Die Nachfolgerin

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Die Nachfolgerin episodes

  • Folge 67 - Nachfolge-Talk mit Simone Spitzer

    Simone Spitzer übernahm 2020 die Geschäftsführung von Spitzer Engineering. Dem Ingenieurbüro, das ihr Vater 1989 im Haus ihrer Familie in Vorau gegründet hat.

    Ich besuche sie am Firmenstandort. In dem Haus, in dem der Betrieb klein angefangen hat und über die Jahre immer mehr Räume geschluckt hat, bis die Familie 2006 ein eigenes Gebäude gebaut hat. Von da aus gehen wir zurück. Zu dem Mädchen, das jeden Tag in den ersten Stock zu den Mitarbeitenden wollte, um unter dem Besprechungstisch zu zeichnen. Zur Schulzeit, nach der Simone eigentlich sicher war: nie wieder zurück nach Vorau. Zum Biotechnologie-Studium, zum Doktorat an der TU Wien.

    Simone war nicht als Nachfolgerin geplant. Ihre ältere Schwester hatte diese Rolle lange geprüft und dann abgesagt. Simone ist, wie sie selbst sagt, in die Nachfolge “reingeschlittert”. Erst war es Mitarbeit neben dem Studium. Dann ein halbes Jahr Nachdenken. Dann die bewusste Entscheidung. Im ersten Lockdown war sie Geschäftsführerin.

    Wir reden darüber, wie es ist, mit einem Vater zu arbeiten, der immer noch im selben Büro sitzt. Über die Streitkultur in ihrer Familie, die so direkt ist, dass sie neue Mitarbeitende manchmal verunsichert. Über die Co-Geschäftsführung mit einem langjährigen Prokuristen und wie klare Rollen helfen. Über die Erfahrung als Frau in einer männlich geprägten Branche. Und darüber, warum Simone bewusst Frauen in Projektleitungs-Positionen fördert.

    Wir sprechen auch über das, worüber viele nicht gerne sprechen. Die rechtliche Vorbereitung einer Übergabe. Verzichtserklärungen, Testament, Vollmachten für den Fall, dass dem Vater etwas zustößt. Warum Simone darauf bestanden hat, bevor sie Anteile übernommen hat. Und was passiert, wenn man es nicht tut.

    Du erfährst:

    • warum Simone als Jüngste erst gar nicht als Nachfolgerin geplant war,
    • wie sie “reingeschlittert” ist in eine Rolle, die sie heute mit Überzeugung trägt,
    • was eine Übergabe mitten im Lockdown bedeutet,
    • warum Streit mit dem Vater die Nachfolge nicht gefährdet, sondern tragen kann,
    • wie sie als Frau in einer männlich geprägten Branche gehört wird,
    • und was du rechtlich klären solltest, bevor du Anteile übernimmst.
    • Wenn dir jemand einfällt, die diese Folge sehen sollte: Schick sie ihr. Abonniere „Die Nachfolgerin”, damit du keine Folge verpasst, und schreib mir gerne auf LinkedIn, Instagram oder per Mail, was du für dich mitgenommen hast. Wir sind viele. Und wir werden sichtbar.

      Link: Spitzer Engineering

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        1 hr 13 min
      • Folge 66 - Familienverfassung

        Am Sonntagstisch reden wir über schwierige Kunden, Lieferketten und den neuen Mitarbeiter. Aber haben wir je darüber gesprochen, ob uns allen Nachhaltigkeit wichtig ist? Ob wir überhaupt alle wachsen wollen? In dieser Folge geht es um ein Werkzeug, das Unternehmerfamilien strukturiert ins Reden bringt: die Familienverfassung.

        Das erwartet dich:

        • Was eine Familienverfassung ist und was sie nicht ist
        • Warum sie rechtlich nicht bindend ist, und wo die verbindlichen Regeln hingehören
        • Die drei wichtigsten Benefits: strukturiert ins Reden kommen, Erwartungen abgleichen und Konflikte vermeiden, bevor sie entstehen
        • Was typischerweise drinsteht: von Werten und Mitarbeit über Nachfolge und Eigentum bis zur Konfliktregelung
        • Die Themen, die am Sonntagstisch meistens fehlen
        • Die häufigsten Stolpersteine und wie du sie vermeidest
        • Die Blaupause: So entsteht eine Familienverfassung

          Realistisch dauert der Prozess 12 bis 24 Monate.

