Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 27.02.2024


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Die wichtigsten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 27. Februar 2024.

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**Versicherer beziffern Hochwassergefahr
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Der Versichererverband GDV hat eine Studie zur Hochwassergefahr in Deutschland vorgelegt. Demnach liegen rund 323.000 Adressen in einem Überschwemmungsgebiet, beziehungsweise in Hochwassergefahrenflächen. Das sind 1,44 Prozent aller Adressen. Und jedes Jahr kommen weit über 1.000 neu hinzu.

Das muss aufhören, fordert der Verband. Es müsse ein klares gesetzliches Bauverbot in Überschwemmungsgebieten in Deutschland geben. In zahlreichen anderen Ländern gibt es das übrigens schon.

Bereits bestehende Häuser sollen zudem besser geschützt werden. Die Regelwerke bestünden schon, man müsse sie aber konsequent anwenden. Wie gefährdet ein Haus ist, soll man künftig in einem Naturgefahrenportal abrufen können. Eher nutzlos sei hingegen die von manchen Bundesländern geforderte Versicherungspflicht, so der GDV.

**Viele Makler setzen auf mehr als einen Pool

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Nur einen Maklerpool zu nutzen, reicht vielen Vermittlern anscheinend nicht aus. Das zeigt das aktuelle Vermittlerbarometer des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW. Danach sind 36 Prozent der Vermittler an zwei Pools oder Verbünde angeschlossen, fast 28 Prozent verfügen über drei oder mehr Anbindungen.

Bei der Auswahl ihrer Partner achten Vermittler auf eine Reihe von Kriterien. Werkzeuge und Tools führen die Liste an, gefolgt vom Produktportfolio, dem Grad der Digitalisierung und dem Service- und Beratungslevel. Erst an fünfter Stelle folgen die Provisionen vor dem Weiterbildungsangebot. Weniger bedeutsam finden Makler die Eigentümerstruktur oder die Größe des Pools oder Verbunds.

**Negativer Trend in der Arbeitskraftabsicherung

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Das Versorgungswerk Metall-Rente hat seine Geschäftszahlen für 2023 vorgelegt. Und stellt dabei eine weiterhin negative Entwicklung in der Arbeitskraftabsicherung fest. Rund 6.609 Beschäftigte hätten 2023 einen Metall-Rente-Vertrag zum finanziellen Schutz ihrer Arbeitskraft abgeschlossen – 8.760 waren es noch ein Jahr zuvor.

„In Zeiten, die von Krieg, Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sind, halten sich viele bei der Absicherung ihrer Arbeitskraft zurück“, erklärt Kerstin Schminke diese Entwicklung. Die aktuelle Metall-Rente-AKS-Studie habe aber auch gezeigt, dass rund um die Themen Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung große Wissenslücken bestünden, so Schminke weiter. Auch diese hielten von einem Kauf ab.

**Gesundheits-Apps bleiben hinter Erwartungen zurück

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Beim Einsatz von Digitalen Gesundheitsanwendungen wie etwa Gesundheits-Apps gibt es Luft nach oben. Das ist das zentrale Ergebnis des diesjährigen Arztreports der Krankenkasse Barmer.

Obwohl die Anwendungen seit Herbst 2020 auf Kassenkosten verschrieben werden können, tun das noch nicht allzu viele Ärzte. In den zwölf Monaten vor der Barmer-Befragung Ende 2023 hatten 44 Prozent der Behandelnden noch keine Apps verordnet.

Und unter den mehr als 1.700 für den Arztreport befragten Versicherten nutzten etwa 600 Personen den digitalen Helfer nicht über die vorgesehene Dauer von 90 Tagen, bei 230 waren es sogar weniger als 30 Tage. Die Inhalte der digitalen Anwendungen müssten unbedingt einheitlich und verständlicher werden, fordert Barmer-Chef Christoph Straub daher.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot