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Heute ist der 31. Mai 2024
Britischer Versicherer warnt vor Bränden durch Lithium-Ionen-Batterien
Aus der E-Mobilität sind Lithium-Ionen-Akkus nicht wegzudenken. Mit der zunehmenden Zahl elektrisch betriebener Fahrzeuge steigt anscheinend aber auch die Zahl der Batteriebrände. Das bekommen auch Versicherer zu spüren.
Die britische Versicherungsgruppe QBE wollte mehr über Brandhäufigkeiten wissen und hat recherchiert. Eine Anfrage an alle 50 Feuerwehrdienste in Großbritannien, von denen 42 geantwortet haben, hat Folgendes ergeben: 2023 ist die Zahl der Brände, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht wurden, um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Waren es 2022 noch weniger als zwei Brände pro Tag, waren es 2023 schon mehr drei Feuer täglich.
Jeder dritte dieser Brände steht in Verbindung mit einem E-Bike. 2023 brannten 70 Prozent mehr Akkus von E-Fahrrädern als im Vorjahr. Insgesamt meldeten die Feuerwehren hier 270 Brände. Am zweithäufigsten waren E-Scooter mit 125 Fällen betroffen, ein Anstieg von 7 Prozent. Bei E-Autos nahm die Brandhäufigkeit um 33 Prozent auf 118 Fälle zu.
Tarifvereinbarung zu (wieder) verlängerter Arbeitszeit geschlossen
Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine neue Tarifvereinbarung geeinigt. Das berichtet der AGV. In der Vereinbarung geht es darum, wie bestimmte Teilzeitkräfte ihre Arbeitszeit wieder heraufsetzen können. Verdi hatte im Vorfeld einen Rechtsanspruch auf Rückkehr in die Vollzeit verlangt. Der Arbeitgeberverband war dem nicht entgegengekommen.
Nun konnten sich die Tarifparteien einigen, und die Sozialpartner haben dem Ergebnis zugestimmt. Die neue Tarifvereinbarung soll in diesem Jahr am 1. Oktober in Kraft treten und bis Ende 2026 gelten. Folgendes steht drin:
All diejenigen Angestellten, die ihre Arbeitszeit vor 2019 verkürzt haben, bekommen das Recht, sie wieder zu verlängern. 2019 trat das Gesetz zur Brückenteilzeit in Kraft.
Hinzu kommen zwei weitere Sonder-Ablehnungsgründe: Wenn der oder die Angestellte in einer Organisationseinheit arbeitet, in der gerade wegen eines Interessenausgleichs Personal abgebaut wird. Oder in dem Betrieb hat sich die gesamte Arbeitszeit bei einem Stichtagsvergleich um ein Prozent erhöht. In Betrieben mit bis zu 220 Angestellten um 3 Prozent. Denn dann greift der sogenannte Überforderungsschutz.
Versicherer sollen mehr Geld in Start-ups investieren
Bundesfinanzminister Christian Lindner plant, die Finanzwirtschaft – darunter Versicherer und Pensionskassen – zu einem stärkeren finanziellen Engagement in Start-ups und andere Wachstumsfirmen zu ermutigen.
Dafür sollen die Rahmenbedingungen für Venture-Capital-Investitionen in der Bundesrepublik verbessert werden, berichtet das „Handelsblatt“ auf Basis von Infos aus Regierungskreisen. Eine entsprechende Gesetzesvorlage soll demnächst kommen.
Eine Expertengruppe mit Vertretern aus der Finanzbranche, darunter die Allianz, erarbeite derzeit Vorschläge für mehr Wachstumsfinanzierungen in Deutschland, so das „Handelsblatt“ weiter.
By Karen Schmidt, Andreas Harms, Matthias Heß und unser SchmidtbotHeute ist der 31. Mai 2024
Britischer Versicherer warnt vor Bränden durch Lithium-Ionen-Batterien
Aus der E-Mobilität sind Lithium-Ionen-Akkus nicht wegzudenken. Mit der zunehmenden Zahl elektrisch betriebener Fahrzeuge steigt anscheinend aber auch die Zahl der Batteriebrände. Das bekommen auch Versicherer zu spüren.
Die britische Versicherungsgruppe QBE wollte mehr über Brandhäufigkeiten wissen und hat recherchiert. Eine Anfrage an alle 50 Feuerwehrdienste in Großbritannien, von denen 42 geantwortet haben, hat Folgendes ergeben: 2023 ist die Zahl der Brände, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht wurden, um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Waren es 2022 noch weniger als zwei Brände pro Tag, waren es 2023 schon mehr drei Feuer täglich.
Jeder dritte dieser Brände steht in Verbindung mit einem E-Bike. 2023 brannten 70 Prozent mehr Akkus von E-Fahrrädern als im Vorjahr. Insgesamt meldeten die Feuerwehren hier 270 Brände. Am zweithäufigsten waren E-Scooter mit 125 Fällen betroffen, ein Anstieg von 7 Prozent. Bei E-Autos nahm die Brandhäufigkeit um 33 Prozent auf 118 Fälle zu.
Tarifvereinbarung zu (wieder) verlängerter Arbeitszeit geschlossen
Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine neue Tarifvereinbarung geeinigt. Das berichtet der AGV. In der Vereinbarung geht es darum, wie bestimmte Teilzeitkräfte ihre Arbeitszeit wieder heraufsetzen können. Verdi hatte im Vorfeld einen Rechtsanspruch auf Rückkehr in die Vollzeit verlangt. Der Arbeitgeberverband war dem nicht entgegengekommen.
Nun konnten sich die Tarifparteien einigen, und die Sozialpartner haben dem Ergebnis zugestimmt. Die neue Tarifvereinbarung soll in diesem Jahr am 1. Oktober in Kraft treten und bis Ende 2026 gelten. Folgendes steht drin:
All diejenigen Angestellten, die ihre Arbeitszeit vor 2019 verkürzt haben, bekommen das Recht, sie wieder zu verlängern. 2019 trat das Gesetz zur Brückenteilzeit in Kraft.
Hinzu kommen zwei weitere Sonder-Ablehnungsgründe: Wenn der oder die Angestellte in einer Organisationseinheit arbeitet, in der gerade wegen eines Interessenausgleichs Personal abgebaut wird. Oder in dem Betrieb hat sich die gesamte Arbeitszeit bei einem Stichtagsvergleich um ein Prozent erhöht. In Betrieben mit bis zu 220 Angestellten um 3 Prozent. Denn dann greift der sogenannte Überforderungsschutz.
Versicherer sollen mehr Geld in Start-ups investieren
Bundesfinanzminister Christian Lindner plant, die Finanzwirtschaft – darunter Versicherer und Pensionskassen – zu einem stärkeren finanziellen Engagement in Start-ups und andere Wachstumsfirmen zu ermutigen.
Dafür sollen die Rahmenbedingungen für Venture-Capital-Investitionen in der Bundesrepublik verbessert werden, berichtet das „Handelsblatt“ auf Basis von Infos aus Regierungskreisen. Eine entsprechende Gesetzesvorlage soll demnächst kommen.
Eine Expertengruppe mit Vertretern aus der Finanzbranche, darunter die Allianz, erarbeite derzeit Vorschläge für mehr Wachstumsfinanzierungen in Deutschland, so das „Handelsblatt“ weiter.