.
Das Expertengremium der Wirtschaftsweisen hat eine Empfehlung vorgelegt, wonach die Regelaltersgrenze alle 20 Jahre um ein Jahr steigen soll. Erst ungefähr im Jahr 2090 läge das Rentenalter dann bei 70 Jahren, so Werding – wenn die Lebenserwartung weiter so zulegen sollte, wie bisher angenommen.
„Man sollte also vorsichtig sein, wie man über solche Vorschläge kommuniziert, die eigentlich vergleichsweise moderat sind. Denn sie passen einfach zu den demografischen Szenarien, vor denen wir stehen“, so Werding weiter.
Vema-Makler nennen Favoriten für die Altersvorsorge
In seiner jüngsten Umfrage unter angeschlossenen Maklern erkundigte sich der Maklerverbund Vema nach Rentenversicherungen. Wo stimmen Qualität, Preis und Leistung? Wo haben die Makler gute Erfahrungen gemacht? Infrage kamen dabei vier Kategorien von Rentenversicherungen, von denen wir die jeweiligen Top 3 nennen.
Bei den klassischen oder klassiknahen Rentenversicherungen haben Allianz, Alte Leipziger und Volkswohl Bund die Nase vorn. Bei den Indexpolicen überzeugen Allianz, Volkswohl Bund und Stuttgarter.
Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Garantie nehmen Allianz, Alte Leipziger und Volkswohl Bund die Spitzenplätze ein. Und bei den fondsgebundenen Rentenversicherungen ohne Garantie siegen Alte Leipziger, Allianz und LV 1871.
** Kreditgeschäft der Lebensversicherer knickt ein**
Zinswende und hohe Baukosten wirken sich auf das Geschäft der Lebensversicherer mit Immobilienkrediten aus. Im Jahr 2023 zahlten sie rund 7,8 Milliarden Euro für solche Darlehen aus. Das sind fast 12 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Diese Zahlen legte der Branchenverband GDV vor.
Noch deutlicher zeigt sich der Einbruch in den Darlehenszusagen. Das Volumen der bewilligten, aber noch nicht ausgezahlten, Kredite ging von 9 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 5 Milliarden Euro zurück.
Als Grund für das schwächere Neugeschäft sieht man beim GDV den zurückgegangenen Neubau. Und der gehe wiederum auf die gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten zurück.
Demografie-Reserve in der PKV steigt
2022 sind mehr als ein Viertel der Beitragseinnahmen der privaten Krankenversicherung in Altersrückstellungen geflossen. 47,1 Milliarden Euro betrugen die Beitragseinnahmen insgesamt in dem Jahr. Das berichtet der PKV-Verband.
Zusätzlich zu den Zuführungen verzinst sich die Gesamtsumme der Rückstellungen am Kapitalmarkt. Insgesamt haben die privaten Versicherer zum Ende des Jahres 2022 rund 314 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet, Ende 2023 waren es über 328 Milliarden Euro.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser SchmidtbotHeute ist der 21. Februar 2024.
**Jeder zweite Vermittler verdient weniger als 50.000 Euro **
Der durchschnittliche Umsatz eines deutschen Vermittlers liegt bei 243.000 Euro im Jahr. Davon bleibt ein Gewinn von 79.000 Euro, wie das Vermittlerbarometer des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW zeigt.
Damit stieg der durchschnittliche Umsatz um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn erhöhte sich um 5,3 Prozent.
Zwar sind diese Zahlen eindeutig erfreulich. Doch die Hälfte der befragten Vermittler kommt über einen Gewinn von 50.000 Euro nicht hinaus. Nur jeder fünfte Vermittler erzielte 2023 einen Gewinn von mehr als 100.000 Euro.
Wirtschaftsweiser will Debatte über Rentenalter
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat sich in einem Zeitungsinterview jüngst gegen eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ausgesprochen. Der Wirtschaftsweise Martin Werding kritisiert das. Man sollte die Debatte offenhalten, findet er.
Das Expertengremium der Wirtschaftsweisen hat eine Empfehlung vorgelegt, wonach die Regelaltersgrenze alle 20 Jahre um ein Jahr steigen soll. Erst ungefähr im Jahr 2090 läge das Rentenalter dann bei 70 Jahren, so Werding – wenn die Lebenserwartung weiter so zulegen sollte, wie bisher angenommen.
„Man sollte also vorsichtig sein, wie man über solche Vorschläge kommuniziert, die eigentlich vergleichsweise moderat sind. Denn sie passen einfach zu den demografischen Szenarien, vor denen wir stehen“, so Werding weiter.
Vema-Makler nennen Favoriten für die Altersvorsorge
In seiner jüngsten Umfrage unter angeschlossenen Maklern erkundigte sich der Maklerverbund Vema nach Rentenversicherungen. Wo stimmen Qualität, Preis und Leistung? Wo haben die Makler gute Erfahrungen gemacht? Infrage kamen dabei vier Kategorien von Rentenversicherungen, von denen wir die jeweiligen Top 3 nennen.
Bei den klassischen oder klassiknahen Rentenversicherungen haben Allianz, Alte Leipziger und Volkswohl Bund die Nase vorn. Bei den Indexpolicen überzeugen Allianz, Volkswohl Bund und Stuttgarter.
Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Garantie nehmen Allianz, Alte Leipziger und Volkswohl Bund die Spitzenplätze ein. Und bei den fondsgebundenen Rentenversicherungen ohne Garantie siegen Alte Leipziger, Allianz und LV 1871.
** Kreditgeschäft der Lebensversicherer knickt ein**
Zinswende und hohe Baukosten wirken sich auf das Geschäft der Lebensversicherer mit Immobilienkrediten aus. Im Jahr 2023 zahlten sie rund 7,8 Milliarden Euro für solche Darlehen aus. Das sind fast 12 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Diese Zahlen legte der Branchenverband GDV vor.
Noch deutlicher zeigt sich der Einbruch in den Darlehenszusagen. Das Volumen der bewilligten, aber noch nicht ausgezahlten, Kredite ging von 9 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf 5 Milliarden Euro zurück.
Als Grund für das schwächere Neugeschäft sieht man beim GDV den zurückgegangenen Neubau. Und der gehe wiederum auf die gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten zurück.
Demografie-Reserve in der PKV steigt
2022 sind mehr als ein Viertel der Beitragseinnahmen der privaten Krankenversicherung in Altersrückstellungen geflossen. 47,1 Milliarden Euro betrugen die Beitragseinnahmen insgesamt in dem Jahr. Das berichtet der PKV-Verband.
Zusätzlich zu den Zuführungen verzinst sich die Gesamtsumme der Rückstellungen am Kapitalmarkt. Insgesamt haben die privaten Versicherer zum Ende des Jahres 2022 rund 314 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet, Ende 2023 waren es über 328 Milliarden Euro.