          Diese neun Phasen haben sich bewährt:

          • Anstoß & Commitment: Alle sagen Ja zum Prozess. Nicht zum Ergebnis, sondern zum gemeinsamen Weg.

          • Kreis & Rahmen festlegen: Wer ist dabei? Ab welchem Alter die nächste Generation? Die Angeheirateten? Dazu eine externe, neutrale Moderation wählen.

          • Einzelgespräche: Die Moderation spricht mit jeder Person allein. Hier kommt auf den Tisch, was in der Runde nie gesagt würde.

          • Werte-Workshop: Familiengeschichte, gemeinsame Werte, Zielbild. Erst Verbindung schaffen, dann über Geld und Macht reden.

          • Themen-Workshops: Die harten Themen einzeln bearbeiten: Mitarbeit, Nachfolge, Eigentum, Ausschüttung, Konfliktregelung.

          • Entwurf & Feedback: Die Moderation schreibt einen Entwurf, alle geben Rückmeldung. So oft wie nötig.

          • Verabschiedung: Bewusst feierlich, mit Unterschrift aller.

          • Rechtliche Umsetzung: Was verbindlich sein soll, kommt mit Anwält:in und Steuerberatung in Gesellschaftsvertrag, Syndikatsvertrag, Eheverträge oder Testament.

          • Leben & überprüfen: Regelmäßige Familientreffen und eine Überprüfung alle drei bis fünf Jahre.

          • Wichtig: Der Prozess ist wertvoller als das Papier. Das gemeinsame Reden ist das eigentliche Ergebnis.

            Nimm dir gerne eine Aufgabe aus dieser Folge mit: Welche Fragen sind bei dir noch offen? Und bei welchen weißt du momentan noch gar nicht, wie du sie ansprechen sollst?

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              20 min
            • Folge 65 - Es braucht deine Eigenartigkeit

              Deine Familie erwartet Ähnlichkeit. Dein Unternehmen braucht deine eigene Art.

              Meine Schwester hat mir oft vorgehalten, dass ich zu sprunghaft bin. Immer neue Ideen, ständig neue Lösungen, wenig Ausdauer. Ich habe ihr vorgehalten, dass sie zu unflexibel ist. Für alles ein Plan. Für alles eine Excel-Liste. Wir haben uns nicht in unserer Eigenart gesehen. Wir haben uns für unser Anderssein bewertet.

              Genau das passiert in vielen Unternehmerfamilien. Und es ist eines der Hauptübel.

              Familien sind Systeme. Sie funktionieren über Zugehörigkeit. Je ähnlicher sich alle sind, desto sicherer fühlt es sich an. Ein Unternehmen braucht das Gegenteil: Persönlichkeiten, die vorangehen, Impulse bringen, anders entscheiden. Als Nachfolgerin stehst du mitten in dieser Spannung. Deine Familie erwartet Kontinuität. Dein Unternehmen braucht deine Stimme.

              Die Abwertung kommt selten offen. Sie kommt im Nebensatz. Am Esstisch, im Auto, bei der Kaffeemaschine. Zu emotional. Zu kühl. Zu unternehmerisch. Das ist keine Bösartigkeit. Das ist Unsicherheit. Wer anders ist, ist weniger vorhersehbar. Das erklärt es. Es entschuldigt es nicht.

              Ich schaue in dieser Folge in zwei Richtungen. Nach außen: Wie wir aufhören, das Anderssein der anderen abzuwerten. Nach innen: Wie du aufhörst, deine eigene Art abzuschleifen, damit du ins System passt. Die zweite Richtung ist mir wichtiger. Weil ich bei meinen Kundinnen so oft sehe, dass sie sich selbst klein machen. Leise. Schritt für Schritt. Die Interviewanfrage geht an den Papa. Der Einwand bleibt ungesagt. Die eigene Stimme passt sich an, bis sie klingt wie alle anderen.

              Deine Eigenart ist kein Fehler in der Familie. Sie ist wahrscheinlich genau das, was dein Unternehmen braucht.

              Du erfährst:

              • warum Familien Ähnlichkeit brauchen und Unternehmen Eigenart,
              • woran du die leise Abwertung im Alltag erkennst,
              • warum Abwertung aus Angst entsteht und nicht aus Bösartigkeit,
              • was sich ändert, wenn du das Anderssein der anderen anerkennst, statt es zu bewerten,
              • woran du merkst, dass du deine eigene Art abschleifst, um passend zu sein,
              • und warum „eigenartig“ ein Kompliment ist.
              • Ich habe lange gebraucht, bis ich meine eigene Art anerkennen konnte. Und feiern. Genau das wünsche ich dir auch.

