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Der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte hoffen. (Ps. 147,11) Drei Dinge sind an diesem Psalmvers wichtig: 1. Gott kann an Menschen Gefallen habenDie Bibel nennt dafür Voraussetzungen. So heißt es z. B. im Alten Testament: „Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten“ (Ps. 51,18–19).Im Neuen Testament wird der Glaube als unabdingbare Voraussetzung für Gottes Wohlgefallen genannt. So z. B. bei Henoch in Hebr. 11,5: „Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe.“ Demut und Glauben sind bei Gott Türöffner. 2. Gott hat Gefallen an denen, die ihn fürchten Auch unser Tagesvers nennt eine weitere Bedingung für Gottes Wohlgefallen: Wir müssen Gott fürchten. Davon wollen viele glaubende Menschen aber gar nichts wissen. Man biegt schnell ab auf ein bisschen Ehrfurcht, aber von Furcht vor Gott darf nicht die Rede sein. Es heißt aber beim Psalmisten deutlich:„Furchtbar bist du! Wer kann vor dir bestehen, wenn du zürnest?“ (Ps. 76,8). Und: „Ich fürchte mich vor dir, dass mir die Haut schaudert, und ich entsetze mich vor deinen Gerichten.“ (Ps. 119,120)Es gibt einen gesunden Schrecken und ein heilsames Erzittern vor dem heiligen Gott, das uns heute vielleicht manchmal fehlt! 3. Gott hat Gefallen an denen, die auf seine Güte hoffenManche Menschen haben aber auch eine Gottesbeziehung, die in einseitiger Weise von Gottesfurcht geprägt ist. Sie haben ein Geschick darin, sich im Blick auf Gott und ihre Beziehung zu ihm ständig alle möglichen Schrecken auszumalen. Dauernd zu erwarten sie neue Katastrophen. Daran hat Gott auch keine Freude, denn er ist von Haus aus ein gütiger Gott. Aber wer Gott in rechter Weise fürchtet, darf andererseits auch auf Gottes Güte hoffen! Beides gehört untrennbar zusammen! Ich soll auf Gottes Güte hoffen, nicht auf Gottes Schläge! Peter Engler Tägliche Bibellese 4.Mose 34-36 | Markus 9,30-50 https://youtu.be/i3oCCcjDXHU
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By brot-des-lebens.deDer Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Güte hoffen. (Ps. 147,11) Drei Dinge sind an diesem Psalmvers wichtig: 1. Gott kann an Menschen Gefallen habenDie Bibel nennt dafür Voraussetzungen. So heißt es z. B. im Alten Testament: „Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten“ (Ps. 51,18–19).Im Neuen Testament wird der Glaube als unabdingbare Voraussetzung für Gottes Wohlgefallen genannt. So z. B. bei Henoch in Hebr. 11,5: „Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe.“ Demut und Glauben sind bei Gott Türöffner. 2. Gott hat Gefallen an denen, die ihn fürchten Auch unser Tagesvers nennt eine weitere Bedingung für Gottes Wohlgefallen: Wir müssen Gott fürchten. Davon wollen viele glaubende Menschen aber gar nichts wissen. Man biegt schnell ab auf ein bisschen Ehrfurcht, aber von Furcht vor Gott darf nicht die Rede sein. Es heißt aber beim Psalmisten deutlich:„Furchtbar bist du! Wer kann vor dir bestehen, wenn du zürnest?“ (Ps. 76,8). Und: „Ich fürchte mich vor dir, dass mir die Haut schaudert, und ich entsetze mich vor deinen Gerichten.“ (Ps. 119,120)Es gibt einen gesunden Schrecken und ein heilsames Erzittern vor dem heiligen Gott, das uns heute vielleicht manchmal fehlt! 3. Gott hat Gefallen an denen, die auf seine Güte hoffenManche Menschen haben aber auch eine Gottesbeziehung, die in einseitiger Weise von Gottesfurcht geprägt ist. Sie haben ein Geschick darin, sich im Blick auf Gott und ihre Beziehung zu ihm ständig alle möglichen Schrecken auszumalen. Dauernd zu erwarten sie neue Katastrophen. Daran hat Gott auch keine Freude, denn er ist von Haus aus ein gütiger Gott. Aber wer Gott in rechter Weise fürchtet, darf andererseits auch auf Gottes Güte hoffen! Beides gehört untrennbar zusammen! Ich soll auf Gottes Güte hoffen, nicht auf Gottes Schläge! Peter Engler Tägliche Bibellese 4.Mose 34-36 | Markus 9,30-50 https://youtu.be/i3oCCcjDXHU
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