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**Heute ist der 29. April 2024.
Positiv indes blickt die Versicherungsaufseherin auf die Lage der deutschen Lebensversicherer. Sie hätten den Zinsanstieg gut verarbeitet. „Die Kapitalausstattungen, also die Solvenzquoten, sind mittlerweile hoch genug. Höhere Zinsen haben zwar zu stillen Lasten in den Anleiheportfolien der Versicherer geführt. Aber Liquiditätsprobleme von Lebensversicherern sehen wir im deutschen Markt momentan nicht“, sagt Wiens.
Mit Blick auf die teilweise hohen Kosten von Lebensversicherungen macht sie deutlich, was die Aufsicht von den Anbietern erwartet. „Wichtig ist uns, dass die Unternehmen ihre Produkte so gestalten, dass sie die Absicherungsbedürfnisse und die Renditeerwartungen der Kunden mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit erfüllen.“ Die Versicherer müssten ihre Verantwortung ernstnehmen. „Eine Möglichkeit ist, die Vertriebskosten zu reduzieren“, schlägt die Exekutivdirektorin vor.
**Lücke zwischen Gering- und Gutverdienern wird kleiner
Grundlage für die Analyse sind die oberen und unteren 10 Prozent der Lohnskala, jeweils im April 2022 und 2023. Bei einem Stundenverdienst bis 12,25 Euro Brutto zählte man zu den Geringverdienern. Ab 36,48 Euro in der Stunde landete man in der Spitzengruppe. 2022 kamen die Topverdiener noch auf das 3,3-Fache der unteren Löhne. Im April 2023 war es das ziemlich genau Dreifache.
Warum sich die Schere etwas eingeengt hat, liegt am gesetzlichen Mindestlohn. Er stieg im betrachteten Zeitraum von 9,82 auf 12 Euro pro Stunde. Das sorgte dafür, dass der Spitzenwert im niedrigsten Zehntel um mehr als 12 Prozent stieg. Die Untergrenze der Topverdiener stieg dagegen nur um 1,9 Prozent.
**Junge Leute fühlen sich seelisch belastet
Das geht aus einer aktuellen bundesweiten bevölkerungsrepräsentativen Forsa-Umfrage unter jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.
Auch Sorgen um die persönliche Zukunft, wie zum Beispiel die Berufswahl (56 Prozent), Unzufriedenheit mit sich selbst (47 Prozent) und ständige Ablenkung durch das Smartphone (44 Prozent), belasten die jungen Leute.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot**Heute ist der 29. April 2024.
Positiv indes blickt die Versicherungsaufseherin auf die Lage der deutschen Lebensversicherer. Sie hätten den Zinsanstieg gut verarbeitet. „Die Kapitalausstattungen, also die Solvenzquoten, sind mittlerweile hoch genug. Höhere Zinsen haben zwar zu stillen Lasten in den Anleiheportfolien der Versicherer geführt. Aber Liquiditätsprobleme von Lebensversicherern sehen wir im deutschen Markt momentan nicht“, sagt Wiens.
Mit Blick auf die teilweise hohen Kosten von Lebensversicherungen macht sie deutlich, was die Aufsicht von den Anbietern erwartet. „Wichtig ist uns, dass die Unternehmen ihre Produkte so gestalten, dass sie die Absicherungsbedürfnisse und die Renditeerwartungen der Kunden mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit erfüllen.“ Die Versicherer müssten ihre Verantwortung ernstnehmen. „Eine Möglichkeit ist, die Vertriebskosten zu reduzieren“, schlägt die Exekutivdirektorin vor.
**Lücke zwischen Gering- und Gutverdienern wird kleiner
Grundlage für die Analyse sind die oberen und unteren 10 Prozent der Lohnskala, jeweils im April 2022 und 2023. Bei einem Stundenverdienst bis 12,25 Euro Brutto zählte man zu den Geringverdienern. Ab 36,48 Euro in der Stunde landete man in der Spitzengruppe. 2022 kamen die Topverdiener noch auf das 3,3-Fache der unteren Löhne. Im April 2023 war es das ziemlich genau Dreifache.
Warum sich die Schere etwas eingeengt hat, liegt am gesetzlichen Mindestlohn. Er stieg im betrachteten Zeitraum von 9,82 auf 12 Euro pro Stunde. Das sorgte dafür, dass der Spitzenwert im niedrigsten Zehntel um mehr als 12 Prozent stieg. Die Untergrenze der Topverdiener stieg dagegen nur um 1,9 Prozent.
**Junge Leute fühlen sich seelisch belastet
Das geht aus einer aktuellen bundesweiten bevölkerungsrepräsentativen Forsa-Umfrage unter jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.
Auch Sorgen um die persönliche Zukunft, wie zum Beispiel die Berufswahl (56 Prozent), Unzufriedenheit mit sich selbst (47 Prozent) und ständige Ablenkung durch das Smartphone (44 Prozent), belasten die jungen Leute.