Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 24.04.2024


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Die neusten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 24. April 2024.

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**Seniorinnen haben ein Viertel weniger Einkünfte
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Die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern liegt bundesweit bei 27 Prozent. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. So bezogen Seniorinnen im Schnitt Alterseinkünfte in Höhe von 18.663 Euro brutto. Bei Männern der gleichen Altersgruppe waren es durchschnittlich 25.599 Euro.

Als Ursachen für das Gefälle nennen die Statistiker die geringeren Rentenansprüche, die Frauen während ihres Arbeitslebens aufbauen. Das liege daran, dass sie oft in schlechter bezahlten Branchen arbeiteten. Außerdem seien sie oft in Teilzeit beschäftigt und nähmen häufiger und länger Auszeiten für die Kindererziehung oder die Pflege der Eltern.

Rund 29 Prozent der Frauen ab 65 Jahren erhielten 2022 Alterseinkünfte aus einer Hinterbliebenenrente. Bei den Männern waren es nur gut 6 Prozent. Werden diese bei der Betrachtung ausgeklammert, steigt das geschlechterspezifische Gefälle bei den Alterseinkünften auf 39 Prozent.

**Girokonto ist die beliebteste Geldanlage

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Sparen ist bei den Bürgern wieder angesagt. Das belegt eine aktuelle Umfrage zum Sparverhalten der Deutschen im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen. Das Girokonto erreicht danach die Spitzenposition mit 41 Prozent und konnte gegenüber 2023 um 3 Prozentpunkte zulegen.

Unverändert auf Platz 2 steht das Sparbuch. 35 Prozent legen darauf ihr Geld an – nach 33 Prozent im Vorjahr. Auf Platz 3 mit 28 Prozent stehen kurzfristige Geldanlagen wie Tages- und Festgeldkonten – ein Plus von 8 Prozentpunkten. Auf Platz 4 folgen Renten- und Kapitallebensversicherungen mit 27 Prozent nach zuvor 24 Prozent.

Von 22 auf 27 Prozent verbesserten sich Investmentfonds. Sie erreichten damit ebenfalls Platz 4. Platz 5 belegen gemeinsam Aktien und Immobilien mit je 23 Prozent. Dabei verzeichneten Aktien ein Plus von 3 Prozentpunkten, während Immobilien 3 Prozentpunkte verloren.

**Rekordschaden beim Fahrraddiebstahl

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Rund 264.000 Fahrraddiebstähle wurden laut Kriminalstatistik im vergangenen Jahr angezeigt, das sind etwa 1.500 weniger als im Vorjahr. Nicht alle geklauten Fahrräder sind aber gegen Diebstahl versichert. Der Versichererverband GDV meldet für 2023 rund 150.000 Versicherungsfälle. Damit klauten Langfinger in etwa genauso viele versicherte Fahrräder wie im Vorjahr.

Die Schadenssumme erreichte allerdings eine neue Rekordmarke. So lag die Entschädigungsleistung 2023 bei 160 Millionen Euro. Das sind 10 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Der Schadendurchschnitt erreichte mit 1.100 Euro ebenfalls einen neuen Höchststand, wie der GDV berichtet.

**Kabinett beschließt Rentenerhöhung zum 1. Juli

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Senioren in Deutschland erhalten zum 1. Juli um 4,57 Prozent höhere Renten. Das Bundeskabinett hat der Erhöhung heute zugestimmt. Die jährliche Rentenanpassung liege damit im dritten Jahr in Folge oberhalb von 4 Prozent, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Für die Standardrente eines Durchschnittsverdieners mit 45 Beitragsjahren bedeutet die Erhöhung dem Ministerium zufolge fast 78 Euro mehr im Monat.

„Die aktuelle Erhöhung dürfte die Konsumnachfrage in Deutschland stützen und damit zur Konjunkturerholung in der zweiten Jahreshälfte beitragen“, prognostiziert der Chef des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Sebastian Dullien, in einem Interview mit der „Rheinischen Post“.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot