Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 26.04.2024


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Die neusten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 26. April 2024.

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**Steuerzuschüsse für Pflegeversicherung? Das wird teuer!
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich für zusätzliche Steuerzuschüsse in der Sozialen Pflegeversicherung ausgesprochen. Wie teuer die Stabilisierung des Beitragssatzes die Steuerzahler kommen würde, zeigen aktuelle Berechnungen des Wissenschaftliche Instituts der PKV, kurz WIP.

Die Auswirkungen für den Haushalt wären massiv, heißt es. Alleine aufgrund der demografischen Alterung müsste der Steuerzuschuss bis zum Jahr 2030 auf 5 Milliarden Euro pro Jahr steigen. In der Summe der kommenden Jahre von 2025 bis 2030 müssten die Steuerzahler einen Gesamtbetrag von 19 Milliarden Euro schultern. Tendenz weiter steigend – bis 2040 wären dafür pro Jahr schon 21 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt nötig.

Schwerwiegender als dieses Basisszenario sei das sogenannte „Retro-20-Szenario“ des WIP. Es geht davon aus, dass sich das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben der Pflegeversicherung in den nächsten Jahren weiter so entwickelt wie im Durchschnitt der letzten 20 Jahre. Dann müsste der Steuerzuschuss bis 2030 bereits 21 Milliarden Euro pro Jahr betragen. In der Summe der kommenden Jahre von 2025 bis 2030 würde dann ein Gesamtbetrag von 71 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt benötigt.

**Erwerbsminderungsrentner bekommen Zuschlag

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Der Bundestag hat einstimmig beschlossen, dass langjährige Bezieher von Erwerbsminderungsrenten Zuschläge erhalten. Wie der „Deutschlandfunk“ berichtet, sollen die ab 1. Juli gezahlten Zuschläge maximal 7,5 Prozent betragen. Erhalten sollen sie all jene, die von 2001 bis 2018 eine Erwerbsminderungsrente bewilligt bekommen haben.

Wegen technischer Schwierigkeiten fließt der Zuschlag zunächst getrennt von der Rente. Das ist auch der Grund, weshalb ein eigenes Gesetzgebungsverfahren nötig wurde. Ab Dezember 2025 soll aber alles in einer Summe ausgezahlt werden.

**Teilzeitquote steigt weiter

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Der Trend in Richtung Teilzeitarbeit läuft weiter. Im Jahr 2023 waren 31 Prozent der Angestellten hierzulande in Teilzeit. Das meldet das Statistische Bundesamt, kurz Destatis. Gegenüber dem Vorjahr ging die Teilzeitquote damit um einen Prozentpunkt hinauf.

Während 2023 jede zweite Frau einer Teilzeitbeschäftigung nachging, lag die Teilzeitquote unter den Männern mit 13 Prozent deutlich niedriger. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern hat die Teilzeitbeschäftigung in den vergangenen zehn Jahren leicht zugenommen. Damals waren es noch 48 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer. Insgesamt hatte die Teilzeitquote bei 28 Prozent gelegen.

Die Geburt des eigenen Kindes führt vor allem bei Frauen dazu, die Arbeitszeit zu kürzen. Im Jahr 2023 gingen 67 Prozent aller Mütter mit mindestens einem Kind einer Teilzeitbeschäftigung nach, aber nur 9 Prozent aller Väter. Zum Vergleich: Bei Beschäftigten ohne Kinder sind die Unterschiede geringer. Hier lag die Teilzeitquote von Frauen bei 39 Prozent, Männer ohne Kinder arbeiteten zu 16 Prozent in Teilzeit.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot