Kind bekommen und für immer raus dem Job? Was für Mütter lang Normalzustand war, ist für Anja - eine Horrorvorstellung. Das Kind ein Karrierekiller, die Schwangerschaft das Ende für den Job? Für Anja war klar: Nicht jede Mutter landet heute auf dem beruflichen Abstellgleis - und sie schon gar nicht. Eine jammende Minijobmutti? No f**king way. Also gab sie Vollgas. Von morgens bis abends, im Meeting in London und danach auf dem Spielplatz in Ottensen, um Marketingjob (Achtung, Denglisch!) und Familienleben irgendwie unter den Hut zu kriegen. Geht das auf Dauer wirklich klar? Was sagen Kolleg:innen, das Kind, der Partner? Und warum ists eigentlich noch immer so besonders, wenn Mütter krass Karriere machen?
Vielleicht gehört ein bisschen Eitelkeit dazu. Ein bisschen auf sich achten, nicht aufgeben, selbstverliebt bleiben. Zumindest in gesundem Maße. Weshalb ist Eitelkeit in unserer Gesellschaft so verpönt? Sind wir nicht alle - manchmal - ein bisschen eitel und ist das nicht eigentlich auch gut so? Wann wird Eitelkeit creepy und wann ist ein bisschen mehr von ihr gut? Und was passiert eigentlich mit der Eitelkeit bei Eltern? Werden wir nachlässiger mit uns selbst, wenn Kinder - oder Hunde ;) - ins Leben treten und kaum mehr Zeit bleibt für Korkenzieherlocken, Lipstick, Gelfrisur?
Anja, Antje und Ingo in der achtzehnten Folge von 20359 über Karriere trotz Kind (oder Kind trotz Karriere), ein denglisches Sprachgewitter und das böse, böse P-Wort.
Die Playlist zum Podcast: https://t1p.de/20359playlist