Fortuna lebt! Nach ziemlich düsteren Wochen blicken wir auf die erfolgreichsten 14 Tage des Jahres zurück: zwei Heimsiege, ein Auswärtspunkt und eine Runde weiter im Niederrheinpokal. Sieben Punkte später ist der Sprung vom Tabellenkeller ins Mittelfeld geschafft.
Im Mittelpunkt steht natürlich das wilde Straßenbahn-Derby gegen den MSV Duisburg. Wir sprechen über die zunächst überraschend defensive Aufstellung, den Rückstand direkt nach der Pause, Fortunas Reaktion und den 2:1-Siegtreffer von Eric Hottmann. Dazu: fast 50.000 Zuschauer, 14.000 Duisburger, starke Stimmung auf beiden Seiten und die Frage, ob Fortuna inzwischen wieder eine Mannschaft ist, mit der sich die Gegner lieber beschäftigen als mit sich selbst.
Sportlich schauen wir genauer hin: Die Innenverteidigung wirkt zunehmend stabil, im Spielaufbau und Mittelfeld fehlen aber weiterhin Lösungen. Slimani macht Tempo, während mit Schleusener und Hottmann endlich beide Stürmer treffen.
Außerdem nehmen wir den komplett umgebauten Kader unter die Lupe. Was können Arden, Slimani, Müller, Benger, Förster, Hendrix, Bouchama & Co.? Wie stark ist der Angriff wirklich? Was hat Arabi da eigentlich zusammengestellt – einen Kader mit Aufstiegspotenzial oder einen „Ende-only“-Kader, dem weiterhin Geschwindigkeit und Variabilität fehlen?
Beim Take der Woche wird es grundsätzlich: „Pyrotechnik ist kein Verbrechen.“Und dann wartet schon die englische Woche: Dienstag geht es nach Regensburg zum schwach gestarteten Jahn, am Samstag folgt das Traditionsduell bei Alemannia Aachen. Wie gut sind die beiden Gegner – und kann Fortuna den positiven Lauf jetzt auch auswärts bestätigen?
Mit Christian und erstmals Falco – Moritz fehlt aus gutem Grund: Geburtstag. Alles Gute, Mo!