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**Heute ist der 26. April 2024.
Die Auswirkungen für den Haushalt wären massiv, heißt es. Alleine aufgrund der demografischen Alterung müsste der Steuerzuschuss bis zum Jahr 2030 auf 5 Milliarden Euro pro Jahr steigen. In der Summe der kommenden Jahre von 2025 bis 2030 müssten die Steuerzahler einen Gesamtbetrag von 19 Milliarden Euro schultern. Tendenz weiter steigend – bis 2040 wären dafür pro Jahr schon 21 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt nötig.
Schwerwiegender als dieses Basisszenario sei das sogenannte „Retro-20-Szenario“ des WIP. Es geht davon aus, dass sich das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben der Pflegeversicherung in den nächsten Jahren weiter so entwickelt wie im Durchschnitt der letzten 20 Jahre. Dann müsste der Steuerzuschuss bis 2030 bereits 21 Milliarden Euro pro Jahr betragen. In der Summe der kommenden Jahre von 2025 bis 2030 würde dann ein Gesamtbetrag von 71 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt benötigt.
**Erwerbsminderungsrentner bekommen Zuschlag
Wegen technischer Schwierigkeiten fließt der Zuschlag zunächst getrennt von der Rente. Das ist auch der Grund, weshalb ein eigenes Gesetzgebungsverfahren nötig wurde. Ab Dezember 2025 soll aber alles in einer Summe ausgezahlt werden.
**Teilzeitquote steigt weiter
Während 2023 jede zweite Frau einer Teilzeitbeschäftigung nachging, lag die Teilzeitquote unter den Männern mit 13 Prozent deutlich niedriger. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern hat die Teilzeitbeschäftigung in den vergangenen zehn Jahren leicht zugenommen. Damals waren es noch 48 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer. Insgesamt hatte die Teilzeitquote bei 28 Prozent gelegen.
Die Geburt des eigenen Kindes führt vor allem bei Frauen dazu, die Arbeitszeit zu kürzen. Im Jahr 2023 gingen 67 Prozent aller Mütter mit mindestens einem Kind einer Teilzeitbeschäftigung nach, aber nur 9 Prozent aller Väter. Zum Vergleich: Bei Beschäftigten ohne Kinder sind die Unterschiede geringer. Hier lag die Teilzeitquote von Frauen bei 39 Prozent, Männer ohne Kinder arbeiteten zu 16 Prozent in Teilzeit.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot**Heute ist der 26. April 2024.
Die Auswirkungen für den Haushalt wären massiv, heißt es. Alleine aufgrund der demografischen Alterung müsste der Steuerzuschuss bis zum Jahr 2030 auf 5 Milliarden Euro pro Jahr steigen. In der Summe der kommenden Jahre von 2025 bis 2030 müssten die Steuerzahler einen Gesamtbetrag von 19 Milliarden Euro schultern. Tendenz weiter steigend – bis 2040 wären dafür pro Jahr schon 21 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt nötig.
Schwerwiegender als dieses Basisszenario sei das sogenannte „Retro-20-Szenario“ des WIP. Es geht davon aus, dass sich das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben der Pflegeversicherung in den nächsten Jahren weiter so entwickelt wie im Durchschnitt der letzten 20 Jahre. Dann müsste der Steuerzuschuss bis 2030 bereits 21 Milliarden Euro pro Jahr betragen. In der Summe der kommenden Jahre von 2025 bis 2030 würde dann ein Gesamtbetrag von 71 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt benötigt.
**Erwerbsminderungsrentner bekommen Zuschlag
Wegen technischer Schwierigkeiten fließt der Zuschlag zunächst getrennt von der Rente. Das ist auch der Grund, weshalb ein eigenes Gesetzgebungsverfahren nötig wurde. Ab Dezember 2025 soll aber alles in einer Summe ausgezahlt werden.
**Teilzeitquote steigt weiter
Während 2023 jede zweite Frau einer Teilzeitbeschäftigung nachging, lag die Teilzeitquote unter den Männern mit 13 Prozent deutlich niedriger. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern hat die Teilzeitbeschäftigung in den vergangenen zehn Jahren leicht zugenommen. Damals waren es noch 48 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer. Insgesamt hatte die Teilzeitquote bei 28 Prozent gelegen.
Die Geburt des eigenen Kindes führt vor allem bei Frauen dazu, die Arbeitszeit zu kürzen. Im Jahr 2023 gingen 67 Prozent aller Mütter mit mindestens einem Kind einer Teilzeitbeschäftigung nach, aber nur 9 Prozent aller Väter. Zum Vergleich: Bei Beschäftigten ohne Kinder sind die Unterschiede geringer. Hier lag die Teilzeitquote von Frauen bei 39 Prozent, Männer ohne Kinder arbeiteten zu 16 Prozent in Teilzeit.