                Wenn du merkst, dass du dich Stück für Stück kleiner machst: Melde dich bei mir. Es gibt gute Werkzeuge, mit denen du deine eigene Art findest und nach vorne bringst. Als Unternehmerin im Familienunternehmen. Und in deiner Unternehmerfamilie.

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                  15 min
                • Folge 64 - Nachfolge-Talk mit Julia Zotter

                  Julia Zotter hat im März 2026 die Geschäftsführung von Zotter Schokoladen übernommen. Von ihrem Vater Josef Zotter, dem Gründer.

                  Ich frage sie zu Beginn: Was hat sich für dich seit der Übernahme verändert? Von da aus gehen wir zurück.

                  Wir reden darüber, wie es ist, mit einem Unternehmen aufzuwachsen. Über die Jahre in Shanghai, wo Julia das Schokotheater von Grund auf aufgebaut hat. Es war ihr Baby. Heute führt es das Team vor Ort, ohne sie. Julia kennt also beide Seiten der Nachfolge. Die, die aufbaut. Und die, die loslässt. Vom Mikromanagement zur Übergabe. Diese Erfahrung hilft ihr jetzt zu verstehen, was zwischen ihrem Vater und ihr passiert.

                  Wir sprechen auch über ihre Konditor-Meisterprüfung und warum ihr wichtig war, sie zu machen. Über den Weg, den man selbst gehen muss, bevor man übernimmt. Und über Geschwister im Familienunternehmen. Warum es klare Rollen und klare Aufgaben braucht.

                  Du erfährst:

                  • was sich für Julia seit der Übernahme geändert hat und was nicht,
                  • wie sie in Shanghai das Schokotheater aufgebaut und später losgelassen hat,
                  • was diese Erfahrung ihr heute in der Beziehung zu ihrem Vater hilft,
                  • warum ihr die Konditor-Meisterprüfung so wichtig war,
                  • warum du dich zuerst selbst ausprobieren musst,
                  • und was Geschwister im Familienunternehmen brauchen, damit es hält.
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                      1 hr 13 min
                    • Folge 63 - Woher die Muster kommen

                      Drei Muster, die fast jede Nachfolgerin kennt. Und warum keines davon dein persönliches Versagen ist.

                      Letzte Woche habe ich drei Muster benannt, die fast alle Nachfolgerinnen kennen. Meine Nachfolge ist ein Sonderfall. Ich bin nicht gut genug. Ich kann mit niemandem darüber reden.

                      Heute schauen wir, woher diese Muster kommen. Denn wer weiß, woher etwas kommt, kann anders damit umgehen.

                      Ein Muster ist keine Schwäche. Ein Muster ist eine Struktur. Und wenn du siehst, dass etwas eine Struktur ist, siehst du auch: Es ist nicht dein persönliches Versagen. Du kannst anfangen, es zu bearbeiten. Statt gegen dich selbst zu kämpfen.

                      Ich erzähle dir auch, wie es bei mir war. Kein fertiges Studium. Alleinerziehend mit zwei Kindern. Keine betriebswirtschaftliche Ausbildung. Und ein Vater, der aus Sorge manchmal selbst gezweifelt hat. Ich habe lange geglaubt, das sei die Realität.

                      Du erfährst:

                      • warum sich deine Nachfolge wie ein Sonderfall anfühlt und dein Vergleich mit anderen strukturell unfair ist,
                      • wie du die Kompetenz-Frage von der Selbstwert-Frage trennst – und warum das den Unterschied macht,
                      • warum du dich einsam fühlst, obwohl Menschen um dich sind, und durch welche Raster du fällst,
                      • und welcher erste kleine Schritt dich aus jedem der drei Muster führt.
                      • Muster erkennen macht dich nicht sofort frei. Ich verspreche dir keine Zauberformel. Aber es nimmt die persönliche Schuld raus. Und das allein ist schon eine große Entlastung. Was im Dunkeln bleibt, tut nur weh. Was du siehst, kannst du bearbeiten.

                        Nächste Woche kommt die erste Nachfolgerin zu mir vor die Kamera. Ehrlich, ohne Beschönigung. Freu dich darauf.

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                          22 min
                        • Folge 62 - Was jede Nachfolgerin denkt

                          „Ich glaube, meine Familie ist einfach die verkorksteste. So schwierig kann das doch nicht überall sein.“

                          Diesen Satz höre ich ständig. Von der zwanzigsten Nachfolgerin. Wortwörtlich. Und jede glaubt, sie ist die Einzige.

