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Die Angst, allein zurück zu bleiben, ist kein persönlicher Makel. Sie ist ein archaisches Echo unseres Menschseins. Wer das verdrängt, wird hart. Wer es überkompensiert, wird laut. Und wer es nicht anschaut, führt - aber nicht bewusst. Der Tod entzieht uns jede Ausrede. Er relativiert Titel, Macht, Rollen, Selbstbilder. Er stellt nur eine Frage, die sich nicht wegmoderieren lässt: Wie echt warst du, als es darauf ankam?
By HeikeMariaZimmermannDie Angst, allein zurück zu bleiben, ist kein persönlicher Makel. Sie ist ein archaisches Echo unseres Menschseins. Wer das verdrängt, wird hart. Wer es überkompensiert, wird laut. Und wer es nicht anschaut, führt - aber nicht bewusst. Der Tod entzieht uns jede Ausrede. Er relativiert Titel, Macht, Rollen, Selbstbilder. Er stellt nur eine Frage, die sich nicht wegmoderieren lässt: Wie echt warst du, als es darauf ankam?