In der Ansprache der dieswöchigen Generalaudienz fährt Papst Franziskus mit der Katechesenreihe "Die Welt heilen" fort. Als negatives Beispiel steht dabei der Turmbau zu Babel als Warnung dafür, was passiert, wenn wir Großes erreichen wollen, aber Gott aus unseren Plänen und Tun ausschließen. Sein Gegenbeispiel findet der Turmbau zu Babel im Pfingstereignis. Es drängt die Jünger dazu, Gott zu verkünden und eint sie trotz ihrer Unterschiede. Statt zu streiten und sich zu zerstreuen, können die Jünger im Heiligen Geist ihre Talente für den Aufbau der Kirche einbringen. Gerade diese Gemeinschaft und solidarische Vielfalt verhindern, dass Individualismus und Egoismus sich ausbreiten. Wo Menschen in Gott gemeinsam wirken, haben Systeme der Ungerechtigkeit und Unterdrückung keinen Platz.
Es übersetzte Gabi Fröhlich.