                          Sie ist es nicht. Und du bist es auch nicht.

                          Nachfolge in einem Familienunternehmen ist ein anspruchsvolles Thema. Es legt jede Familie offen. Was du gerade erlebst, ist kein Sonderfehler deiner Familie. Es ist normal. Nur redet keine darüber.

                          In dieser Folge starte ich „Die Nachfolgerin“ neu. Ich erzähle dir, warum ich unser Familienunternehmen selbst übernommen habe, obwohl alles dagegen sprach. Und ich zeige dir drei Muster, die fast jede Nachfolgerin kennt.

                          Du erfährst:

                          • warum sich deine Nachfolge wie ein Sonderfall anfühlt, obwohl sie keiner ist,
                          • warum der Zweifel „Ich bin nicht gut genug“ bei Frauen anders entsteht,
                          • warum du das Gefühl hast, mit niemandem darüber reden zu können,
                          • und warum Nachfolge nicht nur kostet, sondern auch trägt.
                          • In welchem der drei Muster findest du dich wieder?

                            Was neu ist: Diese Staffel ist ausschließlich für Nachfolgerinnen gemacht. Für dich. Es gibt jetzt auch Video, weil ich möchte, dass du siehst: Es gibt andere, die auch in diesem Sessel sitzen. Die auch kämpfen. Und die auch Freude haben.

                            Jede Woche eine neue Folge. Immer Freitag, sechs Uhr in der Früh. Solo-Folgen aus dem Studio und Interviews mit Nachfolgerinnen. Meine ersten beiden Gäste stehen schon fest: Julia Zotter von Zotter Schokolade und Simone Spitzer von Spitzer Engineering.

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                              14 min
                            • Die Nachfolgerin - Video-Podcast Trailer

                              Die Nachfolgerin. Ab Freitag wöchentlich als Video-Podcast.

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                                2 min
                              • Folge 61 - Pause – Warum mein Podcast in eine Pause geht

                                Diese Folge ist anders als die meisten Episoden von Die Nachfolgerin.

                                Ich kündige heute eine Pause an.

                                Der Podcast wird bis zum Sommer pausieren.

                                Diese Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen. Denn dieser Podcast liegt mir sehr am Herzen – und gerade deshalb habe ich lange mit der Entscheidung gerungen.

                                Ich nehme dich in dieser Folge mit in meinen Entscheidungsprozess:

                                Warum ich so lange gezögert habe, warum ich innerlich das Gefühl hatte „Ich muss das schaffen“ – und warum genau dieser Druck am Ende der Punkt war, an dem ich gemerkt habe: Es braucht jetzt Raum.

                                Gerade im Moment laufen viele Dinge gleichzeitig: Ausbildungswochenenden, eine intensive Phase in der Agentur, neue Strukturen, Projekte und Entscheidungen. Und irgendwann wurde mir klar: Wenn ich alles gleichzeitig halte, verliert etwas anderes an Qualität.

                                Und beim Podcast habe ich gemerkt: Die Freude wird weniger, wenn ich ihn zwischen Terminen produziere und nur halbherzig bewerbe.

                                Deshalb habe ich mich entschieden, bewusst eine Pause zu machen.

                                Interessanterweise ist genau seit dieser Entscheidung etwas Spannendes passiert:

                                Die Themen sind plötzlich wieder da. Neue Gedanken tauchen auf. Die Freude kommt zurück – einfach, weil der Druck weg ist.

                                Vielleicht ist diese Folge deshalb auch eine Erinnerung daran, dass Selbstführung manchmal bedeutet, kurz innezuhalten.

                                Nicht alles muss immer weitergehen.

                                Manchmal entsteht neue Energie genau dann, wenn wir uns erlauben, Raum zu schaffen.

                                Alle bisherigen Folgen bleiben natürlich weiterhin verfügbar.

                                Und ich freue mich jetzt schon darauf, im Herbst mit neuer Energie zurückzukommen.

                                Danke, dass du diesen Podcast hörst.

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                                  Produziert von DAS POD (https://daspod.at/)).

                                  20 min
                                • Folge 60 - Personal Brand als Nachfolgerin

                                  Personal Branding ist für Gründerinnen eine Sichtbarkeitsfrage. Für Nachfolgerinnen ist es eine Loyalitätsfrage.

