Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 28.02.2024


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Die wichtigsten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 28. Februar 2024.

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**Verschiebungen in der Vorsorgeberatung
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Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat sich unter knapp 100 Vermittlern zu ihrer Vorsorgeberatung umgehört. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kommt in Beratungen danach wieder am häufigsten auf den Tisch. Bei 77 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Monat.

Bei fondsgebundenen Produkten mit Garantien setzt sich dagegen der Abwärtstrend fort. Jetzt beraten nur 43 Prozent mindestens einmal pro Monat zu Garantieprodukten. Einen Rückgang gab es zum ersten Mal aber auch bei Fondspolicen ohne Garantien zu verzeichnen. Und zwar von 77 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 59 Prozent.

**Krankenhausreform: Arbeitgeber fürchten höhere Beiträge

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Die geplante Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bereitet den Arbeitgebern hierzulande Bauchschmerzen – vor allem ihre Finanzierung.

Der Kern der Reform: Kliniken sollen künftig kein Geld mehr für die Zahl der behandelten Fälle bekommen. Sondern dafür, dass sie bestimmte Leistungen anbieten. Die Arbeitgeber hierzulande befürchten nun, dass sie die Reform übermäßig belasten wird.

In den geplanten Transformationsfonds für Kliniken „sollen 25 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds fließen und das käme einer Beitragssatzanhebung um weitere 1,5 Prozentpunkte gleich“, gab die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände gegenüber dem „Handelsblatt“ an. Die Arbeitgeber plädieren daher dafür, den Fonds aus Steuermitteln zu finanzieren.

**Frauen arbeiten pro Woche rund 9 Stunden mehr

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Frauen in Deutschland haben im Jahr 2022 pro Woche Im Schnitt rund 9 Stunden mehr unbezahlte Arbeit geleistet als Männer. Zur unbezahlten Arbeit gehört die sogenannte Sorgearbeit wie Haushaltsführung, Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen.

Der „Gender Care Gap“, wie es auf Neudeutsch heißt, lag damit bei 43,8 Prozent. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Immerhin: Die Lücke nimmt ab. Bei der vorausgegangenen Erhebung in den Jahren 2012/2013 hatte der Gender Care Gap noch bei 52,4 Prozent gelegen.

Mit bezahlter Arbeit verbringen Mütter mit Kindern unter 18 Jahren durchschnittlich gut 17,5 Stunden pro Woche. Bei Männern liegt der Umfang der Erwerbsarbeit dagegen bei durchschnittlich 32 Stunden pro Woche.

**Was kleinen Unternehmen aktuell Sorgen bereitet

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Drei von vier Kleinunternehmern erwarten, dass die Inflation ihr Geschäft in diesem Jahr stark beeinflussen wird. So das Ergebnis einer von Finanzchef24 durchgeführten Befragung von mehr als 750 Betrieben.

Zwar ist die Inflation jüngst gesunken, doch bleiben die Rahmenbedingungen in Deutschland wegen des Reformstaus und des nachhaltigen Umbaus der deutschen Wirtschaft schwierig. So glauben 52 Prozent der Befragten, dass sich eine schwächelnde Konjunktur beziehungsweise eine Rezession auf das eigene Unternehmen auswirken wird.

**Allianz wertet Immobilienportfolio ab

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Die Allianz hat die Bewertungen von Immobilien in ihrem Investmentportfolio im vergangenen Jahr gesenkt. Um 8 Prozent oder 5 Milliarden Euro ging es nach unten. Damit reagierte der Versicherer auf die fallenden Preise am Immobilienmarkt. Insgesamt lag der Wert des Immobilienportfolios des Versicherers Ende 2023 bei 58,4 Milliarden Euro.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot