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Atem – Das Geheimnis zwischen Geist und Materie
Entdecken Sie die vielschichtige Bedeutung des Atems, der weit über einen rein physiologischen Vorgang hinausgeht.
Der Begriff „Atem“ ist nicht einfach zu fassen, denn er ist nicht nur ein Gegenstandswort, sondern besitzt einen metaphysischen Bezug, der ihm zusätzlich einen philosophischen Inhalt gibt. Der Atem gehört nicht zu uns, noch gehört er uns. Der Atem ist nicht in uns, sondern wir sind im Atem. Er birgt letztlich immer ein Geheimnis in sich.
In dieser Folge tauchen wir in die Sprach-, Kultur- und Geistesgeschichte des Atems ein und beleuchten seine zentrale Rolle für körperliche, seelische, geistige und spirituelle Werte.
Was Sie erwartet:
• Die Einheit von Geist und Körper: Erfahren Sie, wie der Atem in Überlieferungen alter Kulturen immer wieder in Verbindung mit dem Leben, der Lebenskraft und der Welterschaffung auftritt. Er gilt als Schloss und Schlüssel zur Lebendigkeit und geistigen Erkenntnis zugleich.
• Kulturelle und religiöse Dimensionen: Wir folgen den Spuren des Atems durch verschiedene Weltanschauungen:
• Die Spaltung in der Moderne: Wir diskutieren, wie im Abendland das seelisch-geistige zunehmend vom Körperlichen getrennt wurde, was zum Verlust der Vorstellung vom geistigen Wesen des Atems führte. Heute stehen sich oft eine geistige und eine körperliche Welt getrennt gegenüber.
• Atem als Kosmisches Prinzip: Der Atem manifestiert sich im kosmischen Kontext, etwa in den Schöpfungslehren der Navajo (heiliger Wind Nileh’i), den Azteken (Gott Ehecatl), oder in der Vorstellung des Schöpfungszyklus als einem großen Ausatem und Einatem Brahmans. Er ist das schöpferische Ordnungsprinzip.
• Sprachliche Reflexion: Die etymologischen Zusammenhänge zeigen, dass Atem unter anderem Seele, Selbst, Hauch und Geist bedeutet. Erfahren Sie, wie die Bedeutungsvielfalt in deutschen Redewendungen wie „in einem Atemzug“ oder in Euphemismen wie „den letzten Atem aushauchen“ (sterben) weiterlebt.
By SunnehusAtem – Das Geheimnis zwischen Geist und Materie
Entdecken Sie die vielschichtige Bedeutung des Atems, der weit über einen rein physiologischen Vorgang hinausgeht.
Der Begriff „Atem“ ist nicht einfach zu fassen, denn er ist nicht nur ein Gegenstandswort, sondern besitzt einen metaphysischen Bezug, der ihm zusätzlich einen philosophischen Inhalt gibt. Der Atem gehört nicht zu uns, noch gehört er uns. Der Atem ist nicht in uns, sondern wir sind im Atem. Er birgt letztlich immer ein Geheimnis in sich.
In dieser Folge tauchen wir in die Sprach-, Kultur- und Geistesgeschichte des Atems ein und beleuchten seine zentrale Rolle für körperliche, seelische, geistige und spirituelle Werte.
Was Sie erwartet:
• Die Einheit von Geist und Körper: Erfahren Sie, wie der Atem in Überlieferungen alter Kulturen immer wieder in Verbindung mit dem Leben, der Lebenskraft und der Welterschaffung auftritt. Er gilt als Schloss und Schlüssel zur Lebendigkeit und geistigen Erkenntnis zugleich.
• Kulturelle und religiöse Dimensionen: Wir folgen den Spuren des Atems durch verschiedene Weltanschauungen:
• Die Spaltung in der Moderne: Wir diskutieren, wie im Abendland das seelisch-geistige zunehmend vom Körperlichen getrennt wurde, was zum Verlust der Vorstellung vom geistigen Wesen des Atems führte. Heute stehen sich oft eine geistige und eine körperliche Welt getrennt gegenüber.
• Atem als Kosmisches Prinzip: Der Atem manifestiert sich im kosmischen Kontext, etwa in den Schöpfungslehren der Navajo (heiliger Wind Nileh’i), den Azteken (Gott Ehecatl), oder in der Vorstellung des Schöpfungszyklus als einem großen Ausatem und Einatem Brahmans. Er ist das schöpferische Ordnungsprinzip.
• Sprachliche Reflexion: Die etymologischen Zusammenhänge zeigen, dass Atem unter anderem Seele, Selbst, Hauch und Geist bedeutet. Erfahren Sie, wie die Bedeutungsvielfalt in deutschen Redewendungen wie „in einem Atemzug“ oder in Euphemismen wie „den letzten Atem aushauchen“ (sterben) weiterlebt.