                                  Ich bin Markenexpertin. Ich weiß, wie wichtig Personal Branding ist – gerade jetzt, wo Vertrauen die stärkste Währung ist und Menschen Menschen vertrauen, nicht Logos. Und trotzdem halte ich mich selbst zurück.

                                  In dieser Folge spreche ich darüber, warum Personal Branding für Nachfolgerinnen anders ist. Warum es nicht nur um „Trau ich mich?" geht – sondern um viel tiefere Fragen:

                                  Darf ich größer sein als das Unternehmen? Vielleicht sogar größer als mein Vater? Was werden die Geschwister sagen? Wem gehört die Unternehmensgeschichte? Wieviel darf privat sein, wenn privat und Firma seit Generationen eins sind?

                                  Ich erzähle dir, wie mein Vater Hartinger Consulting war und ich lange im Schatten stand. Warum ich „Die Nachfolgerin" wurde statt „Susanne Hartinger". Und von der überraschenden Reaktion meiner Mama, die sich bedankte statt böse zu sein, als ich eine persönliche Geschichte erzählte.

                                  Du erfährst, warum ich glaube, dass ich mich unbewusst selbst zurückhalte, um nicht zu viel zu sein. Welche unsichtbaren Grenzen ich mir setze. Und warum Personal Branding für Nachfolgerinnen nicht nur Marketing ist – sondern eine Positionierung.

                                  Personal Branding als Nachfolgerin ist politisch. Es ist die Aussage: Ich bin nicht nur die Tochter von. Ich nehme Raum ein.

                                  Und das ist keine Illoyalität. Das ist Führung.

                                  Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen Frauen aus Familienunternehmen.

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                                    28 min
                                  • Folge 59 - Aktivismus FOMO

                                    Mein Wirkungskreis – oder warum ich nicht zu allem laut sein muss

                                    Trump, Ukraine-Krieg, Femizide, die Aussagen des Papstes – das Weltgeschehen raubt mir gerade den Schlaf. Und dann scrolle ich durch Instagram und sehe all diese Aktivistinnen, die ihre Plattformen nutzen, um Position zu beziehen. Und ich? Ich fühle mich schlecht, weil ich das bewusst nicht tue.

                                    In dieser Folge spreche ich darüber, warum ich keine Social-Media-Aktivistin werde – und warum das okay ist. Es geht um den Circle of Influence, ein Coaching-Konzept mit drei Kreisen: Was kann ich kontrollieren (ich selbst), wo habe ich Einfluss (mein Umfeld) und was liegt außerhalb meiner Reichweite (der Sorgenkreis).

                                    Ich zeige dir, wie du deine Energie auf das fokussierst, was du wirklich verändern kannst – ohne dich schuldig zu fühlen für all das, was du nicht ändern kannst. Denn Frieden beginnt bei uns selbst.

                                    In dieser Folge erfährst du:

                                    • Warum mich das Weltgeschehen gerade so belastet und was das mit meinem Kirchenaustritt zu tun hat
                                    • Was der Circle of Influence ist und wie du ihn für dich nutzen kannst
                                    • Wie ich meinen eigenen Wirkungskreis definiere – von meinem Unternehmen bis zur Unterstützung im kleinen Kreis
                                    • Warum Bücher kaufen, Veranstaltungen besuchen und Podcasts nominieren auch Aktivismus ist
                                    • Wie du das Gefühl "zu wenig zu tun" aushalten kannst, ohne daran zu verzweifeln
                                    • Meine Einladung an dich: Schau dir deinen eigenen Wirkungskreis an. Was kannst du tatsächlich beeinflussen? Wo bist du mächtig? Es muss nicht laut sein, nicht auf Social Media – es muss nur echt und wirksam sein.

                                      Und wenn du etwas tun möchtest: Nominiere diesen Podcast bis Ende Februar täglich bei der Ö3-Wahl zu den beliebtesten Podcasts des Landes. Auch das ist Aktivismus – Menschen in deinem Kreis zu stärken.

                                      Bleib gut bei dir. Und vor allem: in deinem Wirkungskreis.

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                                        30 min

                                      About Die Nachfolgerin

                                      From the publisher's feed

                                      Ich habe gerade mit der Schule angefangen, als mein Papa sich mehr oder weniger über Nacht mit seiner Werbeagentur selbstständig gemacht hat. Und dieses Unternehmen war tatsächlich so was wie ein neues Familienmitglied. Es hat ab da bei uns am Tisch Platz genommen und auch sonst ziemlich lautstark Aufmerksamkeit eingefordert.