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Diese Podcast-Folge verknüpft Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll und erzählt spannend eine unglaubliche Geschichte: Im Jahr 1852 wurden aus dem thüringischen Böhlen über 150 Menschen nach Brasilien ausgesiedelt. Sie gingen nicht freiwillig. Ihre Spur verlor sich, nachdem sie in Hamburg die Segler bestiegen. Die Zurückgebliebenen verdrängten das geschichtliche Ereignis – bis in den 90-er Jahren zwei Heimatforscher nachfragten und in Archiven stöberten. Beatrix Stark und Beate Tischer sind mit Dieter Lange, einem der Heimatforscher, im Gespräch
Gesprächsinhalte:
Die Lebenssituation um 1850 in den Dörfern des Thüringer Waldes
Die Folgen der Industrialisierung
Warum Chroniken die Ortsgeschichte nur bedingt wiedergeben
Auswanderung, Ausreisen, Zwangsaussiedlungen in die „Neue Welt“; Ende des 19. Jh.
Wie 155 Böhlener Kaffeepflücker in Brasilien wurden
Wie zwei Heimatforscher auf das Ereignis aufmerksam wurden
Sie beschäftigten sich über 20 Jahre mit „der Brasiliensache“: fragten die alten Dorfbewohner und verbrachten viele Stunden in Archiven
Reisen nach Brasilien zu den Kaffeepflückern
Kennenlernen mit einer großen Überraschung
Nach langer Zeit fanden die Kaffeepflücker (in der 5. Generation) ihre Identität
Anmerkung von Dieter Lange:
„Die Spurensuche zu dieser Dorfepisode trägt sich durch den Verein Blauer Anker Böhlen e. V. und seit 2018 gemeinsam mit dem Verein Vielfensterhaus e. V. Böhlen. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit von Hans-Günter Schneider (Blauer Anker) und von mir (Blauer Anker und Vielfensterhaus). Unsere Spurensuche hätte ohne den Kontakt zu Prof. Andre Fabiano Voigt aus Blumenau, jetzt Uberlandia-Br., nicht die Ergebnisse erbracht, die wir aktuell der Öffentlichkeit vorstellen können.“
Aufnahme: 25. November 2022
Linkliste:
Trailer: Bei den Kaffeepflückern in Brasilien
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
By Bürgerrecht.Akademie LeipzigDiese Podcast-Folge verknüpft Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll und erzählt spannend eine unglaubliche Geschichte: Im Jahr 1852 wurden aus dem thüringischen Böhlen über 150 Menschen nach Brasilien ausgesiedelt. Sie gingen nicht freiwillig. Ihre Spur verlor sich, nachdem sie in Hamburg die Segler bestiegen. Die Zurückgebliebenen verdrängten das geschichtliche Ereignis – bis in den 90-er Jahren zwei Heimatforscher nachfragten und in Archiven stöberten. Beatrix Stark und Beate Tischer sind mit Dieter Lange, einem der Heimatforscher, im Gespräch
Gesprächsinhalte:
Die Lebenssituation um 1850 in den Dörfern des Thüringer Waldes
Die Folgen der Industrialisierung
Warum Chroniken die Ortsgeschichte nur bedingt wiedergeben
Auswanderung, Ausreisen, Zwangsaussiedlungen in die „Neue Welt“; Ende des 19. Jh.
Wie 155 Böhlener Kaffeepflücker in Brasilien wurden
Wie zwei Heimatforscher auf das Ereignis aufmerksam wurden
Sie beschäftigten sich über 20 Jahre mit „der Brasiliensache“: fragten die alten Dorfbewohner und verbrachten viele Stunden in Archiven
Reisen nach Brasilien zu den Kaffeepflückern
Kennenlernen mit einer großen Überraschung
Nach langer Zeit fanden die Kaffeepflücker (in der 5. Generation) ihre Identität
Anmerkung von Dieter Lange:
„Die Spurensuche zu dieser Dorfepisode trägt sich durch den Verein Blauer Anker Böhlen e. V. und seit 2018 gemeinsam mit dem Verein Vielfensterhaus e. V. Böhlen. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit von Hans-Günter Schneider (Blauer Anker) und von mir (Blauer Anker und Vielfensterhaus). Unsere Spurensuche hätte ohne den Kontakt zu Prof. Andre Fabiano Voigt aus Blumenau, jetzt Uberlandia-Br., nicht die Ergebnisse erbracht, die wir aktuell der Öffentlichkeit vorstellen können.“
Aufnahme: 25. November 2022
Linkliste:
Trailer: Bei den Kaffeepflückern in Brasilien
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.