Der Tag in 240 Sekunden

Der Tag in 240 Sekunden vom 29.04.2024


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Die neusten Versicherungsnews des Tages

**Heute ist der 29. April 2024.

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**Bafin-Exekutivdirektorin Wiens hat KFZ-Sparte im Visier
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Die neue Exekutivdirektorin für die Versicherungsaufsicht bei der Bafin, Julia Wiens, hat die Schaden- und Unfallversicherer ins Visier genommen. „Vor allem in der KFZ-Versicherung waren die Prämiensteigerungen branchenweit nicht deutlich genug, um das Geschäft profitabel zu betreiben“, so Wiens in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Dauerhaft defizitäre Sparten werde die Finanzaufsicht aber nicht akzeptieren. „Die klare Erwartungshaltung ist, dass die Versicherer im nächsten Jahr weiter nachbessern, wenn es erforderlich ist“, betont Wiens.

Positiv indes blickt die Versicherungsaufseherin auf die Lage der deutschen Lebensversicherer. Sie hätten den Zinsanstieg gut verarbeitet. „Die Kapitalausstattungen, also die Solvenzquoten, sind mittlerweile hoch genug. Höhere Zinsen haben zwar zu stillen Lasten in den Anleiheportfolien der Versicherer geführt. Aber Liquiditätsprobleme von Lebensversicherern sehen wir im deutschen Markt momentan nicht“, sagt Wiens.

Mit Blick auf die teilweise hohen Kosten von Lebensversicherungen macht sie deutlich, was die Aufsicht von den Anbietern erwartet. „Wichtig ist uns, dass die Unternehmen ihre Produkte so gestalten, dass sie die Absicherungsbedürfnisse und die Renditeerwartungen der Kunden mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit erfüllen.“ Die Versicherer müssten ihre Verantwortung ernstnehmen. „Eine Möglichkeit ist, die Vertriebskosten zu reduzieren“, schlägt die Exekutivdirektorin vor.

**Lücke zwischen Gering- und Gutverdienern wird kleiner

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Geringverdiener in Deutschland holen ein bisschen auf. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, hat sich der Abstand zwischen niedrigen und hohen Löhnen und Gehältern etwas verringert.

Grundlage für die Analyse sind die oberen und unteren 10 Prozent der Lohnskala, jeweils im April 2022 und 2023. Bei einem Stundenverdienst bis 12,25 Euro Brutto zählte man zu den Geringverdienern. Ab 36,48 Euro in der Stunde landete man in der Spitzengruppe. 2022 kamen die Topverdiener noch auf das 3,3-Fache der unteren Löhne. Im April 2023 war es das ziemlich genau Dreifache.

Warum sich die Schere etwas eingeengt hat, liegt am gesetzlichen Mindestlohn. Er stieg im betrachteten Zeitraum von 9,82 auf 12 Euro pro Stunde. Das sorgte dafür, dass der Spitzenwert im niedrigsten Zehntel um mehr als 12 Prozent stieg. Die Untergrenze der Topverdiener stieg dagegen nur um 1,9 Prozent.

**Junge Leute fühlen sich seelisch belastet

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Um die seelische Gesundheit der jungen Generationen ist es nicht so gut bestellt. 64 Prozent der jungen Erwachsenen fühlen sich mindestens manchmal seelisch belastet, 26 Prozent sogar häufig. Neben den hohen Anforderungen in Schule, Studium oder Beruf sind es vor allem Themen wie Klimawandel, Kriege oder Inflation, die der jungen Generation zu schaffen machen. 60 Prozent geben an, sich hauptsächlich dadurch psychisch schlecht zu fühlen.

Das geht aus einer aktuellen bundesweiten bevölkerungsrepräsentativen Forsa-Umfrage unter jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Auch Sorgen um die persönliche Zukunft, wie zum Beispiel die Berufswahl (56 Prozent), Unzufriedenheit mit sich selbst (47 Prozent) und ständige Ablenkung durch das Smartphone (44 Prozent), belasten die jungen Leute.

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Der Tag in 240 SekundenBy Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser Schmidtbot